Gaststättengewerbe

Experten-Interview mit Max F. Jahn: Molekulare versus Regionale Küche

Donnerstag, 29.03.2012 12:00

Mensch und Umwelt im modernen Küchenmanagement - Das Internet: Fluch oder Segen für den Küchenchef - Im Interview erzählt Max F. Jahn, geschäftsführender Gesellschafter der Jahn & Kollegen Unternehmensberatung die wichtigsten Stichpunkte aus einem Vortrag am Frühjahrs-HYPE-EVENT 2012 vom Montag den 19. März im Hilton Frankfurt Airport. Ein Nachfass zum Event kann auch unter dem folgenden Link hier klicken angefordert werden

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Interviewer: „Herr Jahn, >Molekulare versus Regionale Küche< war eines der Themenschwerpunkte vom vergangen Montag an Ihrem Frühjahrs-HYPE-EVENT. Wie stehen Sie zur molekularen Küche, wie zur regionalen Küche?“

Max F. Jahn: „Immer wieder sind solche Themen Schwerpunkte in den Gesprächen mit unseren Mandanten. Auch aus diesem Grund haben wir es zum Anlass genommen, gemeinsam mit den anwesenden Hoteliers und Gastronomen dieses Thema zu behandeln. Mit Sicherheit gibt es zahlreiche Vorteile bei der molekularen Küche. Molekulare Küche ist ein Eye-Catcher, ein Geschmackserlebnis wird durch die verschiedenen Aromate möglich, es kann ein USP für die Speisekarte darstellen und es gibt dem Flying Buffet den besonderen Touch.

Genauso gibt es natürlich auch Nachteile wie die Notwendigkeit der besonderen Hilfsmittel und Gerätschaften, welche erforderlich sind. Was jedoch schon 2011 wieder außerordentlich für die regionale Küche sprach, war der Trend, dass etwa 70 % Tradition mit 30 % Neuem gepaart wurde und nicht etwa andersrum. Bis zum Abschluss des Jahres 2012 geht man davon aus, dass die regionale Küche einen deutlichen Zuwachs bekommt und von den Konsumenten präferiert wird bei der Wahl des gastronomischen Betriebes.“

Interviewer: „Herr Jahn, >Mensch und Umwelt im modernen Küchenmanagement< war eines der weiteren Themenschwerpunkte vom vergangen Montag an Ihrem Frühjahrs-HYPE-EVENT. Welche Tipps empfiehlt die Jahn & Kollegen Unternehmensberatung Ihren Mandanten und unseren Lesern?“

Max F. Jahn: „Die entscheidenden Bereich sind unter anderen ein durchdachtes Abfall-Management, die Einbeziehung sogenannter Fair-Trade-Produkte, eine Umsetzung einer Energie-Konzeptes, um den Stromverbrauch und die daraus resultierenden Kosten in möglichst geringer Zeit zu minimieren, das eigene Büro möglichst umweltfreundlich umzustellen und die Bevorzugung von regionalen Marken. Gerade bei der Ausarbeitung eines Energie-Konzeptes können immense Kosten gespart werden und ein €uro Kosteneinsparung resultiert auch immer in Mehr-Gewinn.

Doch leider werden in der Praxis immer noch sehr häufig zwei Baguette im Kombidämpfer aufgebacken oder Wasser ohne Deckel auf dem Topf gekocht. Hier besteht also noch ein großer Nachholbedarf. Auch was das umweltfreundliche Büro angeht gibt es zahlreiche Tipps wie die Umstellung des Bestellsystems auf ein Online-Bestellsystem, um an dieser Stelle nur einen Tipp zu nennen.“

Interviewer: „Herr Jahn, >Das Internet: Fluch oder Segen für den Küchenchef< war auch eines der weiteren Themenschwerpunkte vom vergangen Montag an Ihrem Frühjahrs-HYPE-EVENT. Welche Tipps empfiehlt die Jahn & Kollegen Unternehmensberatung Ihren Mandanten und unseren Lesern?“

Max F. Jahn: „Insgesamt sprechen wir von zumindest drei großen Säulen, bei denen uns das Internet in der Küche helfen kann. Säule 1: Bestellungen online durchführen. Bei der Online-Bestellung benötigen Sie automatisch weniger Papier, die Bestellungen sind zudem nachvollziehbar und man muss nichts mehr irgendwo hinschreiben. Alles hat seine Ordnung ohne zusätzlichen Aufwand, denn entsprechende Systeme gibt es quasi kostenneutral von der Industrie bzw. zahlreichen Lieferanten. Die zweite Säule ist: Informationen und Neuigkeiten. Studien haben ergeben, dass das Internet schon heute von KöchenInnen zu einer großen Anzahl zum Zwecke der Information über realisierte Produkte, entsprechende Fotos und Austausch Erfahrungen genutzt wird.

Ebenso gibt es zahlreiche Blogs und / oder interessante Webseiten von Mitbewerbern bei denen sich ein Besuch deutlich lohnen kann. Und zu guter Letzt die dritte Säule: Marketing. Phänomenal ist es, Food Aktionen in sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing, Google+ zu bewerben, denn hier gibt es sogar die Möglichkeit zielgruppengenau mit Bildern und / oder Videos zu werben. Auf Bewertungen kann aktiv und vor allem direkt Einfluss genommen werden und droht eine Marketingaktion zu floppen, können umgehend Gegenmaßnahmen für den Erfolg einer Food Aktion eingeleitet werden.“

Das Experten-Interview mit Max F. Jahn. Ein detaillierter Nachfass zum Event kann auch unter dem folgenden Link hier klicken angefordert werden.

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