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Jahn & Kollegen HYPE-EVENT am Kaiserstuhl für die HoGa

Mittwoch, 12.09.2012

Unternehmerischer Fortschritt am Puls der Zeit - Thema 2: Personalbindung (Fluktuation war einmal!): Das diesmalige Motto der Veranstaltung könnte auch lauten „David gegen Goliath“ oder wie die mittelständische inhabergeführte Hotellerie und Gastronomie sich erfolgreich, beispielsweise in der Personalbindung, gegen die großen Konzerne und Ketten behaupten können. Denn Fluktuation muss nicht sein!
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Ein reges Kommen und Gehen beschäftigt viele Hoteliers und Gastronomen, vor allem im Bezug auf das Personal unter Berücksichtigung der immer seltener werdenden ArbeitnehmerInnen, welche in der Hotellerie und Gastronomie arbeiten möchten.

Dabei wünschen sich viele Hoteliers und Gastronomen das Gegenteil einer hohen Fluktuation, in Anbetracht der immensen dadurch entstehenden Kosten: Kosten für die Personalsuche, Kosten für die Personalselektion, Kosten für die Personaleinarbeitung, Kosten auf Grund anfänglicher geringerer Produktivität am neuen Arbeitsplatz, Kosten auf Grund von betriebsspezifischen Schulungsmaßnahmen, Kosten auf Grund von Integrationsproblemen oder den klassischen Reibungsverlusten, bevor neue MitarbeiterInnen zum Team dazu gehören.

Unterschiedliche Maßnahmen sollten also in dieser Angelegenheit ergriffen werden. Um chronologisch zu beginnen und bereits am Anfang alles richtig zu machen, erzählt Max F. Jahn (Berater, Coach & Trainer) bereits vorab eine der Maßnahmen, welche an der Veranstaltung von Jahn & Kollegen im Herbst vorgestellt wird.

Max F. Jahn: „Personalbindung fängt im Grunde bereits bei dem Rekrutierungs- und Selektionsprozess an. Die meisten Arbeitsbeendigungen, hier inbegriffen Formen wie einvernehmliche Auflösung, vorzeitiger Austritt, Entlassung etc. sind meiner Erfahrung nach als Berater, Coach und Trainer auf interpersonelle Probleme zurückzuführen. Betrachtet man die Investition an zeitlichen Ressourcen für die Rekrutierung und Selektion, so muss man sich ganz kritisch fragen, ob diese Zeit wirklich ausreichend ist. Geht man von einem durchschnittlichen Gehalt von nur 1.500 € im Monat aus, so spricht man von einer Gesamt-Investition von 18.000 € jährlich, zusätzlich der noch zu addierenden Sozialabgaben, welche man in aller Regel zwischen Tür und Angel entscheidet. Daher empfehle ich immer, dass vor allem die Rekrutierung und die Selektion genutzt werden sollten, die KandidatenInnen genauer unter die unternehmerische Lupe zu nehmen. Dabei sollten nicht vorwiegend die fachlichen Kompetenzen entscheiden, sondern vielmehr die sozialen Kompetenzen.“

Ein allseits bekannter Spruch in der Hotellerie und Gastronomie lautet „Ein Mitarbeiter wird häufig auf Grund seiner fachlichen Kompetenzen eingestellt, aber auf Grund seiner sozialen Kompetenzen entlassen.“, auf welchen Max F. Jahn mit seiner Aussage anspielt. Des weiteren führt Max F. Jahn aus, dass fachliche Kompetenzen ohne große Herausforderung angeeignet werden können, aber die sozialen Kompetenzen nur sehr schwer durch hohe zeitliche und monetäre Investitionen veränderbar sind. Als Praxis-Tipp daher: Um einen Kandidaten genauer kennen zu lernen empfehlen sich beispielsweise ein gemeinsames Abendessen, bei dem über nicht ausschließlich Geschäftliches gesprochen wird, mit dem Abteilungsleiter oder gar den Eigentümern, aber auch die klassischen Probearbeitstage, welche jedoch auf Grund der oftmals mangelhaften Ausführung sehr stark in Verruf geraten sind, sofern diese im Team integrierte Arbeitsvorgänge beinhalten.

Vor allem im Ausland finden solche Abendessen oder auch Mittagessen bereits dutzende Male bei Familienunternehmen statt, um einander kennen zu lernen und die soziale Verträglichkeit einander bereits im Voraus auszuloten. Denn auch hier gilt: der erste Eindruck ist selten falsch! Diesen Ansatz kann die Konzern- und Kettenhotellerie nur sehr schwer realisieren, stellt man sich ein Hotel mit beispielsweise über 100 einzustellenden MitarbeiterInnen pro Jahr vor. Ein klarer Pluspunkt also für die mittelständische inhabergeführte Hotellerie und Gastronomie.

Die weiteren Programmpunkte, welche die Jahn & Kollegen Unternehmensberatung für die Veranstaltung im Herbst ausgewählt hat, lauten:

Personalakquise
  • Marketing I: Gastronomischer kulinarischer Aktionsplan 2013
  • Marketing II: Intelligentes Marketing für die Hotellerie 2013
  • Qualitätsmanagement

Als Rahmenprogramm gibt es die Wahl zwischen einer geführten Panorama-Quad-Tour oder E-Biking im Kaiserstuhl. Beide Touren führen mitten durch die Kaiserstühler Natur, Obstplantagen und Weinberge inklusive, um am nächsten Tag erholt in den Veranstaltungstag starten zu können. Am Mittwochabend gibt es zusätzlich, im Event inkludiert, ein Nachtwächtermenü mit geführter Nachtwächterwanderung im kleinen Burkheim, zelebriert durch den Gastgeber Reiner Gehr, Posthotel Kreuz-Post. Durch das ausgewählte Rahmenprogramm bietet der HYPE-EVENT eine tolle Möglichkeit bereits am Vortag mit anderen Hoteliers und Gastronomen ins Gespräch zu kommen und sich gegenseitig auszutauschen.

Weitere Informationen zum Herbst-HYPE-EVENT der Jahn & Kollegen Unternehmensberatung finden Sie auch unter: www.konferenzampuls.de


Jahn & Kollegen UG (haftungsbeschränkt)
Herr Max F. Jahn
Ölergässle 15 a
79227 Schallstadt (bei Freiburg)

Telefon: 07664 600442 | Fax: 07664 600491
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