HSE AG Darmstadt: Zukunftsmodell dezentrale Heißgetränkeversorgung
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HSE AG Darmstadt: Zukunftsmodell dezentrale Heißgetränkeversorgung

24.11.2010 | Melitta SystemService

Auf der Rendite-Spur der Heißgetränkeversorgung: Kaffee plus Kommunikation

Meeting Point mit Melitta Kaffeecorner: lichtdurchflutet, komfortabel, geschmackvoll. (Foto: Melitta)
Meeting Point mit Melitta Kaffeecorner: lichtdurchflutet, komfortabel, geschmackvoll. (Foto: Melitta)
Systemauszüge in den dezentralen Melitta-Kaffeestationen mit Körben für das Sauber- und das Schmutzgeschirr. (Foto: Melitta)
Systemauszüge in den dezentralen Melitta-Kaffeestationen mit Körben für das Sauber- und das Schmutzgeschirr. (Foto: Melitta)
Gutes Teamwork in Sachen Planung und Ausstattung von Meeting Points und Betriebsgastronomie bei der HSE: Kerstin Batzios (vtechnik Planung, Gaggenau) und Kurt Karger (Lacher Großküchen GmbH, Darmstadt) im Betriebsrestaurant der HSE AG (Foto: Melitta)
Gutes Teamwork in Sachen Planung und Ausstattung von Meeting Points und Betriebsgastronomie bei der HSE: Kerstin Batzios (vtechnik Planung, Gaggenau) und Kurt Karger (Lacher Großküchen GmbH, Darmstadt) im Betriebsrestaurant der HSE AG (Foto: Melitta)

Etwa 75 Prozent ihres gesamten Kaffeekonsums nehmen die Mitarbeiter der HSE AG auf den Büroetagen oder am Arbeitsplatz ein. Der Clou: Die Getränke stammen aus einer professionellen Heißgetränkeversorgung, den Melitta Kaffeecorners. Möglich macht das ein interessantes dezentrales Versorgungskonzept namens "Meeting Point", entwickelt von vtechnik Planung, Gaggenau.

Heißgetränkeversorgung - hygienisch?

Teeküche ade. Ein nur allzu bekannter Stoßseufzer beim Anblick der hier üblich-verdächtigen hygienischen Zustände. Die HSE AG, ein unabhängiger Energie- und Infrastrukturdienstleister aus Darmstadt, ging das Problem im Rahmen ihres neuen gastronomischen Konzeptes an. Sie entwickelten gemeinsam mit Melitta SystemService aus Minden und den Fachplanern von vtechnik Planung, Gaggenau, ein Kaffeeversorgungskonzept mit zukunftsweisendem Charakter. Heraus kam eine Investition, die sich rechnet. Und zudem durchaus komfortabel für die Mitarbeiter auf den sieben Büroetagen ist.

Denn nur eine Tür hinter jedem Bürotrakt befindet sich "ihr" Meeting Point: Ein lichtdurchfluteter Raum mit Lounge-Charakter, farblich in viel Weiß gehalten, möbliert im aufgepeppten 70er-Jahre Stil mit trendigen Möbeln nach Bistro-Art. Im Flügel des Raumes an zentraler Stelle lockt eine Kaffeecorner. Deren Herzstück ist eine Kaffeespezialitätenmaschine, die Melitta bar-cube mit einem Kartenlese- und Abrechnungssystem. Hier können die Mitarbeiter zwischen Kaffee Crème, Cappuccino, Milchkaffee, Espresso und Heißwasser für einen Teeaufguss wählen. Zusätzlich integriert in die Kaffeebar ist ein Milchkühlschrank sowie ein Tafelwasserspender; an der Rückwand sind beleuchtete Regale für Saubergeschirr platziert.

Mehr Kaffee - mehr Kommunikation

"Meeting Point" heißen die Treffpunkte auf den sieben Büroetagen im Neubau der HSE in Darmstadt. "Der Name ist Programm", sagt Ernst-Ludwig Ehrhard, Leiter Immobilien bei dem hessischen Energieversorger. "Wir haben hier einen Kommunikationspunkt geschaffen, an dem sich Kollegen treffen können und ihr Wunschgetränk für eine kleine Pause zwischendurch oder auch zum Mitnehmen an den Arbeitsplatz wählen."

In der Tat sind die Melitta Kaffeebars gut frequentiert. So holten sich hier die rund 200 Mitarbeiter in den ersten drei Monaten etwa 15.000 Tassen Kaffee bzw. Kaffeespezialitäten. Das entspricht etwa 75 Prozent des gesamten Kaffeekonsums am Arbeitsplatz, ein Viertel ihres Kaffeedurstes decken die Mitarbeiter im Betriebsrestaurant.

Dabei reifte die Idee zur Einrichtung und Gestaltung der Meeting Points erst im Zuge der Planungsphase. "Wir haben zu Beginn unserer Beratung zur Neukonzeption der kompletten Betriebsgastronomie für die HSE auch diese Frage gestellt: Wo wird eigentlich im Betrieb überall gegessen und getrunken, wo ist der Nutzen, und was kostet das den Betriebsinhaber?" erinnert sich die verantwortliche VdF-Fachplanerin Kerstin Batzios von vtechnik Planung, Gaggenau.

Die Art privat geführter Kaffeeküchen, für die sich in Sachen Optik und Hygiene keiner zuständig fühlt, die wollten die Verantwortlichen bei der HSE unbedingt vermeiden. Damit war das Projektteam auf der Suche nach einer attraktiven Kaffeeversorgung für die sieben Büroetagen, die den erforderlichen hygienischen Ansprüchen genügt. Zudem sollte sie kostengünstig zu warten sein, einen verlässlichen Kundendienst im Hintergrund bereithalten und hohen Komfort für die Mitarbeiter bieten.

"Ein solcher Anforderungskatalog an eine Heißgetränkestation kann nur mit professionellen Kaffeemaschinen von höchster Qualität und einem sehr verlässlichen Lieferanten funktionieren. Und es braucht eine durchdachte personelle und ablauftechnische Anbindung an die Zentralküche," verdeutlicht Batzios. Das Projektteam der HSE folgte der Empfehlung der beauftragten Expertin von vtechnik Planung und holte Melitta SystemService ins Haus, um gemeinsam ein wirtschaftlich tragfähiges Konzept zu planen und umzusetzen.

Professionelle Wartung der Heißgetränkeversorgung rechnet sich

Neben der zentralen Heißgetränkeversorgung im Betriebsrestaurant mit einer Cafina alpha von Melitta plante Batzios acht dezentrale Heißgetränkestationen: sieben auf den Büroetagen und zusätzlich eine im Vorstandsbereich.

Die Wartung, Reinigung und das Auffüllen der Kaffeestationen übernimmt der Caterer der Betriebsgastronomie, Aramark. Eine heiß diskutierte Entscheidung, denn es stand auch die Frage im Raum: Kann das nicht ein Abteilungsmitarbeiter übernehmen? Kerstin Batzios machte dazu eine interessante Rechnung auf: "Wir rechnen pro Kaffeestation für die tägliche Wartung etwa 90 Minuten Arbeitsaufwand. Das beinhaltet das Auffüllen von Kaffeemehl, Milch und Zucker, das Abtransportieren des Schmutzgeschirrs, das Reinigen und Einsortieren des Saubergeschirrs. Rechnet man den Zeitbedarf für die sieben Büroetagen mit den sieben Kaffeestationen aus, ist eine Vollzeitkraft nur dafür gebunden. Diese Tätigkeiten durch Mitarbeiter einer Büro-Abteilung erledigen zu lassen, macht wirtschaftlich keinen Sinn. Unsere Empfehlung war daher, die Leistung über einen Fullservice-Vertrag mit dem Caterer abzuwickeln."

Für die Wirtschaftlichkeit sorgt zudem eine vernünftige Anbindung der Kaffeestationen an die Zentralküche mit einem gut organisierten Anliefer- und Abfahrtssystem. Die Mitarbeiter des Caterers fahren mit den Systemwagen für Saubergeschirr, Schmutzgeschirr, Kaffee, Zubehör sowie Reinigungsmitteln die einzelnen Kaffeestationen an. Hier hat das Planerteam im Unterbau der Kaffeestationen Systemauszüge  eingearbeitet, in denen in Körben das Schmutz- und das Saubergeschirr getrennt voneinander aufbewahrt werden. Mit wenigen Handgriffen ist alles ausgewechselt, und das Schmutzgeschirr kann anschließend gemeinsam mit dem Korb in der Spülmaschine der Zentralküche zu günstigen Zeiten, also den Leerlaufphasen, gereinigt werden.

Gute Heißgetränkeversorgung hat (s)einen Preis

30 Cent kostet ein Heißgetränk, bezahlt wird über dieselbe Karte, die auch im Betriebsrestaurant gilt. Die Kartenlesesysteme von S+M Schaltgeräteservice sind vernetzt und sowohl vor Ort als auch zentral auslesbar. "Wir haben den Preis von der Kalkulation her so angesetzt, dass er einerseits deutlich unter dem Marktpreis für einen qualitativ hochwertigen Kaffee liegt, gleichwohl aber die Wareneinstandskosten mit 0,25 Euro abgedeckt sind," erläutert Ehrhard. Die weiteren Kosten, im Wesentlichen für die Vollzeitkraft für die Reinigung, Befüllung und Wartung, übernimmt das Unternehmen.

Rund 50 bis 60 Tassen werden pro Tag und Maschine auf den Büroetagen der HSE getrunken - das entspricht dem Absatz einer kleineren Gastronomie-Einrichtung. Und das Angebot von Heißgetränken auf den Büroetagen reduziert die Nachfrage nach Kaffee im Betriebsrestaurant offenbar nicht, denn die hier getrunkenen Tassen Kaffee entsprechen den üblichen Mengen. Damit ersetzt das Angebot der Meeting Points in etwa das, was die private Kaffeeküche zuvor lieferte. Ernst-Ludwig Ehrhard freut sich: "Unser Konzept aus den Bausteinen hochwertiges Kaffee-Angebot, Design und Komfort ist aufgegangen: Obwohl die Mitarbeiter nun einen kleinen Obolus für ihren Kaffee entrichten müssen, haben sie die Meeting Points mit den Melitta-Kaffeebars voll angenommen."

Gastronomie HSE (HEAG Südhessische Energie) AG, Darmstadt

  • Eröffnung des neuen Restaurants: 12/2009
  • Mitarbeiter: 230
  • Kaffeestationen: 9 (Betriebsrestaurant, Gästeküche, Vorstandscasino, auf jeder der sieben Büro-Etagen ein Meeting Point mit Melitta-Kaffeebar)
  • Getränkeauswahl: Cappuccino, Kaffee Crème, Milchkaffee, Espresso, Heißwasser; Tafelwasser
  • Verkaufspreis Heißgetränke: 0,30 € / Tasse; Tafelwasser kostenlos
  • Anzahl verkaufter Kaffee-Getränke: 19.722 in drei Monaten (65 Arbeitstage), davon ca. 15.000 an den dezentralen Melitta-Kaffeebars
  • Ausstatter Kaffeeautomaten: Melitta SystemService GmbH & Co.KG, Minden
  • Planung Betriebsgastronomie und dezentrale Heißgetränkeversorgung: vtechnik Planung GmbH, Gaggenau
  • Lieferant: Lacher Großküchen GmbH, Darmstadt
  • Abrechnungssystem: S+M Schaltgeräte - Service + Vertriebsgesellschaft mbH, Erkelenz

 

Weitere Informationen:
Melitta SystemService GmbH & Co. KG
Zechenstraße 60
32429 Minden-Dützen

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