Nicht spektakulär, aber sensationell: Hans Haas ist seit 20 Jahren Küchen-Chef im Restaurant Tantris
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Hans Haas - seit 20 Jahren Küchen-Chef im Restaurant Tantris

02.09.2011 | Michaela Bogner Public Relations

München, 30. August 2011 — Zwanzig Jahre ist es nun her, dass der gebürtige Tiroler Hans Haas die Nachfolge vom damaligen Chef de cuisine des Tantris, Heinz Winkler, antrat. Sein Küchen-Stil: natürlich und einfach in der Zubereitung, konzentriert auf den Geschmack. Seine unerschöpfliche Kreativität beim Kochen hat ihm viel internationales Lob und Anerkennung eingebracht

Hans Haas in der Bar des Tantris / Bildquelle: Restaurant Tantris
Hans Haas in der Bar des Tantris / Bildquelle: Restaurant Tantris

1991 stand Tantris-Inhaber Fritz Eichbauer vor der großen Aufgabe einen Nachfolger für seinen damaligen Küchen-Chef Heinz Winkler zu suchen, der sich nach zwölf erfolgreichen Tantris-Jahren und drei erkochten Sternen selbständig machen wollte. Fündig wurde er im Frankfurter Restaurant Brückenkeller, wo Hans Haas seit 1987 als Chef de cuisine arbeitete. Aufmerksam wurde er durch Eckart Witzigmann auf den jungen Tiroler, denn Hans Haas war von 1982 bis 1987 als Sous-Chef in seinem damaligen Restaurant Aubergine in München beschäftigt.

”Als mir Herr Eichbauer das Angebot machte, als Chef de cuisine ins Tantris zu kommen, hab’ ich erst gezögert.”, erinnert sich Hans Haas an die Verhandlungen. ”Nicht weil mich die Aufgabe nicht gereizt hätte, sondern aus Respekt vor meinem großen Lehrmeister Eckart Witzigmann. Ich wollte in keine direkte Konkurrenz treten.” Erst als Witzigmann ihn in einem persönlichen Gespräch ermuntert, das Tantris-Angebot doch anzunehmen, willigt er ein. Die kleine Anekdote erzählt viel über den Charakter des Mannes Hans Haas.

Geboren und aufgewachsen in der Wildschönau half er schon als kleiner Junge gern im Gasthof Kellerwirt am Ort aus. Dort absolvierte er auch seine Ausbildung zum Koch. Und ging anschließend als Commis de cuisine und Chef de partie ins Hotel-Restaurant Bachmaier am Tegernsee. Die nächste Station führte ihn nach Frankreich. Zuerst ins Restaurant Erbprinz in Ettlingen und anschließend ins Restaurant Auberge de l’Ill, wo er unter Küchen-Chef Paul Haeberlin als Chef de partie bis zu seiner Anstellung in Eckart Witzigmanns Aubergine arbeitete.

”Es ist schon eine fantastische Leistung ununterbrochen über zwanzig Jahre hinweg auf Spitzenniveau zu kochen. Wir wissen was Hans Haas gemeinsam mit seinem Team tagtäglich an Kreativität, Kraft und Energie ins Tantris steckt und dafür möchten wir ihm ganz herzlich danken,” blickt Tantris- Inhaber Felix Eichbauer auf die gemeinsamen von großem Vertrauen geprägten Jahre zurück. ”Seine Küche ist klar, reduziert auf das Wesentliche. Wie wurde sein Stil einmal so treffend beschrieben? Nicht spektakulär, aber sensationell!”

Restaurant Tantris München

Das Tantris feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Am 2. Dezember 1971 öffnete der architektonisch an eine moderne Kirche erinnernde Gourmet-Tempel seine Pforten. Der Münchner Bauunternehmer und Feinschmecker aus Leidenschaft Fritz Eichbauer erfüllte sich damit einen Traum: die Spitzengastronomie nach Deutschland zu holen. Das Tantris war der Urknall dieser gastronomischen Bewegung.

Bereits 1973 vergab der Guide Michelin seinen ersten Stern an das Tantris und seinen damaligen Küchenchef Eckart Witzigmann. Ein Jahr darauf folgte der zweite. Seitdem funkeln die Sterne ununterbrochen über dem Tantris. Kein anderes Restaurant in Deutschland ist so lange durchgehend mit zwei oder drei Sternen ausgezeichnet worden.

Was macht diesen Ort so besonders? Es ist die Energie, die im Tantris herrscht. Sie ist ständiger Antriebsmotor in der Küche unter der Leitung von Hans Haas. Sie bestimmt die Atmosphäre zwischen Service und Gast. Sie spiegelt sich in den sinnlichsuggestiven Farben des originalgetreuen 70er Jahre Interieurs wieder. Das Tantris ist mehr als die Summe seiner Einzelteile.

Seit 2006 kümmert sich Gründer-Sohn Felix Eichbauer darum, diese ganz spezielle Energie im Tantris ungehindert fließen zu lassen.

Weitere Informationen unter www.tantris.de

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