Einbecker Brauhaus AG schreibt im 1. Halbjahr 2011 schwarze Zahlen
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Einbecker Brauhaus AG schreibt im 1. Halbjahr 2011 schwarze Zahlen

10.09.2011 | Einbecker Brauhaus AG
Der seit über einem Jahrzehnt andauernde kontinuierliche Absatzrückgang in der deutschen Brauwirtschaft hat im ersten Halbjahr 2011 eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden verzeichneten die deutschen Brauereien beim versteuerten Inlandsabsatz ein leichtes Plus von 0,2 % gegenüber dem Vorjahr auf 41,4 Mio. Hektoliter. Bei den Biermischgetränken stieg der Absatz um 1,6 % gegenüber dem Vorjahr auf 2,0 Mio. Hektoliter und macht 4,1 % des gesamten Bierabsatzes aus. Die erfreuliche Entwicklung ist auf das relativ milde und warme Wetter im Frühjahr zurückzuführen
Die allgemeinen Entwicklungen, die den Bierkonsum beeinflussen, haben sich nicht geändert. Die Auswirkungen des Nichtraucherschutzgesetzes auf die Gastronomie, die demografische Entwicklung und veränderten Konsumgewohnheiten junger Erwachsener beeinflussen weiterhin die Absatzentwicklung im deutschen Biermarkt. Die Einflussnahme auf die Verfügbarkeit von Bier und Biermischgetränken sowie Konsumbeschränkungen im öffentlichen Raum bestimmen zusätzlich den langfristigen Trend.

In diesem Umfeld behauptete sich die Einbecker Brauhaus AG trotz Absatzrückgang mit einer stabilen, positiven Ergebnisentwicklung. Die Absatzentwicklung der Einbecker Brauhaus AG verlief in den einzelnen Segmenten sehr unterschiedlich. Die Premiummarken mit Einbecker Brauherren Pils, Einbecker Dunkel und Einbecker Alkoholfrei bewegten sich auf Vorjahresniveau.

Der Absatz von Einbecker Mai-Ur-Bock hingegen lag unter den Erwartungen, was auf einen verschärften Wettbewerb in unserem Hauptabsatzgebiet im kleinen, aber ertragsstarken Bockbier-Segment zurückzuführen ist. Der Konsumbierbereich verliert 3.600 Hektoliter gegenüber dem Vorjahr. Hier wirkt sich das aggressive Wettbewerbsverhalten nationaler Pilsanbieter aus.

Deutliche Absatzrückgänge sind im Preiseinstiegssegment bei der Marke Nörten-Hardenberger (- 14.000 Hektoliter) zu verzeichnen. Grund hierfür sind die im Februar 2011 umgesetzten Preiserhöhungen bei einzelnen Gebinden. Im Lohnbrau- und Abfüllsegment sind die Absätze um knapp 5 % gestiegen.

Der Gesamtbierabsatz ging um 4,4 Prozent auf 376.528 Hektoliter zurück. Ertrag vor Volumen Die Umsatzerlöse haben sich im ersten Halbjahr 2011 um T€ - 763 auf T€ 21.244 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 reduziert. Der Rohertrag ist leicht gestiegen. Aufwendungen für Personal sowie für Marketing und Vertrieb haben sich reduziert.

Es ergibt sich ein Halbjahresüberschuss in Höhe von T€ 527 gegenüber einem Fehlbetrag in Höhe von T€ -1.257 im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten in den letzten sechs Monaten um 4,6 Mio. € auf 9,7 Mio. € zurückgeführt werden. Die ordentliche Hauptversammlung unserer Gesellschaft am 12. Juli 2011 hat eine Barkapitalerhöhung beschlossen. Der Bezugszeitraum für junge Aktien endet am heutigen 12. August 2011.

Bei einer erfolgreichen Platzierung der Aktien aus dieser Kapitalerhöhung werden die liquiden Mittel zum weiteren Schuldenabbau, für technische Investitionen am Standort Einbeck und für Vertriebsinvestitionen zur Stärkung der Marken eingesetzt.


Weitere Informationen:
Einbecker Brauhaus AG
Papenstraße 4-7
37574 Einbeck

Tel.: 0 55 61 / 79 7-0
Tel.: 0 55 61 / 79 7-1 19
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