Sansibar in Rantum auf Sylt - 'Die Gäste und das Produkt sind die Stars'
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Sansibar in Rantum auf Sylt - 'Die Gäste und das Produkt sind die Stars'

02.10.2011 | Klocke Verlag

Es gibt in Deutschland wohl kein Restaurant, das so bekannt ist, wie die Sansibar. Selbst jene, die noch nie einen Fuß auf die Insel gesetzt haben, geschweigedenn einen auf die Bretterdielen der Strandlocation, erfasst beim Klang des Namens eine gewisse Sehnsucht. Und ein Großteil der riesigen Sansibar-Fangemeinde behauptet sogar, wer die Sansibar nicht kennt, der kennt Sylt nicht

Herbert Seckler entspannt mit einer gut duftenden Tasse Darboven-Kaffee / Bildquelle: Klocke Verlag
Herbert Seckler entspannt mit einer gut duftenden Tasse Darboven-Kaffee / Bildquelle: Klocke Verlag
Ein ganz besonderer Tropfen: der Rotwein „2006er Kaapzicht Shiraz Cuvée Anna — only Sansibar”, benannt nach Herbert Secklers jüngster Tochter
Ein ganz besonderer Tropfen: der Rotwein „2006er Kaapzicht Shiraz Cuvée Anna — only Sansibar”, benannt nach Herbert Secklers jüngster Tochter

Sansibar in Rantum auf Sylt alias „Onkel Herberts Hütte”

Über „Onkel Herberts Hütte”, wie „Die Zeit” Herbert Secklers Restaurant so schön betitelte, gibt es ganze Bücher und so viele Presseberichte, dass man damit ganze Aktenschränke füllen könnte. Und wenn man dann doch noch einmal wieder über das Phänomen Sansibar etwas schreiben möchte — für den Mini-Prozentsatz an Menschen, die den legendären Ort im Sylter Sand am Strand der Nordsee wirklich gar nicht kennen —, so könnte man die Geschichte des Herbert Seckler mit den Worten beginnen: Von einem, der auszog, das Glück zu suchen ...

Aber nicht nur Glück, auch Fleiß und Mut gehören dazu, wenn man — so wie der damals 22 Jahre junge Koch die Schwäbische Alb verlässt und weit entfernt von der Heimat — im hohen Norden, besser gesagt auf der Insel Sylt — anheuert.

Hier jobbt er auf Ausflugsschiffen, pachtet einen Campingplatz und kauft 1978 eine Bretterbude im „Niemandsland” zwischen Rantum und Hörnum. Heute sind die Bretterbude von einst und ihr Chef Herbert Seckler eine Institution auf Sylt. Die Sansibar ist Kult. Kommerz, Schick und Freizeit leben hier in lockerer Koexistenz, Prominente aus Politik, Wirtschaft oder Gesellschaft gehen ebenso ein und aus wie die ganz normalen Leute von nebenan. Über das Geheimnis dieses Erfolgs kann man nur spekulieren.

Was ist das Erfolgsrezept der Sansibar auf Sylt?

Natürlich ist es in erster Linie der Hausherr, Vater von vier Kindern und inzwischen „eingefleischter” Sylter, selbst. „Ich wollte nie einen Gourmet Tempel”, erklärt er und so sitzt man an Holztischen, von einer Seejungfrau unter der Decke bewacht. Die Atmosphäre erinnert an eine Skihütte. Den Schnee ersetzen die Dünen. Ist der Trubel noch so groß, Herbert Seckler bleibt gelassen. Er zapft, wenn es sein muss, das Köpi noch selbst, scherzt mit den Gästen — egal ob sie Johannes B. Kerner oder Udo Lindenberg heißen, Bankmanager oder Friseurin sind.


„Die Gäste und das Produkt sind die Stars. Nicht die, die es verkaufen”, sagt Seckler. Darin ist er sich mit seinem langjährigen Küchenchef Dietmar Priewe einig. „Ich schaue mir an, was die Leute mögen. Wenn Dietmar und ich uns zum Beispiel ein Essen ausdenken und das klasse finden, schreiben wir es auf die Karte. Dann schaue ich, wie die Gäste reagieren. Wenn drei oder vier das Essen stehenlassen, fliegt es sofort wieder von der Karte runter.”

In der Saison bereitet die Küche jeden Tag 3000 Speisen zu und alles schmeckt. Matjes-Sahnehering oder einen herzhaften Eintopf kann man ebenso bekommen wie original iranischen Kaviar und natürlich das Sylter Deichlamm. Ja, so geht Erfolg. Dazu kommt noch die Weinleidenschaft von Herbert Seckler. Sein Weinkeller in der Sansibar mit rund 1400 verschiedenen Positionen (viele große Namen und Raritäten sind dabei) lässt das Herz von Weinfreuden und Sommeliers höher schlagen.

Ein ganz besonderer Tropfen trägt den Namen von Herbert Secklers jüngster Tochter Anna — der „2006er Kaapzicht Shiraz Cuvée Anna — only Sansibar”. „Das südafrikanische Weingut „Kaapzicht Estate” liegt inmitten des Bottelary, einer Region in Stellenbosch, die vor allem durch ihre ausgezeichneten Rotweine überregionale Bekanntheit erlangte”, erklärt Weinliebhaber Seckler, der übrigens auch gern bei einer guten Tasse Darboven-Kaffee entspannt und sich dabei in den Dünen den Wind um die Nase wehen lässt.

Hotels auf Sylt


Weitere Informationen:
Gastgeber: Herbert Seckler
Hörnumer Straße 80
25980 Rantum

Telefon: 0 46 51 / 96 46 46
Telefax: 0 46 51 / 96 46 47
E-Mail: info@sansibar.de?subject=Anfrage%20%C3%BCber%20Hotelier.de">info@sansibar.de
Internet: www.sansibar-sylt.de

Öffnungszeiten täglich 10.30 — 24.00 Uhr
Ruhetag: Heiligabend
Kreditkarten: EC-Karte, American Express, Mastercard

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