Der Deutsche Pius Heinz wird Poker-Weltmeister in Las Vegas!
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Der Deutsche Pius Heinz wird Poker-Weltmeister in Las Vegas!

10.11.2011 | Hotelier.de

Seit umschlungen Millionen: Ein Deutscher namnes Pius Heinz hat im Penn & Teller Theatre in Las Vegas den Scoop seines Lebens gelandet und 6,3 Millionen Euro abgesahnt. Der neue deutsche Pokerkönig könnte einen Hype auslösen und eventuell auch die deutschen Spielcasinos aus dem Tal der Tränen holen

Er gewann in der Nacht zu Mittwoch das Finale der World Series of Poker in Las Vegas. Der 22-Jährige kann damit das Siegergeld von 8,7 Millionen Dollar,  das sind 6,3 Millionen Euro,  mit nach Hause nehmen und ein goldenes Armband, das ihn wohl ewig an diesen Sccop erinnern wird.

Pius Heinz  wurde in Odendorf bei Bonn geboren wurde und lebt zur zurzeit in Wien

Auf seiner Facebook-Seite verkündet er  stolz: ""Ich bin der Poker-Weltmeister 2011! Ich habe für Deutschland gewonnen."

Poker boomt in Deutschland und man könnte man vermuten, dass dies auch den deutschen  Spielcasinos aus der Flaute helfen könnte. Poker ist verbreitet, aber die wilden Zeiten des Poker-Aufbruchs sind in Deutschland schon seit dem Online-Hype vor zwei bis drei Jahren vorbei.

Doch nun hat ein junger Deutscher etwas geschafft, was noch nie da gewesen war. Heinz hat das Main Event gewonnen, das berühmteste und größte Turnier, das es gibt - niemand glaubte, dass es in der nächsten Zeit ein deutscher Spieler gewinnen würde. 6865 Teilnehmer gab es diesmal, davon waren nur 158 Deutsche.

Aber nun will Heinz, der sein Wirtschaftspsychologie-Studium geschmissen hat, erst einmal richtig feiern. "Hey, geh´ in eine Strip-Bar!" - diesen Tipp bekam der neue deutsche Poker-Papst von seinen Freunden  aus Deutschland. Das Hotel Rio spendierte ihm die 'Palazzo Suite'. wo sonst nur Showgrößen wie Elton John oder Madonna residieren.

Der Showdown kam in der Nacht zum Mittwoch - Dass ausgerechnet ein Ass-König ihn zum Gewinner machte, war noch nie da gewesen

Und noch nie wurde der Hauptevent mit Ass-König gewonnen. Bisher nannte man die Karte scherzhaft 'Anna Kurnikowa' - sie sieht gut aus, gewinnt aber selten..

Umgerechnet 6,3 Millionen Euro hat er für den Sieg abkassiert. Nun wird wohl ein Poker Hype  in Deutschland kommen und es ist nicht mehr die Frage, ob er kommt, sondern wie groß er ausfallen wird.

2008 hat der Däne Peter Eastgate gezeigt, wie so etwas funktioniert. Er wurde zum Vorbild für die skandinavische Jugend, die heute die europäische Poker-Szene ausmacht.

Der Urvater des Poker Booms ist natürlich US-Amerikaner -  es ist die Ironie des Business, dass er Chris Moneymaker heißt

ein ehemaliger Buchhalter, der 2003 im Alter von 26 Jahren den Main Event gewann. Und er bewies, das man einen Ganztagesjob nachgehen und trotzdem den Weg nach ganz oben schaffen kann. Er war der größte Hit für die Poker-Industrie, die inzwischen zu einem Milliardenbusiness wurde.

Heinz wird seinen eigenen Weg machen und als Profi auch die deutsche Szene nachhaltig beeinflussen. Als wahrer Profi setzt er auf  mentale und physische Fitness und ist damit ein ganz neuer Typ von Spieler. Ein Liebling der Massen wird Heinz wohl nicht werden: Poker hat immer noch den Ruf eines Glücksspiels. Aber als Poker-Weltmeister in Las Vegas  hat er auch in Deutschland die Chance, das Image des Spiels zu verbessern.

Wird der Hype den deutschen Spielbanken nützen? - wohl nur, wenn sie sich genau so anstrengen wie Heinz. Verstaubte Konzepte bringen da wenig, der alte Glamour hat sich abgewirtschaftet. Fortune und Angriffswille ist nötig, damit auch junge Spieler am Tisch Platz nehmen.

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