Vorgestellt: Chef Sommelier Sven Oetzel vom Spitzenrestaurant 'la vie' in Osnabrück
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Vorgestellt: Chef Sommelier Sven Oetzel vom Spitzenrestaurant 'la vie' in Osnabrück

19.02.2013 | Die Schneiderei — Atelier für Texte und Konzepte GmbH
Ein Spitzenrestaurant, wie das mit drei Michelin Sternen und 19 Gault Millau Punkten ausgezeichnete Restaurant la vie im niedersächsischen Osnabrück, funktioniert wie ein Schweizer Uhrwerk: Jeder Mitarbeiter hat seinen festen Platz und trägt mit seiner Kreativität und seinem Einsatz maßgeblich zum Gesamterfolg bei. Ganz besonders gilt das für den Posten des Chef Sommeliers, der sich unter anderem für eine perfekte Weinbegleitung verantwortlich zeichnet. Im Restaurant la vie bekleidet diese Position der gebürtige Frankfurter Sven Oetzel
Sven Oetzel / Bildquelle: la vie
Sven Oetzel / Bildquelle: la vie
In Osnabrück ist er angekommen, sagt der 35-jährige Sven Oetzel. Nicht als Koch, wie es ursprünglich sein Wunsch war, sondern als Chef Sommelier eines der zehn besten Restaurants in Deutschland. Der in Frankfurt geborene Sohn zweier Bänker ging nach dem Abschluss der mittleren Reife für ein Jahr auf die Berufsfachschule für Ernährung und Hauswirtschaft.

Anschließend sollte eine Lehre als Koch folgen. Doch nach einem Küchenpraktikum entschied sich der damals 18-jährige dagegen und begann stattdessen eine Ausbildung zum Restaurantfachmann im Sheraton Hotel in Frankfurt. Dort entdeckte er schnell seine Leidenschaft für Weine und auch sein Talent blieb nicht lange unbemerkt, so dass er bereits während seiner Ausbildung die Möglichkeit erhielt, ein ganzes Jahr mit dem dortigen Sommelier zusammen zu arbeiten und erste Erfahrungen zu sammeln.

Aus Leidenschaft wurde schnell Liebe und dann schließlich ein ganz großes Ziel: Sven Oetzel wollte Chef Sommelier werden. Es folgten Stationen in der Traube Tonbach und im Restaurant Papillon in Frankfurt, bevor er seinen Wehrdienst in der Fernmelde-Einheit in Koblenz absolvieren musste. Vielleicht war es Schicksal, dass ihn die Zeit bei der Bundeswehr ausgerechnet in die Weinstadt Koblenz geführt hat.

Dort, wo Mosel und Rhein zusammenfließen und sich ein Weinberg neben dem anderen erhebt, verbrachte Oetzel während seiner Wehrdienstzeit seine gesamte Freizeit in den Weinbergen und auf Weingütern, um sein Wissen rund um den Weinbau zu erweitern. Nach dieser Zeit war der Wunsch nach einer beruflichen Zukunft rund um das Thema Wein noch größer und so führte ihn sein Weg 2001 nach Bergisch Gladbach, wo er als Commis Sommelier im drei Sterne Restaurant Vendôme anheuerte.

Dort fand er dann schließlich seinen Mentor - den Sommelier Stefan Weise. Unter dessen Leitung startete Sven Oetzel 2003 die berufsbegleitende Ausbildung zum IHK-geprüften Sommelier und übernahm 2004 seinen ersten Posten als Sommelier. Der nächste Schritt auf der Karriereleiter führte Sven Oetzel im Herbst 2005 in das Restaurant Falco nach Leipzig. Mit den Erfahrungen und dem Wissensschatz, die er in den letzten Jahren im Restaurant Vendôme sammelte, schrieb Oetzel in Leipzig seine erste eigene Weinkarte.

Zwei Jahre später zog es ihn dann weiter nach Osnabrück in das Restaurant la vie. Als Chef Sommelier des damals noch mit zwei Sternen ausgezeichneten Restaurants fand er dort eine neue und spannende Herausforderung, aber vor allem auch ein neues Zuhause. Dass dies nicht bloß eine Floskel ist, ist schnell bewiesen: Sven Oetzel ist mit einer gebürtigen Osnabrückerin liiert und Vater einer kleinen Tochter, die ebenfalls in Osnabrück geboren wurde.

Im la vie schätzt er besonders die Möglichkeit, eigene Ideen umzusetzen und gemeinsam mit Thomas Bühner und Thayarni Kanagaratnam an der perfekten Kombination von Speisen und Wein zu arbeiten. Die beiden Gastgeber vertrauen dem sympathischen Hessen dabei voll und ganz und lassen ihm eine entsprechend freie Hand. Ein Blick auf die Weinkarte verrät dann auch, wo die Leidenschaft des 35-jährigen Chef Sommeliers liegt: Denn obwohl ihm die gesamte Weinwelt rund um den Globus begeistert, liegt Sven Oetzels Fokus ganz klar auf Europa, genauer gesagt auf Deutschland. 

Das liegt insbesondere daran, dass er die Entwicklung der deutschen Winzer in den letzten Jahren mit großer Freude und Neugierde beobachtet und dabei mitverfolgt hat, dass die deutschen Weine immer ausgefallener, feiner und vor allem qualitativ hochwertiger wurden.

Als selbst ernannter "Botschafter des deutschen Weines" macht es ihm besonders viel Freude, seine internationalen Gäste mit einem deutschen Wein zu überraschen und zu begeistern. Da ein Großteil der Gäste natürlich ebenfalls weit gereist und entsprechend kundig ist, sind die Erwartungen an den sympathischen Sommelier groß.

Ganz klar also, dass Sven Oetzel immer auch auf der Suche nach etwas Neuem ist und daher so viel Zeit wie möglich an der Mosel, am Kaiserstuhl, im Rheingau oder in einer anderen deutschen Weinregion verbringt, um sich vor Ort über die neusten Weine zu informieren und sich mit den Winzern auszutauschen. Sven Oetzel hat als Sommelier seine Berufung gefunden. Und genau das spüren seine Gäste bei jedem Glas Wein im Restaurant la vie.

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