FIZZZ Award 2014: Die besten Gastronomie-Konzepte Deutschlands sind gekürt
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FIZZZ Award 2014: Die besten Gastronomie-Konzepte Deutschlands sind gekürt

22.10.2014 | Meininger Verlag GmbH
Das Trendkonzept des Jahres heißt „Chinaski“ und kommt aus Frankfurt am Main. Mit der „Seiberts“-Crew als stärkstes Team Deutschlands und „The Cage“ als bester Club holt Köln gleich zwei der begehrten Awards. Zum erfolgreichsten Longseller wurde die Bar „Gelbes Haus“ aus Nürnberg gekürt. Der Sonderpreis für das beste Café-Konzept geht an die „roestbar“ in Münster
Gruppenbild der Sieger des Fizzz Awards 2014 / Bildquelle: Meininger Verlag GmbH
Gruppenbild der Sieger des Fizzz Awards 2014 / Bildquelle: Meininger Verlag GmbH
Montag, 20. Oktober 2014: Im Frankfurter „Gibson Club“ feierten mehr als 600 Gastronomen aus ganz Deutschland im Rahmen einer exklusiven Partynacht die Gewinner des FIZZZ Award 2014. Die Auszeichnungen des Fachmagazins FIZZZ werden einmal im Jahr an die besten Gastronomiebetriebe Deutschlands verliehen und sind ein Seismograph für die wichtigsten Trends der Branche.

Die Gewinner mussten sich nicht nur dem kritischen Urteil der Expertenjury stellen, sondern auch in einem Online-Voting möglichst viele Fans aktivieren. Nach zwei spannenden Abstimmungsrunden standen die Sieger fest:
 
Bestes Trendkonzept: „Chinaski“, Frankfurt am Main
No Bar, no Disco, sondern ein Lokal, das das Beste aus beiden Welten vereint. Die Bar-Rückwand ist ein neun Meter langes Street Art-Gemälde, das Interior charaktervoll, das Publikum international. Hinter dem Konzept steht der DJ, Produzent und Songwriter Julian Christopher Smith.

Seine gastronomische Vision: „Ein Ort, wo Du auf ein gutes Glas Wein oder einen perfekt gemixten Cocktail reingehst und nach einer durchtanzten Nacht wieder rauskommst. That’s it.“ Namensgeber Henry Chinaski ist das Alter Ego von Charles Bukowski. Um Authentizität geht es dem Chinaski-Gründer auch hinsichtlich seiner Gäste: Echte Menschen mit ihren Schwächen und Stärken, mehr Sein und weniger Schein.
 
Bestes Team: „Seiberts“, Köln
Von null auf hundert in 90 Tagen: Nach dem Ausstieg beim langjährigen Arbeitgeber legte Volker Seibert mit seinen beiden kongenialen Teammitgliedern Denis Schmid und Iba Hohmann in gerade einmal zwölf Wochen einen perfekten Neustart hin. Mit dem „Seiberts“ eröffneten sie jedoch nicht einfach nur eine Bar: Ihre neue gastronomische Heimat ist ein Salon für kreative Trinkkultur, in dem flüssige Kunstwerke mit viel Liebe zum Detail und besten Zutaten perfekt in Szene gesetzt werden.
 
Bester Club: „The Cage“, Köln
Als Mischkonzept aus Bar und Club schließt das „The Cage“ eine Lücke in der Kölner Clublandschaft. Doch Charts-Musik und Cocktailschirmchen sucht man hier vergebens, denn Attila Kiziltas und Haydar Kizay haben auf drei Ebenen eine perfekte Dive-Bar erschaffen, die neben gehobenem Interior mit Art-Deco-Elementen, Designermöbeln, Gitterstäben, Spiegeln und vor allem mit genreübergreifender Musik aus dem DJ-Käfig und hochwertigen Drinks punktet. Perfekte Mise-en-Place und viel Drink-Know-how aus dem Schwesterlokal „Shepheard“ sorgen für schnelldrehende Cocktails auf absolutem Top-Niveau.
 
Bester Longseller: „Gelbes Haus“, Nürnberg
Frei nach Woody Allens Motto „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, nach einer Weile braucht er einen Drink“, ist das „Gelbe Haus“ seit über 25 Jahren ein Hot Spot gehobener Barkultur. Motor und Inhaber des zeitlosen Langstreckenläufers ist Oliver Kirschner.

Als einer der kompetentesten und versiertesten Bartender des Landes und anerkannte Whiskykoryphäe bietet Kirschner in seinem „Gelben Haus“ nicht nur zahllose Cocktail-Eigenkreationen, sondern im Rahmen von Schulungen und Vorträgen zudem umfassendes Drink- und Spirituosen-Know-how.
 
Sonderpreis für das beste Café-Konzept: „roestbar“, Münster
Kaffeekunst auf höchstem Niveau: Eine eigene Rösterei, eine Kaffeeschule, in der Kaffeefans und Mitarbeiter das Barista-Handwerk erlernen, die deutsche Barista-Meisterin 2013 Erna Tosberg als Ausbilderin und vier individuell ausgestattete Filialen – die „roestbar“ zeigt, wie man einen lokalen Kaffeemarkt erobert und nicht mehr aus der Hand gibt.

Aus der eigenen Rösterei wandern jährlich gut 45 Tonnen Kaffee in die Gastronomie, zu Firmenkunden im Umkreis – und natürlich in die eigenen Kaffeemaschinen. Ein kleines Kaffee-Imperium mit Total-Quality-Anspruch. Die Entscheidungen fielen durch ein zweistufiges Bewertungsverfahren: Im Online-Voting, das zu einem Drittel in die Bewertung einfloss, konnten die nominierten Gastronomiebetriebe ihre Fan-Base aktivieren.

Das letzte Wort hatte dann eine Expertenjury, die sich aus einigen der erfolgreichsten Gastronomen Deutschlands und der FIZZZ-Redaktion zusammensetzt:
  • Madjid Djamegari („Gibson Club“, Frankfurt)
  • Frank Buchheister („Roadstop“, Essen)
  • Stefan Schneck („Schnitzelei“, Berlin)
  • Paolo Campi („Die Kunstbar“, Köln)
  • Uwe Christiansen („Christiansen´s“, Hamburg)
  • Michael Kuriat („Sol y Mar“, Leipzig)

nahmen die Konzepte unter die Lupe. Nominiert waren 15 gastronomische Top-Betriebe, die im Internet unter www.fizzz.de/award/nominees vorgestellt wurden.

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