Eine Würstchenbude als Goldgrube - fast money mit fast food?
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Eine Würstchenbude als Goldgrube - fast money mit fast food?

20.04.2015 | Wolfgang Ahrens Hotelier.de

Der Traum von der Selbstständigkeit kann mit innovativen und herkömmlichen Ideen Wirklichkeit werden. Eine Würstchenbude hört sich als Geschäftsidee banal an, hat aber so manchen Gastronomen reich gemacht - auch heute noch

'Curry Wurst scharf' geht immer - wenn der Stand zum Beispiel am Brandenburger Tor ist
'Curry Wurst scharf' geht immer - wenn der Stand zum Beispiel am Brandenburger Tor ist

Die Story bekommt jeder einmal mit: Reich werden mit einer fahrbaren Essensbude in New York. Würstchen, Kraut und Brezeln gehen in der Mittagspause über den Tisch und der Service Mann hinter dem Verkaufstresen kann gar nicht schnell genug bedienen, damit alle schnell satt werden.

Wie baut man aber so ein Business auf, ob nun auf der anderen Seite des ‚Teiches‘ oder hier? Sicher ist eines: Wie bei einer Immobilie gilt eines: die Lage, die Lage und noch einmal die Lage ist entscheident. Wer z.B. schon einmal an der Würstchenbude bei der U-Bahnstation Mönckebergstraße in Hamburg gestanden hat, kennt die gute Qualität der Bratwurst, kann aber nur erahnen, dass hier 2,5 Millionen Gäste jährlich den Umsatz generieren.

An solche Goldgruben kommt man natürlich nur mit Glück und durch Zufall. Doch es ist bekannt, dass Würstchenbuden und Imbisse den größten Profit bei den verscheidenen Kategorien des Gastronomiegewerbes abwerfen. Dass liegt einmal an der geringeren Anzahl der Mitarbeiter, die für den Service nötig sind und an der geringen Fläche, die anzumieten ist. Entscheidend für den Erfolg sind aber die Lagen der Würstchenbuden und Imbisse.

Business Würstchenbude - wie man es falsch macht und richtig

Neue Trends weg von der Hausmacherkost und hin zu Fingerfood und Gourmet-Häppchen sind dann schon eher etwas für New York oder die Cities der deutschen Großstädte. Doch Branchenkenner geben selbst schlechteren Standorten Chancen, wenn da nicht die Einfallslosigkeit mancher Zeitgenossen wäre. Statt wie in guten Läden von New York - siehe ‚Wechsler's Currywurst Bratwurst, a Taste of Berlin in the East Village‘ - mit frischen Zwiebeln, Sauerkraut und Rotkohl als selbstverständlichen inklusiv Beilagen zu punkten, gibt’s traditionell ‚Curry Wurst Pommes Rot-Weiߑ und der Chef wundert sich, warum die Hütte leer bleibt.

Die Erfolgstory im Würstchenbuden Business sieht wie folgt aus: Eine Lehre in der Gastronomie machen oder in einem gut gehenden Laden länger arbeiten. Die Ohren aufhalten in der City seiner Wahl und Kontakte zu den Aufsichtsämtern aufbauen, damit man lange vor einer Geschäftseröffnung weiß, ‚wie was läuft‘. Das Geld liegt also auf der Straße — wenn da nicht die Lage wär, die die Kasse beflügelt.

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Tags: Fast Food, Würstchenbude eröffnen

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