Verschwendungsgebühr in der Gastronomie auf dem Vormarsch
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Verschwendungsgebühr in der Gastronomie auf dem Vormarsch

19.08.2016 | Wolfgang Ahrens Hotelier.de

Neue Aktion in der Gastronomie: Um der Lebensmittelvergeudung entgegenzuwirken, erheben Gastronomen eine Gebühr, wenn der Teller nicht leer gegessen wird. Gut oder nicht gut?

In Deutschland werden jährlich ca. elf Millionen Tonnen Lebensmittel von Lebensmittelindustrie, Handel, Großverbrauchern und Privathaushalten als Abfall entsorgt. Der größte Anteil der Lebensmittelabfälle (61 Prozent) entsteht in privaten Haushalten, gefolgt von Großverbrauchern wie Gaststätten oder Kantinen mit jeweils rund 17 Prozent, was  jeweils ungefähr 1,9 Millionen Tonnen Lebensmittel pro Jahr entspricht. Quelle: Lebensmittelabfälle reduzieren in der Gastronomie.

Gastronomen aus Düsseldorf, Hamburg und Stuttgart wollen nun ihr Scherflein zu dem guten Zweck der Abfallminderung beitragen. Motto: Bestellt werden soll nur das, was auch gegessen werden kann.

Einen Obolus mehr sollen u.a. Gäste entrichten, die sich ein ‚All you Can Eat' Angebot bestellen und z.B. den dritten Teller dann nicht aufessen. Andere Gastronomen gehen aktiv vor und nehmen die nächste Verzehrrunde erst auf, wenn die letzte wirklich noch nicht sättigend war. Andere wiederum verkaufen die Reste über Spezialangebote im Internet oder per App.

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