Jürgen Gosch erhält Warsteiner Preis für sein Lebenswerk
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Jürgen Gosch erhält Warsteiner Preis für sein Lebenswerk

13.01.2017 | Gosch LFG GmbH

Bei der 23. Verleihung des Warsteiner Gastronomiepreises im Februar im Berliner „ewerk” verneigt man sich vor einem Großen der gastgebenden Branche: Jürgen Gosch wird die Auszeichnung für sein Lebenswerk aus den Händen von Catharina Cramer, Geschäftsführende Gesellschafterin der Warsteiner Gruppe, entgegennehmen

„Eine Aufstiegsgeschichte wie vom Tellerwäscher zum Millionär, sein unnachahmliches Gespür für die Wünsche der Kunden, eine Bodenständigkeit, die seinesgleichen sucht, und die Risikobereitschaft für neue Geschäftsfelder machen Jürgen Gosch zum Botschafter und Vorbild für die gastgebende Branche in Deutschland”, ist sich die Expertenjury in ihrer Begründung für die „Lifetime Auszeichnung” einig.

Seine Chancen konsequent nutzen, sich stetig weiterentwickeln und den Gast in den Mittelpunkt aller Aktivitäten stellen — das gehört zur Erfolgsgeschichte von Jürgen Gosch, der mit rund 900 Mitarbeitern jährlich mehr als 70 Millionen Euro umsetzt. Sein Markenlogo mit dem roten Hummer steht für maritimen Genuss und Atmosphäre und zählt zu den 100 bekanntesten Marken Deutschlands.

In einfachen Verhältnissen im nordfriesischen Tönning aufgewachsen, besserte er mit angeborener Fingerfertigkeit gemeinsam mit seinen Schwestern beim Krabbenpulen die Haushaltskasse auf. Von klein auf zählte jeder Pfennig für ihn. Nach der Schule begann er eine Maurer-Ausbildung, die ihn auch nach Sylt verschlug. Nach Feierabend verkaufte er dort Aale am Strand — der Rest ist Gastronomiegeschichte: Zunächst mit der berühmten „Nördlichsten Fischbude Deutschlands” in List, die sich nicht zuletzt durch das geschickte, auf Kundenwünsche ausgerichtete Angebot, zur Goldgrube entwickelte.

Heute gehören zu GOSCH nach einem gesunden Wachstum mehr als 40 Gastronomiebetriebe in ganz Deutschland. Und auf hoher See — denn seit ein paar Jahren ist das Sylter Unternehmen auch auf der „Mein Schiff”-Flotte von TUI Cruises mit an Bord. Die eigene Fisch-Manufaktur in Ellingstedt bei Schleswig beliefert jeden Tag die Restaurants von Sylt über Hamburg bis ins Weißwurst-Imperium München. Wer gerade kein GOSCH-Restaurant in der Nähe hat, bekommt die Delikatessen vom hauseigenen Versand übrigens gerne zugeschickt.

An seinem Credo „Was nicht läuft, kommt weg!” hält er seit 50 Jahren unverändert fest. Und so musste der erfolgsverwöhnte Gastronom über die Jahre auch Fehler korrigieren. „Er hat seine Chancen zu jeder Zeit genutzt und mit seiner eigenwilligen, doch kundenfreundlichen Vorgehensweise, Menschen begeistert und einen echten gastronomischen Erfolgsweg aufgezeichnet”, bringt Juryvorsitzender Martin Hötzel die Lebens-Leistung Goschs auf den Punkt.

Die Erfolge feiert der künftige Preisträger des „Warsteiner Preises” bescheiden, er investiert lieber in die Zukunft des Unternehmens. So überrascht es nicht, dass er zu Hause auf Sylt bevorzugt mit einem soliden VW Golf Benziner über die Insel fährt. Von einem großen Werbeetat hält der 75-Jährige ebenfalls nicht viel: „Das beste Marketing findet direkt am Kunden statt. Der hat immer recht”, erklärt er. „Er ist dein größtes Kapital. Sorge für sein Wohlbefinden — und er kommt gern wieder”, fasst er zusammen.

In naher Zukunft möchte der erfolgreiche Gastronom das Zepter doch irgendwann an seine Tochter Anja und Schwiegersohn Florian weitergeben, die schon seit einigen Jahren im Unternehmen aktiv mitmischen. Und mit seiner Enkeltochter, so hofft der Opa, steht bereits die nächste Generation „ante portas”. Wenn es soweit ist, will er seinen Unruhestand auch genießen. „Reisen ist der einzige Luxus, den ich mir gönne. Schön, wenn ich dafür etwas mehr Zeit habe”, erklärt Gosch. Wenn er eine Chance sieht, dann nutzt er sie eben!

Mit dem „Lifetime Award” des Warsteiner Preises werden Persönlichkeiten geehrt, die außerordentliches Engagement zeigen und durch ihre herausragende Lebensleistung Vorbildfunktion besitzen. Die Preisträger aus den Jahren zuvor sind Prof. Dr. Alfred Biolek, Gretel Weiß, Karl-Heinz Stockheim, Prof. Dr. h.c. Eckart Witzigmann, Eugen Block, Carmen Würth und Hermann Bareiss.

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