Vapiano SE plant Börsengang in 2017
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Vapiano SE plant Börsengang in 2017

31.05.2017 | achtung! GmbH

Bonn, 31. Mai 2017 - Vapiano SE ("Vapiano", "das Unternehmen" oder "die Gesellschaft") plant im Rahmen eines Börsengangs die Platzierung neuer und bestehender Stammaktien ("das Angebot") im regulierten Marktsegment (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse. Die Notierung wird voraussichtlich im Jahr 2017 erfolgen

Vapiano ist eine erfolgreiche europäische Restaurantkette im Fast-Casual-Dining-Segment ("FCD") und bietet trendige, moderne und von der italienischen Küche inspirierte Gerichte. Vapiano bietet seinen Gästen Speisen mit frischen Zutaten und Aromen zu attraktiven Preisen in einer modernen Atmosphäre.

Mit der Eröffnung des ersten Restaurants 2002 in Hamburg gehört das Unternehmen zu einem der Pioniere im FCD-Segment in Europa. Heute gibt es 185 Vapiano-Restaurants3,4,  in über 30 Ländern auf fünf Kontinenten. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 27% in den letzten zehn Jahren. Im Jahr 2016 hieß Vapiano weltweit über 40 Millionen Gäste willkommen.

Das FCD-Segment ist eines der am schnellsten wachsenden Segmente des Gastronomiesektors. Zwischen 2010 und 2015 wuchs das FCD-Marktvolumen in Vapianos acht Fokusmärkten mit einer jährlichen Rate von rund 9%. Bis 2020 wird das FCD-Segment voraussichtlich um 10% pro Jahr wachsen und bietet damit erhebliche Expansionsmöglichkeiten. Darüber hinaus wird erwartet, dass auf italienische Küche spezialisierte Restaurants in den Fokusmärkten zwischen 2015 und 2020 mit einer jährlichen Rate von 9% schneller wachsen werden als andere Segmente.

Bis 2020 erreicht der Markt damit ein geschätztes Volumen von rund 177 Milliarden Euro. Als einzigartige Lifestyle-Marke mit international bewährtem Wachstumskonzept und der bewiesenen Fähigkeit, die wichtigsten Verbrauchertrends zu adressieren, ist Vapiano gut positioniert, um seine Expansionspläne zu verwirklichen und stabile Erträge zu erzielen. Bis Ende 2020 plant das Unternehmen, die Anzahl seiner Restaurants auf nahezu 330 zu verdoppeln.

Jochen Halfmann, CEO von Vapiano: "In den vergangenen 15 Jahren ist Vapiano sehr erfolgreich als privates Unternehmen gewachsen. Heute sind wir in einer einzigartigen Position, um vom prognostizierten Wachstum im Fast-Casual-Dining-Segment zu profitieren. In den kommenden Jahren wollen wir unser Wachstum und unsere Profitabilität durch fokussierte internationale Expansion sowie Konzept- und Produktinnovationen weiter vorantreiben. Wir sind davon überzeugt, dass der Zugang zum Kapitalmarkt der richtige Schritt ist, um unsere Wachstumspläne zu unterstützen."

Vapiano hat eine beeindruckende finanzielle Erfolgsbilanz mit Umsatz- und EBITDA5-Wachstum sowie starken Finanzkennzahlen auf Restaurantebene. Zwischen 2014 und 2016 konnte Vapiano seinen Gesamtumsatzerlös6 jährlich um rund 8,7% auf €460,4 Millionen steigern. Im gleichen Zeitraum wuchs der Umsatzerlös mit einer jährlichen Wachstumsrate von rund 28% von €151,8 Millionen auf €248,6 Millionen an. Unter Berücksichtigung von im Jahr 2016 getätigten Akquisitionen hätte sich der Umsatz auf €292,3 Millionen7  belaufen.

Das bereinigte EBITDA abzüglich Voreröffnungskosten wuchs mit einer CAGR von über 10% von €23,4 Millionen im Jahr 2014 auf €28,6 Millionen im Jahr 2016. Wären die im Jahr 2016 getätigten Akquisitionen bereits zum Jahresanfang voll konsolidiert gewesen, hätte das bereinigte EBITDA €32,7 Millionen8 betragen. Das durchschnittliche Umsatzvolumen je Restaurant (Average Unit Volume, "AUV"), welches den Gesamtumsatz aller vergleichbaren Restaurants9 im Verhältnis zur Anzahl aller vergleichbaren Restaurants misst, betrug im Jahr 2016 €3,3 Millionen. Im Vorjahr lag das AUV bei rund €3,2 Millionen und 2014 bei rund €3,1 Millionen.

Das Unternehmen setzt seit dem ersten Tag auf innovative Ideen wie das "Front Cooking"-Konzept und ein Chipkartensystem beim Bezahlen. Vapiano hat darüber hinaus eine Pipeline von Innovationen zur weiteren Verbesserung des Gasterlebnisses. Unter anderem bietet Vapiano heute Eigenmarkenprodukte und saisonal wechselnde Gerichte. Darüber hinaus erweitert das Unternehmen die Take-Away- und Lieferservicemöglichkeiten für Gäste und adressiert Kundenfeedback wie temporär erhöhte Wartezeiten durch die Einführung von Bestellterminals.

Auch über die neu aufgesetzte Smartphone-App können Gäste direkt von ihrem Smartphone oder Tablet bestellen und gleichzeitig Treuepunkte sammeln. Zur weiteren Verbesserung des Konzepts erprobt Vapiano auch die Einführung neuer Restaurantformate. Das kleinere "Mini-Vapiano" soll weitere Marktpotenziale an zentralen Standorten realisieren, während sogenannte "Freestander" Reisende und Geschäftsleute auf dem Heimweg sowie Freunde und Familien ansprechen soll.

Dr. Thomas Tochtermann, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Vapiano SE: "Mit seinem einzigartigen Leistungsversprechen und Konzept, der beeindruckenden Innovationspipeline und seinem motivierten Management-Team ist Vapiano ideal für einen beschleunigten Wachstumskurs positioniert. Der Zugang zum Kapitalmarkt erlaubt es Vapiano, die Anzahl seiner Restaurants bis Ende 2020 nahezu zu verdoppeln und seine internationale Präsenz und Rentabilität weiter zu steigern."

Barclays Bank PLC, Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG und Jefferies International Limited fungieren als Joint Global Coordinators und gemeinsam mit Unicredit Bank AG als Joint Bookrunners. Lazard & Co. GmbH fungiert als Vapianos Finanzberater.

Zusammenfassung: Börsengang

  • Im Zusammenhang mit dem Börsengang erwartet die Gesellschaft ein Emissionsvolumen an neuen Aktien im Wert von rund €85 Millionen. Darüber hinaus erfolgt eine Veräußerung von Stammaktien durch bestehende Anteilseigner. Die finale Größe dieser Zweitplatzierung ist noch festzulegen. Im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption stellen die verkaufenden Anteilseigner weitere Anteile zur Verfügung.
  • Die endgültige Streubesitzquote nach Börsengang hängt von der Anzahl der neu durch die Gesellschaft ausgegebenen Aktien sowie der Anzahl der im Rahmen des Börsengangs an neue Investoren verkaufte Altaktien ab.
  • Verfügungsbeschränkungen für das Unternehmen, Management und bestehende Aktionäre werden sich im marktüblichen Rahmen bewegen.
  • Das Unternehmen plant, den Großteil der Erlöse aus dem Angebot der neuen Aktien in das weitere Wachstum und die Expansion des Unternehmens in neuen und bestehenden Märkten zu investieren. Darüber hinaus soll ein nachrangiges Gesellschafterdarlehen in Höhe von €10 Millionen zurückgezahlt werden.
  • Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Mitteilung werden rund 44% des derzeitigen Grundkapitals der Vapiano SE überwiegend durch die Mayfair Vermögensverwaltung gehalten. Weitere 30% hält Gregor Gerlach, Gründer von Vapiano, durch die VAP Leipzig GmbH & Co. KG. Hans-Joachim und Gisa Sander halten mit ihrer Holding Exchange Bio GmbH 25%. Das Management hält weniger als 1%. Die Mayfair Vermögensverwaltung und das Management beabsichtigen nicht, ihre bestehenden Aktien im Rahmen des Börsengangs zu verkaufen.
  • Das öffentliche Angebot findet in Deutschland und Luxemburg statt und umfasst Aktienverkaufsangebote an bestimmte institutionelle Investoren in Deutschland und weiteren Jurisdiktionen außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, gemäß Regulation S des US-amerikanischen Securities Act von 1933 in der jeweils gültigen Fassung (der "Securities Act") sowie an qualifizierte institutionelle Käufer in den Vereinigten Staaten von Amerika gemäß Rule 144A des Securities Acts.

1 Fokusmärkte von Vapiano: Deutschland, Österreich, Niederlande, Vereinigtes Königreich, Schweden, Frankreich, USA und China
2 Die hier angegebenen Wachstumsraten und voraussichtlichen Marktvolumina entstammen einer durch die Gesellschaft in Auftrag gegebenen Marktstudie, die durch die OC&C Strategy Consultants GmbH erstellt wurde.
3 Stand: 30. Mai 2017, Unternehmensinformation
4 Die Gesamtzahl der Restaurants umfasst alle Restaurants im Besitz der Vapiano SE ("Corporate Restaurants") sowie Vapiano Restaurants, die von einem Joint Venture ("Joint Venture Restaurants") oder Franchisenehmer ("Franchise Restaurants") geführt werden, gemeinsam "die Restaurants".

5 EBITDA ist definiert als Ergebnis vor Zinsaufwendungen und Zinserträgen, Steueraufwand sowie Abschreibungen und Amortisation. Die Gesellschaft sieht EBITDA als eine für die Ertragslage repräsentativere Kennzahl, da bestimmte zahlungsunwirksame Aufwendungen eliminiert werden, die die Geschäftsentwicklung nicht korrekt widerspiegeln.
6 Die Gesamtumsatzerlöse entsprechen der Summe der Umsatzerlöse, die von den Corporate Restaurants der Vapiano SE und konsolidierten Joint Venture Restaurants erwirtschaftet wurden sowie der Umsatzerlöse, die von Franchise Restaurants und von nicht konsolidierten Joint Venture Restaurants gemeldet wurden.
7 Berücksichtigt die im Laufe des Jahres 2016 getätigten Akquisitionen von Joint Venture Restaurants in Frankreich, Schweden sowie dem Vapiano Restaurant in Nürnberg, die bei voller Konsolidierung zum Jahresanfang €21 Mio., €23 Mio. und €2,4 Mio. zum Umsatzerlös beigetragen hätten.
8 Berücksichtigt die im Laufe des Jahres 2016 getätigten Akquisitionen von Joint Venture Restaurants in Frankreich, Schweden sowie dem Vapiano Restaurant in Nürnberg, die bei voller Konsolidierung zum Jahresanfang €1,6 Mio., €2,1 Mio. und €0,5 Mio. zum bereinigten EBITDA beigetragen hätten.
9 Die Basis der vergleichbaren Restaurants umfasst Corporate Restaurants und Joint Venture Restaurants, inklusive innerhalb der letzten drei Jahre erworbener Restaurants (welche vor dem Erwerb als Franchise-Restaurants betrieben wurden), die seit mindestens 12 Monaten geöffnet sind und während dieser Zeit für nicht mehr als sieben Werktage geschlossen wurden.

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