Mexikanisches Restaurant La Lucha in Berlin neu eröffnet
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Mexikanisches Restaurant La Lucha in Berlin neu eröffnet

27.06.2017 | Amt Für Ideen

Traditionelle, mexikanische Küche neu interpretiert am Berliner Paul-Lincke-Ufer

La Lucha Berlin Modern Mexican Food / Bildquelle: La Lucha
La Lucha Berlin Modern Mexican Food / Bildquelle: La Lucha
  • Traditionelle Gerichte treffen hier auf zeitgenössische Interpretationen
  • Das Innendesign des La Lucha kommt vom Berliner Designstudios Ett la Benn
  • Teilen und Trinken im La Lucha
  • Max Paarlberg - Gastronomie als Lebensaufgabe

”Wer einmal Tortillas, Frijoles oder Tamales gegessen hat und das Land verlässt, geht an Heimweh nach Mexiko zugrunde!” (Altes mexikanisches Sprichwort)

Oder man macht es wie Max Paarlberg und eröffnet ein eigenes Restaurant mit zeitgenössischer, mexikanischer Küche: La Lucha. In dem Berliner Restaurant, am Paul- Linke-Ufer 39 / 41 haben die Gäste seit dem 05. April 2017 Max Leidenschaft für mexikanische Kultur und vor allem für die Küche des mittelamerikanischen Landes auf ihren Tellern.

Traditionelle Gerichte treffen hier auf zeitgenössische Interpretationen mexikanischer Genusswelten, die im Zusammenspiel mit der Architektur und dem Service eine ganz eigene Atmosphäre im Spannungsfeld zwischen Acapulco und Kreuzberg entstehen lassen. Im Hinblick auf die Architektur ist dieser Effekt vor allem dem Innendesign des Berliner Designstudios Ett la Benn zu verdanken. Mit ihrer Arbeit haben sie einen energetischen Raum geschaffen, der die traditionelle Atmosphäre einer Cantina an der mexikanischen Pazifikküste mit reduzierter Berliner Designästhetik verbindet.

Das Ergebnis ist ein Raumerlebnis, das den kreativen Geist der La Lucha Küche aufgreift und so für ein sinnliches Gesamterlebnis sorgt. Für die dazugehörige, authentische Gastfreundschaft sorgt Besitzer Max Paarlberg selbst. Jeder Gast, der das La Lucha betritt, kann sich auf eine freundliche Begrüßung freuen und wird überrascht sein, wie sich aufmerksamer Service anfühlt. Denn im La Lucha sind die Gäste die tatsächlichen Stars.

So persönlich wie der Service ist auch die Speisekarte, die Max für das La Lucha zusammen mit seinen beiden Küchenchefs entwickelt hat. Tamales oder Frijoles waren nur einige seiner Lieblingsgerichte aus der traditionellen Küche, die es nun auch jeden Abend in Berlin von Mittwoch bis Sonntag in einer modernen Version zu entdecken gibt. Wem diese Gerichte „Spanisch vorkommen”, der findet im La Lucha auch Klassiker wie Tacos oder Burritos —

allerdings nicht in der in Deutschland bereits bekannten kalifornischen Interpretation sondern als mexikanisches Original. Für den gekonnten Balanceakt zwischen authentischen Aromen und zeitgenössischer Interpretation ist ein mexikanisch-britisches Kochpaar verantwortlich. Für das La Lucha konnte Max die Beiden, Jennifer Herrera Olivares und Matt Pipe, nach Berlin holen. Zusammen leiten sie nun die Küche am Paul- Lincke-Ufer.

Teilen und Trinken im La Lucha

Was in der mexikanischen Tischkultur gang und gäbe ist, wird auch im La Lucha zelebriert: Die Gerichte sind größtenteils so portioniert, dass viel probiert und geteilt werden kann. Im Stil der spanischen Tapas können sich die La Lucha Gäste also gemeinsam durch das Menü schlemmen und das Essen so zu einem gemeinschaftlichen Erlebnis machen. Gekrönt wird die La Lucha Erfahrung schließlich durch die aktuell größte Mezcal Karte Deutschlands mit verschiedenen Bränden aus den unterschiedlichen Regionen Mexikos, die zu einer flüssigen Entdeckungsreise einladen.

Max Paarlberg — Gastronomie als Lebensaufgabe

Bereits mit 10 Jahren wusste Max genau, dass er sein berufliches Leben wahlweise in Hotels, Bars und Restaurants mit der Aufgabe zubringen wollte, seinen Gästen ein zufriedenes Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Dieses Ziel vor Augen, begann er mit 19 sein International Business Studium. Im Rahmen eines Auslandpraktikums verschlug es ihn 2010 nach Mexiko. Dieses Land mit seiner reichen Kultur und ganz eigenen Mentalität zog ihn sofort in den Bann. So kam es auch zu dem Namen.

„La Lucha” (Das Ringen) steht für die Lebenseinstellung, die Mexiko kennzeichnet und Max so beeindruckt hat: Hier wird dem Leben mit einem Lächeln auf den Lippen begegnet und ihm auch noch in seinen härtesten Momenten das Schöne und Genussvolle abgerungen. Der Grundstein für die La Lucha Idee war gelegt. Aber zwischen der Initialzündung und der tatsächlichen Umsetzung der Idee eines Restaurants für moderne, mexikanische Küche lagen noch viele weitere Stationen:

Nach mehreren Praktika und Fortbildungen ging es weiter nach Argentinien, wo Max seinen eigenen Supper Club gründete und exklusive Dinnerparties in ungewöhnlichen Locations ausrichtete. Nach dem sich dieses Konzept in Buenos Aires etablierte und genug mediale Aufmerksamkeit bekommen hatte, zog es Max zurück in seine Heimatstadt London, wo er für die CitizenM Hotel Gruppe arbeitete und rasch die Leitung des CitizenM Hauses in Glasgow übernahm.

Während er für die Unternehmensgruppe ein vollkommen neues Food & Beverage Konzept entwickelte, wuchs schließlich der Entschluss, nach Berlin zu gehen und den nächsten Schritt hin zur Verwirklichung seines Traums vom eigenen Restaurant oder Hotel zu erfüllen. Im Sommer 2014 kam er und seit dem ist sein Name aus der innovativen Gastro-Szene der Hauptstadt nicht mehr weg zu denken.

Vor allen Dingen mit seinem letzten, ursprünglich als Pop-Up Bar gedachten, Konzept „Burbon Dogs” hat für so viel Aufmerksamkeit gesorgt, dass aus dem kleinen Laden innerhalb weniger Monate eine feste Institution im Berliner Nachtleben wurde. Die Eröffnung des La Luchas ist nicht nur der bisher letzte Schritt auf dem Weg zur Verwirklichung seines Traums sondern auch ein weiterer Beweis für die Stärke von Max Paarlbergs gastronomischer Vision und Durchsetzungskraft.

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