"Coffee, Brownies & Downies" ist ein soziales Café-Konzept, bei dem Menschen mit Behinderungen als Mitarbeiter arbeiten, um Inklusion und Bewusstsein zu fördern. Die Cafés bieten eine warme und einladende Atmosphäre, in der Gäste hochwertige Kaffeespezialitäten und köstliche Brownies genießen können. Das Projekt zielt darauf ab, Barrieren abzubauen und positive Begegnungen zu schaffen. Lest hier ausgewählte News...


coffee, brownies & downies gewinnt Hospitality HR Award
Bekanntgegeben wurde dies unter tosendem Applaus auf dem Hospitality HR Summit, im Rahmen der Verleihung des Hospitality HR Award der Deutschen Hotelakademie in Düsseldorf. Der Hauptpreisträger in der Kategorie „Human Resources Management Next Level“ wurde als Vorbild für eine neue Form der Systemgastronomie ausgezeichnet, die „mit rund 20 Mitarbeitenden ein mutiges, unternehmerisches Statement für gelebte Inklusion im ersten Arbeitsmarkt ist“, so Merle Losem, Geschäftsführerin der Deutschen Hotelakademie (DHA) und Initiatorin des Hospitality HR Award.
Die Auszeichnung seines Herzensprojekts ist für Max Luscher, Gründer und Geschäftsführer von coffee, downies & brownies, eine Bestätigung dafür, dass sich der Mut gelohnt hat, einen neuen Weg zu wählen, Menschen mit Behinderung mitten im ersten Arbeitsmarkt zu integrieren: „Wir sind sehr, sehr stolz auf den Gewinn des HR Award 2025 – und damit meine ich unser ganzes fantastisches Team in unserem ersten Café in Oberursel. Erst seit August dieses Jahres am Start, sehe ich die große Begeisterung von Mitarbeitenden und von Gästen als tägliche Bestätigung unseres Inklusionsunternehmens.“
Behinderte Menschen in der Mitte der Gesellschaft
coffee, brownies & downies wurde von dem ehemaligen Geschäftsführer Zentral- und Nordeuropa der B&B Hotels Gruppe Luscher zusammen mit einem Geschäftspartner Ende 2024 gegründet. Ziel des Unternehmens ist es, Menschen mit und ohne Behinderung einen sinnstiftenden Arbeitsplatz in der Mitte der Gesellschaft zu bieten – honoriert mit einem arbeitsmarktorientierten Lohn.
Mit seinem neuen und wegweisenden Mindset in der Gastronomie stellt coffee, brownies & downies eingefahrene HR- und Betriebslogiken infrage. „Wir etablieren eine moderne, menschenzentrierte Arbeitskultur, die gleichermaßen leistungsstark wie wertschätzend ist“, so Luscher. „coffee, brownies & downies integriert Menschen mit Schwerbehinderung systematisch in den ersten Arbeitsmarkt – nicht als Sozialprojekt, sondern als professionellen, selbstverständlichen Bestandteil eines modernen Hospitality-Betriebs.“
Inklusion schafft wirtschaftliche Arbeitsplätze
In dem mit dem Hospitality HR Award der Deutschen Hotelakademie ausgezeichneten Inklusionsunternehmen führt die besondere Teamstruktur zu einem sichtbaren Mehrwert für die Gäste. „Unsere Besucher erleben echte Herzlichkeit und Authentizität, die emotional berührt und uns so klar vom Markt abhebt“, erklärt Luscher.
Die Begründung der Jury des Hospitality HR Award bezeichnet das inklusive Konzept daher auch als „Antwort auf gesellschaftliche Veränderungen“, die „durchdacht und zukunftsfähig“ zeigt, wie moderne Gastronomie auf Fachkräftemangel, Diversitätsanforderungen und gesellschaftlichen Wandel reagieren kann – mit einem Konzept, das ökonomischen Erfolg und soziale Wirkung vereint. Hervorgehoben wurde zudem die Nutzung bestehender Förderinstrumente, um mit deren Hilfe nachhaltige Arbeitsplätze zu schaffen, die Inklusion wirtschaftlich tragfähig aufbauen.
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Frühere coffee, brownies & downies News:
- coffee, brownies & downies setzt auf hochwertiges Food-Konzept
- Coffee, Brownies & Downies startet Soft-Openingphase
- Coffee, Brownies & Downies startet mit Signal für Inklusion
- Coffee, Brownies and Downies geht an den Start
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coffee, brownies & downies setzt auf hochwertiges Food-Konzept
Gäste will man dabei jedoch nicht in erster Linie mit dem Thema Inklusion gewinnen, sondern mit einem überzeugenden Food-Konzept in einer einzigartigen Atmosphäre. „Uns ist es wichtig, mehr zu bieten, als man von einem Inklusionskonzept vielleicht erwarten würde.
Bei uns stehen Qualität, Genuss und Gastfreundschaft im Vordergrund, Inklusion geschieht dabei ganz selbstverständlich im Hintergrund“, erklärt Max Luscher, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von coffee, brownies & downies. „Unsere Idee ist es, ein hochwertiges und zugleich modulares, unkompliziertes Food-Konzept anzubieten.
Die Basis unserer Gerichte ist meist vegan oder vegetarisch, sodass Gäste nach Belieben Fleisch oder andere Zutaten ergänzen können.“ Kulinarisch ist coffee, brownies & downies mehr als ein klassisches Café und dafür setzen Luscher und sein Team auf ein abwechslungsreiches Frühstück und Mittagsangebot sowie frisch gebackene Waffeln und Kuchen.
Erstklassig von Brownies bis zu feinsten Bohnen
In der ersten Reihe des Food-Konzepts stehen als unangefochtete Stars natürlich Brownies. „Brownies sind unser Signature Dish“, so Luscher. „Ein Brownie ist etwas Besonderes, ein kleines Highlight, das man nicht überall in der Qualität und Kreativität findet wie bei uns. Damit verbinden wir Genuss, Einzigartigkeit und ein wichtiges Stück Identität unseres Konzepts.“
Unverrückbare Eckpfeiler des Food-Konzepts sind außerdem Qualität, Frische und Regionalität: coffee, brownies & downies arbeiten bewusst mit hochwertigen Produkten, wo immer möglich und sinnvoll aus der Region, wie beispielsweise Backwaren und frisches Gemüse vom lokalen Bäcker und Gemüsehändler.
Absolutes Highlight neben Brownies, Waffeln und Co. ist der selbst geröstete Kaffee. Feinste Bohnen aus einer der weltweit nachhaltigsten Kaffeeplantagen werden gemeinsam mit dem Partnerunternehmen Hoppenworth & Ploch aus Frankfurt geröstet. Die derart veredelten Bohnen verwandelt dann eine der besten verfügbaren Maschinen, die Eversys Enigma, in erlesene Kaffeespezialitäten.
Café-Erlebnis von Hängekörben bis nach Hause
Eine besondere Bedeutung haben für Inklusions-Café-Betreiber Luscher die Bohnen zum Mitnehmen nachhause: „Wir wollen Inklusion im Herzen der Gesellschaft sichtbar machen und das mit einem Premium-Produkt, das im Alltag präsent ist. Denn guter Kaffee gehört nicht nur ins Café, sondern auch nach Hause oder ins Büro.“ Das Food-Konzept im Café vor Ort haben Luscher und sein Team in ein einzigartiges Ambiente eingebettet.
„Es war uns wichtig eine Atmosphäre zu schaffen, die man so in keinem anderen Café findet: offen, hell, mit viel Platz und überraschenden Sitzmöglichkeiten“, sagt Luscher. Gäste erwartet im coffee, browenies & downies eine abwechslungsreiche Wohlfühlwelt von klassischen Stühlen über gemütliches Sofas und Hängekörbe bis hin zu Sitzabteilen wie im Zug. „Bei uns wird Sitzen zum Erlebnis, jede Ecke lädt dazu ein, ausprobiert zu werden und beim nächsten Besuch entdeckt man wieder einen neuen Lieblingsplatz.“
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Coffee, Brownies & Downies startet Soft-Openingphase
Für zehn Mitarbeitende mit Schwerbehinderung sowie zahlreiche Kollegen ohne Beeinträchtigung hat eine neue berufliche Zeitrechnung begonnen: Das inklusive Café „coffee, brownies & downies“ in Oberursel ist mit ihnen in seine Soft-Opening-Phase gestartet
So wollen die Gründer und Geschäftsführer Max C. Luscher und Roland Braza ihren Mitarbeitern einen schrittweisen Einstieg in das wegweisende Inklusions-Projekt ermöglichen. Ab August gibt es zunächst ein reduziertes Speisenangebot, im Laufe des Monats soll dann der gesamte Café- und Tagesbarbetrieb mit digital unterstützter Bedienung im modern eingerichteten Innenraum für bis zu 80 Gäste sowie mit 40 Sitzplätzen im Aussenbereich beginnen.
Bereits im Vorfeld war die Bewerberresonanz enorm groß. Für die zu besetzenden Stellen hatten sich in kürzester Zeit rund 100 Bewerber gemeldet. Nach einer konzentrierten Renovierungs- und Einrichtungsphase von einigen Monaten, in der die Macher Luscher und Braza selbst tatkräftig mit Hand anlegten, freuen sich die Mitarbeitenden nun auf ihre Tätigkeit im Team in „einer neuen Art der Systemgastronomie mit Herz“, wie Luscher das inklusive Café-Konzept nennt.
coffee, brownies & downies bietet sinnstiftende Arbeit
Der ehemalige Geschäftsführer Zentral- und Nordeuropa der B&B Hotels Gruppe will Menschen mit Schwerbehinderung das Arbeiten mitten im „normalen Arbeitsmarkt“ ermöglichen. „Wir wollen den Menschen zeigen, dass sie nicht irgendwo am Rande der Gesellschaft abgestellt werden, sondern im Herzen des ersten Arbeitsmarkts wirken und auch etwas bewirken können“, so Luscher.
Zum Namen des neuen inklusiven Cafés erklärt Braza, der auch Geschäftsführer von Taunus Gin ist: „Der Begriff ‚Downies‘ im Namen ‚coffee, brownies and downies‘ steht symbolhaft für Schwerbehinderte allgemein und nicht nur als Kurzform für Menschen mit Down-Syndrom. Dass der Name polarisiert wissen wir, doch wir sind davon überzeugt, damit die Sichtbarkeit des Themas Inklusion im ersten Arbeitsmarkt nur umsomehr zu vergrößern.“
Inklusions-Cafés in ganz Deutschland geplant
Das erste Café coffee, brownies & downies“ in Oberursel in soll nur der Anfang für eine deutschlandweite Franchiselösung mit möglichst vielen Cafés sein, in denen Menschen mit und ohne Schwerbehinderung zusammenarbeiten.
coffee, brownies & downies könnten auf diese Weise Menschen mit und ohne Behinderung an vielen Standorten einen sinnstiftenden Arbeitsplatz bieten, in dem Menschlichkeit und Teamwork großgeschrieben werden. Das inklusive Café-Konzept arbeitet als gewinnorientiertes, unabhängiges Unternehmen, das sich damit bewusst von institutionellen Behinderten-Arbeitgebern unterscheiden will.
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Coffee, Brownies & Downies startet mit Signal für Inklusion
Das inklusive Café „Coffee, Brownies & Downies“ in Oberursel ist bereits vor seiner Eröffnung auf großes Interesse gestoßen – sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei potenziellen Mitarbeitenden
Insgesamt sind über 70 Bewerbungen eingegangen – eine bemerkenswerte Zahl für ein kleines Café in der Taunusstadt. Besonders erfreulich: Zehn Menschen mit Schwerbehinderung haben über den Bewerbungsprozess eine sozialversicherungspflichtige Anstellung im ersten Arbeitsmarkt gefunden. Für sie bedeutet dies nicht nur einen festen Arbeitsplatz, sondern auch faire Bezahlung: Mindestlohn statt der oftmals üblichen ca. 1,60 Euro Stundenlohn in Werkstätten.
Berufliche Perspektive auf Augenhöhe
„Unser Ziel ist es, Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsam eine berufliche Perspektive zu bieten – auf Augenhöhe und mit echtem Teamgeist“, so Max C. Luscher, Gründer Coffee, Brownies & Downies. Neben den sozialversicherungspflichtigen Stellen wurden auch viele Interessierte für Minijob- und Aushilfspositionen erreicht.
Allein ein unverbindlicher Infoabend für potenzielle Minijobber zog rund 20 Bewerber an – weitere Bewerbungen folgen kontinuierlich. „Die hohe Resonanz zeigt: Das inklusive Konzept stößt nicht nur auf gesellschaftliches Interesse, sondern auch auf ganz konkreten Zuspruch bei Arbeitssuchenden – unabhängig von einer Beeinträchtigung“, erklärt Luscher.
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Coffee, Brownies and Downies geht an den Start
Menschen mit Behinderung am Rande der Gesellschaft, ohne Chance auf einen Job im ersten Arbeitsmarkt und abgespeist mit einem Taschengeld? Für Max C. Luscher und Roland Braza ist das ein Unding. Ihr neues inklusives Café- und Tagesbar-Konzept „Coffee, Brownies und Downies“ stellt das gewohnte Beschäftigungsbild „gehandicapter Menschen“ auf den Kopf und holt sie in den ersten Arbeitsmarkt
Ab August 2025 starten beide mit knapp zehn beeinträchtigten und nicht beeinträchtigten Mitarbeitern im Zentrum von Oberursel. „Wir wollen Inklusion nicht nur in die Herzen der Menschen, sondern in das Herz der Gesellschaft holen.
Dafür öffnen wir Schwerbehinderten die Möglichkeit, bei uns in einem ganz normalen privatwirtschaftlichen Rahmen und zum fairen Mindestlohn zu arbeiten“, sagt Luscher, bis 2024 Zentral- und Nordeuropageschäftsführer der B&B Hotels Gruppe und selbst Vater eines schwerbehinderten Kindes.
Erstes Café startet im August – Ziel sind 100 Standorte
„Mit unserer Lage im Herzen von Oberursel setzen wir ein Ausrufezeichen für Inklusion in der Mitte des sozialen und wirtschaftlichen Lebens“, betont Braza, Mitgründer und Geschäftsführer von Taunus Gin. Er teilt sowohl die entschlossene Haltung von Luscher als auch den persönlichen Bezug zum Thema Inklusion im eigenen familiären Umfeld.
„Der Begriff ‚Downies‘ im Namen ‚Coffee, Brownies and Downies‘ steht für Schwerbehinderte allgemein und nicht nur als Kurzform für Menschen mit Down-Syndrom“, erklärt Braza. Dass der Name polarisiert, wissen beide, doch sie sind davon überzeugt, damit die Sichtbarkeit des Themas Inklusion im ersten Arbeitsmarkt nur umso mehr zu vergrößern.
Außerdem denken Luscher und Braza jetzt schon weiter als ihr erstes Café in Oberursel. Ziel sind 100 Standorte in Deutschland in Form eines Franchise-Modells – eine „neue Art Systemgastronomie mit Herz“, wie Luscher sie nennt.
Digitale Bestellhilfen und Rezepte von Sterne-Köchen
Doch zunächst will man ab dem ersten August mit einem so genannten Soft-Opening und Coffee-to-go starten, erste Erfahrung sammeln sowie Mitarbeitende mit Schwerbehinderung Schritt für Schritt an die Aufgaben in der neuen Arbeitsumgebung heranführen. Die ideenreichen Macher Luscher und Braza setzten dafür auf einen Mix aus digitalen und persönlichen Services. Gäste können per Mobiltelefon und QR-Codes an den Tischen unkompliziert bestellen und bezahlen.
„So entlasten wir unsere Mitarbeitenden, die sich ganz darauf konzentrieren können, Gäste zu begrüßen und Speisen und Getränke zu servieren“, erklärt Luscher. Auf das kulinarische Angebot in einer tollen Café- und Tagesbar-Atmosphäre können sich die zukünftigen Gäste jetzt schon freuen.
Für die feinen Gerichte von Brownies über belgische Waffeln, Salate und Suppen bis hin zu variantenreichen Sandwiches haben u.a. befreundete Sterne-Köche leckere Rezepte geliefert. „Wir wollen aus Inklusion einen Premium-Service machen. Das freundliche Lächeln und Herzenswärme von besonderen Menschen gibt’s nur bei uns“, so Luscher.




