Nachhaltigkeit in der Gastronomie mit der KlimaTeller App
Kostenlose Anfragen an unsere Lieferanten stellen und Preisinformationen erhalten

Nachhaltigkeit in der Gastronomie mit der KlimaTeller App

15.02.2019 | KlimaTeller

Mit der neuen KlimaTeller App lässt sich der CO2-Wert eines Tellergerichts grammgenau ermitteln und die Speisekarte klimafreundlich gestalten. Initiiert wurde das Projekt von Greentable und NAHhaft in Kooperation mit Eaternity

KlimaTeller Launch in Berlin mit Greentable Gründer Matthias Tritsch, App-Entwickler Manuel Klarmann von eaternity, der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter und Doreen Havenstein von NAHhaft e.V. (v.l.) / Bildquelle: © Jan-Peter Wulf
KlimaTeller Launch in Berlin mit Greentable Gründer Matthias Tritsch, App-Entwickler Manuel Klarmann von eaternity, der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter und Doreen Havenstein von NAHhaft e.V. (v.l.) / Bildquelle: © Jan-Peter Wulf

Berlin, 12. Februar 2019 – Etwa 15 bis 20 Prozent aller Treibhausgasemissionen in Deutschland entstehen bei der Produktion, beim Transport und bei der Verarbeitung von Lebensmitteln. Es braucht kluge und praktische Lösungen wie die neue KlimaTeller App, um diese Werte langfristig zu reduzieren. Mit Hilfe der App, die ab sofort freigeschaltet ist, ermitteln Gastronomen den CO2-Wert ihrer Gerichte grammgenau und können ihre Speisekarte klimafreundlich gestalten.

„Der Durchschittsteller bringt es auf satte 1,6 Kilogramm CO2-Emission“, weiß Matthias Tritsch von Greentable, einer Initiative für nachhaltig engagierte Gastronomen. „Für einen ‚KlimaTeller‘ liegt die Obergrenze bei 800 Gramm CO2, das von der Produktion über die Verarbeitung bis zum fertigen Gericht auf dem Teller freigesetzt wird.“ 

Schon mit geringen Anpassungen beim Einkauf oder der Zusammenstellung der Zutaten können Gastronomen ihr Angebot deutlich klimaschonender gestalten. „Wer regionale Saisonwaren einkauft und dabei eher auf Gemüse, Getreide oder Obst setzt, den Anteil tierischer Lebensmittel gering hält und die Portionsgröße so kalkuliert, dass nichts unnötig in der Tonne landet, macht alles richtig, um sich als klimafreundlicher Küchenchef auszuzeichnen“, sagt Doreen Havenstein von NAHhaft. Emissionsarme Gerichte können sie als KlimaTeller bewerben und ihren Gästen damit zeigen, dass sie bei ihnen nachhaltig gut speisen.

In der KlimaTeller App sind mehr als 500 Lebensmittel gelistet. Der Bestand soll mit der Zeit noch weiter ausgebaut werden. Zur Berechnung des CO2-Wertes eines Gerichtes werden die Zutaten sowie Mengen angegeben. Die App berechnet daraus, wie viel Emission auf dem Weg bis zur Küche freigesetzt wurde. Angaben zur Herkunft, Herstellungsweise, zum Transport und Verarbeitungsgrad spezifizieren das Ergebnis.

Nachhaltiges Engagement ist unverzichtbar

„Schon heute ist es unverzichtbar, sich als nachhaltig engagierter Betrieb zu präsentieren. Das wird in Zukunft noch an Relevanz gewinnen“, betont Matthias Tritsch. Doreen Havenstein ergänzt: „Mit dem KlimaTeller Projekt schaffen wir einen hohen Grad an Glaubwürdigkeit durch absolute Transparenz, denn die App ist auch im Privathaushalt einsetzbar. So kann jeder zu Hause nachrechnen, wie die eigene CO2-Bilanz der Ernährung ausfällt.“ 

NAHhaft und Greentable haben das Projekt der KlimaTeller App ins Leben gerufen. Den Wert der praktischen sowie nützlichen Lösung für die Gastronomie hat auch das Bundesumweltministerium erkannt und fördert das Projekt über die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI).

Kulinarischer Klimaschutz mit Hilfe der KlimaTeller App

Zum Start der KlimaTeller App wurde ins Berliner Lokal HERMANN‘S geladen und anschaulich gezeigt, weshalb die App ab sofort in jedem Restaurant zum Einsatz kommen sollte. „Die KlimaTeller App hilft Gastronominnen und Gastronomen nachhaltige Menüs zu kochen und dies für ihre Gäste sichtbar zu machen“, sagt die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter, die zur Auftaktveranstaltung ebenfalls vor Ort war. 

Auf der Website www.klimateller.de finden interessierte Gastronomen jede Menge nützlicher Informationen zum kulinarischen Klimaschutz. Wer mit seinem Betrieb am KlimaTeller Programm teilnehmen möchte, kann sich über die Seite anmelden oder direkt Kontakt zu Doreen Havenstein von NAHhaft und Matthias Tritsch von Greentable aufnehmen.

Links

Andere Presseberichte