Heimliche Filmaufnahmen in Hotelzimmern
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Heimliche Filmaufnahmen in Hotelzimmern

06.01.2010 | Arbeitsmedizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst Rüsselsheim
Sicherheitsberater warnt vor illegalen Videos im Internet Im Internet gibt es inzwischen fast jede Information, die man benötigt. Doch leider finden sich hier auch immer häufiger heimlich gedrehte Filmaufnahmen, die Menschen in indiskreten Situationen zeigen. Der Fachverband für Qualität in Hotels, Krankenhäusern und Altenheimen (FQH, Rüsselsheim) stellt jedenfalls eine deutliche Zunahme von Beschwerden darüber fest. Der Grund: Häufig entstehen solche Filmaufnahmen in Hotelzimmern.
 
"Die Szenen, die Hotelgäste zum Beispiel im Badezimmer zeigen, werden meist in Hotels in südlichen Urlaubsregionen gedreht", weiß Ulrich Jander vom FQH. Und das Geschäft mit solchen Spanner-Videos blühe, berichtet der Sicherheitsexperte. Mit dem Verkauf der Bilder verdienten sich die Macher ein nettes Zubrot. Dass sie sich strafbar machen, ist den Herstellern solcher Filme völlig egal, denn so gut wie nie lässt sich zurückverfolgen, wer den Film oder die Fotografien gemacht hat.

"Im Internet wimmelt es nur vor solchen heimlich gedrehten Filmen", berichtet Ulrich Jander. Die Betroffenen haben meist schlechte Karten, sich gegen ihre unfreiwillige Berühmtheit zu wehren.

Das technische Equipment für die Aufnahmen ist schnell besorgt, informiert Jander. Inzwischen kann man in jedem größeren Elektronikfachmarkt Kameras kaufen, die so klein sind, dass man sie kaum sieht. Diese werden dann in den Hotelzimmern platziert. Die aufgenommenen Bilder werden auf einem Computer gespeichert und dann im Internet verkauft. Ein böses Spiel mit ahnungslosen Hotelgästen, denn die Kameras sind in der Regel so gut versteckt, dass sie kaum zu finden sind.

Zwar weiß der Fachverband, dass man dieser Problematik nur sehr schwer begegnen kann. Doch Ulrich Jander möchte die Urlauber für das Thema sensibilisieren. Er empfiehlt allen Urlaubern, ihr Zimmer in Zukunft ruhig etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Wird dabei etwas Verdächtiges entdeckt, sollte dies sofort dem Reiseveranstalter gemeldet werden. Dann können Hotels, in denen heimlich gefilmt wird, künftig boykottiert werden.


Weitere Informationen:
Arbeitsmedizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst Rüsselsheim
Geschäftsführer Ulrich und Martina Jander
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