Deutliche Einbußen auf dem Hotelinvestmentmarkt Deutschland in 2009 - 2010 entspannt sich die Lage
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Deutliche Einbußen auf dem Hotelinvestmentmarkt Deutschland in 2009 - 2010 entspannt sich die Lage

26.01.2010 | Jones Lang LaSalle GmbH
Jones Lang LaSalle Hotels bei etwa 46 % des in Deutschland getätigten Hotelinvestmentvolumens auf Käufer- oder Verkäuferseite beratend tätig (aktualisiert mit Hotelinvestmentmarkt 2011, siehe unten)
Das Transaktionsvolumen auf dem deutschen Hotelinvestmentmarkt musste 2009 deutliche Einbußen hinnehmen. Mit ca. 338 Mio. Euro lag das Ergebnis rund 66 % unter dem Volumen des Vorjahres (knapp einer Milliarde Euro). Selbst der 10-Jahresdurchschnitt (1999 - 2008: 918 Mio. Euro) wurde um rund 63 % unterschritten.

Während im ersten Halbjahr mit nur vier Hoteltransaktionen ein Volumen von lediglich ca. 90 Mio. Euro erreicht worden war, zogen die Aktivitäten in der zweiten Jahreshälfte an. Neun Transaktionen mit insgesamt fast 250 Mio. Euro nähren die Hoffnung auf eine nachhaltige Markterholung.

Dreizehn Einzeltransaktionen summierten sich 2009 auf 338 Mio. Euro. Wie bereits im Vorjahr fanden keine Portfoliotransaktionen statt.

Weiter zurückgegangen sind im vergangenen Jahr die Aktivitäten der ausländischen Investoren, die von 2004 bis 2008 den deutschen Immoblientmarkt klar dominiert hatten. In 2008 standen sie noch bei 64 % des Hotelinvestmentvolumens auf der Käuferseite, 2009 waren es lediglich bei ca. 21 % und drei Transaktionen.

Der Trend zu kleineren Transaktionen, der bereits 2008 ganz deutlich wurde, setzte sich auch in 2009 fort: Der durchschnittliche Kaufpreis bewegte sich bei rund 26 Mio. Euro. Nur eine der dreizehn Hoteltransaktionen hatte ein Volumen von über 50 Mio. Euro. Großvolumige Hoteldeals über 100 Mio. Euro blieben komplett aus. "Auch wenn sich die Stimmung auf den Investmentmärkten im Laufe des Jahres etwas aufgehellt hat, sind größere Finanzierungen nach wie vor schwierig bis gar nicht zu realisieren", so Ursula Kriegl, Executive Vice President bei Jones Lang LaSalle Hotels Deutschland. Und weiter: "Zudem stand Sicherheit bei den Hotelinvestments 2009 hoch im Kurs. Auf der Einkaufsliste der Investoren fanden sich 2009 mit nur einer Ausnahme pachtbetriebene Hotels. Auch wenn ein langfristiger Pachtvertrag keine 100%-ige Garantie darstellt, ist die Akquisition eines Pachtbetriebes mit einem renommierten Pächter mit weniger Risiko behaftet als die eines Hotels mit Managementvertrag. Dort steigt und fällt das Einkommen des Eigentümers analog der Umsatzzahlen des Hotels weitaus stärker."

Auf Grund der weiterhin angespannten wirtschaftlichen Lage werden sich die Strukturen auf dem Hotelinvestmentmarkt Deutschland auch in 2010 nicht wesentlich ändern. "Generell rechnen wir aber mit einem zunehmend dynamischeren Geschehen auf dem Hotelinvestmentmarkt, die Entwicklung des zweiten Halbjahres 2009 fortsetzend", so Kriegl. Von Investoren präferiert bleiben Hotelinvestments mit langfristigen Pachtverträgen von bonitätsstarken Betreibergesellschaften. Auf Käuferseite bleiben primär institutionelle Investoren aktiv, ergänzt durch Privatpersonen, die sich für außergewöhnliche Hotelimmobilien interessieren.

Für Rückfragen: Ursula Kriegl, Executive Vice President, Leiterin Jones Lang LaSalle Hotels Deutschland, Tel. +49 (0) 89 29 00 88 83.


Kontakt:
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