Gesundheitsvorsorge auf die Fahnen geheftet
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Gesundheitsvorsorge auf die Fahnen geheftet

02.03.2010 | Fahnen-Gärtner GmbH
Bei Fahnen-Gärtner in Mittersill wird viel dafür getan, dass die Mitarbeiter gesund und fit bleiben
"Es ist wichtig, dass wir unsere Gesundheit erhalten und auch die Mitarbeiter dabei unterstützen und dazu animieren", meint Ing. Gerald Heerdegen, der seit Mitte 2005 Geschäftsführer des Unternehmens ist. "Das Personal ist schließlich das Wertvollste, das wir im Unternehmen haben." Darum war er schnell überredet, als die Einführung eines Gesundheitsprogramms diskutiert wurde: "Der Impuls dazu kam von einigen Mitarbeitern. Die sind an mich herangetreten und haben gemeint, sie hätten da eine Idee. Ich habe daraufhin gesagt: "Gut, setzt euch zusammen und macht Vorschläge." Herausgekommen ist der ‚Xundi'", erzählt Heerdegen.

Ernährungstipps und Vorträge
"Xundi" ist ein Maskottchen, das für ein umfangreiches Programm zur Gesundheitsvorsorge steht und sogar eine eigene Website hat (www.xundi.at). Auf ihr finden sich unter anderem Ernährungstipps, welche die Mitarbeiterin Inge Kirchner, mit Einverständnis von Prof. Hademar Bankhofer, großteils aus seinen vielfachen Büchern entnimmt. So erfährt man etwa, dass die Vitamine C und E munter machen, das Kauen von Salbeiblättern Heißhunger vorbeugt und Kirschen gegen Gicht helfen können, weil ihre Inhaltsstoffe den Harnsäurespiegel im Blut senken. Damit die Tipps von möglichst vielen wahrgenommen werden, stehen sie nicht nur auf der Website, sondern werden auch auf Anschlagstafeln im Betriebsgebäude veröffentlicht.

Eine Vortragsreihe widmet sich ebenfalls dem Thema "Vorbeugen statt heilen". Auch hier wurde eine Anregung von Mitarbeitern aufgegriffen: "Es kam der Wunsch auf, Vorträge zu gewissen Themen zu machen. Das wurde realisiert, aber nicht nur intern, sondern öffentlich: Im Caritasheim in Mittersill haben anerkannte Mediziner über Themen wie Brustkrebsvorsorge, Körper als Schauplatz der Seele, Entwicklungs- und Wahrnehmungsförderung bei Kindern oder Gesund Essen referiert."

Obst für den täglichen Vitaminschub
Damit es nicht bei der grauen Theorie bleibt, gibt es vom Arbeitgeber täglich frisches Obst, das in mehreren "Xundi-Ecken" zur freien Entnahme bereit steht. So sollen auch Obstmuffel auf den Geschmack gebracht werden. Und es funktioniert: Pro Woche werden im Durchschnitt 65 Kilogramm Obst gegessen, jährlich sind es rund drei Tonnen.

Gesundes Essen kommt auch aus der Betriebsküche: "Sie war schon 30 Jahre alt, als wir sie im Juni 2008 unter großem finanziellem Aufwand erneuert haben", erzählt Heerdegen. "Mein Ziel ist es, die Küche immer noch gesünder zu machen." Bei der Ausstattung der neuen Betriebsküche hatte man dieses Ziel ständig im Hinterkopf. So wurden unter anderem Dampfgarer angeschafft, die eine besonders fettarme, nährstoffschonende Zubereitung der Speisen ermöglichen. In Kochseminaren schwingen auch die Mitarbeiter den Kochlöffel. Ebenso zum Fixpunkt geworden sind die Ernährungsstammtische, in denen man sich über gesundes Essen und Kochen austauscht.

Sport dient auch dem guten Zweck
Zur Gesundheit trägt nicht nur eine bewusste Ernährung bei, sondern auch regelmäßige Bewegung. Dazu hat Fahnen-Gärtner das "Fit-aktiv-Programm" ins Leben gerufen. Sport unter Kollegen wird gezielt gefördert, etwa indem die Hallenmiete übernommen wird. Jeden Mittwochabend wird in der Hauptschule Mittersill Volleyball gespielt und manche Mitarbeiter laufen regelmäßig oder treten in die Pedale.

Einen Motivationsschub hat Heerdegens Initiative unter der Devise "Bewegen für den guten Zweck" ausgelöst:
Für die sportlichen Aktivitäten der Mitarbeiter bezahlt Gerald Heerdegen pro Stunde effektiven Sport € 1,- und pro erradelten Kilometer 10 Cent in einen Spendentopf. So wurden 2009 € 3.927,- von den Mitarbeitern "ersportelt". Die Firmenleitung stockte den Betrag auf € 5.000.-  für den guten Zweck auf.

Die Spendenempfänger werden von den Mitarbeitern selbst ausgewählt
Die Spendengelder gingen Anfang 2010 an zwei  Familien in der Region sowie an das Caritasheim in Mittersill, welches dadurch ein Jahr lang Voltigieren für behinderte Menschen finanzieren kann.
Darüber hinaus konnte in Zusammenarbeit mit "Licht ins Dunkel"  für die Familie eines schwer behinderten Kindes, ein zusätzliches Konto eingerichtet werden. Mit dieser Spende wurden Spezialgeräte, zur Unterstützung der Therapie, angeschafft!

Die Angebote zur Gesundheitsvorsorge sind übrigens nur einer von mehreren Bereichen, in denen Fahnen Gärtner soziale Verantwortung wahrnimmt. So ist das Unternehmen nicht nur einer der größten Arbeitgeber in der Region, sondern auch ein wichtiger Ausbildner. Fahnen Gärtner hat eine eigene Lehrlingsakademie und bildet in vier Lehrberufen aus: Mediendesigner/-in, Elektroanlagentechniker/-in, Bürokaufmann/-frau und Einzelhandelskauffrau/-mann. "Karriere mit Lehre" findet tatsächlich statt: Alle Führungspositionen, außer jener des Verkaufsleiters, sind mit ehemaligen Lehrlingen besetzt.

Auch Menschen mit Beeinträchtigungen bekommen die Chance, sich bei Fahnen-Gärtner einzubringen. Derzeit werden drei Mitarbeiter, die als begünstigt behindert eingestuft sind, beschäftigt.

Zwei Drittel der Beschäftigten sind Frauen. Viele von ihnen haben Kinder. Mit dem "Pfifferling-Platzl" wurde eine eigene Betreuungseinrichtung geschaffen, die ganzjährig außer am Wochenende und feiertags, geöffnet ist.

Zum Unternehmen
Die Fahnen-Gärtner GmbH wurde 1945 als kleines Familienunternehmen von KommR Arnold und Anny Gärtner gegründet und ist heute Österreichs größter Produzent von Druck- und Stickartikeln mit Schwerpunkt auf Fahnen und Banner für die Innen- und Außenwerbung. Derzeit werden 114 Mitarbeiter beschäftigt und 13 Lehrlinge ausgebildet.


Weitere Informationen:
Fahnen-Gärtner GmbH
Kürsingerdamm 6
A-5730 Mittersill

Telefon +43 / (0) 65 62 / 6247-22
Telefax +43 / (0) 65 62 / 6247-7
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