Imagebilder - die Kommunikation nach außen
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Imagebilder - die Kommunikation nach außen

13.09.2013 | Wolfgang Ahrens Hotelier.de/VNR

Pressearbeit, Marketing und Werbung kostet viel Geld, um das Image für Ihr Hotel und oder Restaurant aufzubauen. Doch es geht auch einfacher — nämlich nach außen kommunizieren mit den Menschen, die dazugehören

Stadtmarketing ist eine Maßnahme des Tourismus, neue Gäste in die jeweilige Stadt zu locken. Das instruktive Beispiel Berlins zeigt, dass 'city branding' von ganz unterschiedlichen Institutionen, Gruppen und Personen betrieben wird - daraus kann die Hotellerie lernen, in dem sie diese Akteure für ihre Zwecke einsetzt.

Es ist in wirtschaftlicher Hinsicht überlebenswichtig, dass der Hotelier und Gastronom die Wünsche und Ansprüche seines Zielmarktes genau kennt - gleichzeitig muss dafür gesorgt werden, dass bekannt ist, auf welchem Niveau z.B. das Hotel welche Leistungen anbietet.

Die Öffentlichkeitsarbeit hat die Aufgabe, die Wünsche der Zielgruppe zu erfoschen und die Kommunikation zu den Zielgruppen zu organisieren. Dabei ist es wichtig, Kontakte über Vertrauen oder alte Bekannte herzustellen und Vertrauen zu bestätigen.

Zunächst muss die Frage gestellt werden, wer die so genannten  Meinungsbildner sind. Über bestehende Kontakte wird Kontakt zu den Zielgruppen hergestellt. Sind Sie völlig neu am Markt, gilt es Kontakte über Eröffnungsevents oder andere Feierlichkeiten wie Neuvorstellungen von Dienstleistungen herzustellen.

Diese Personen könnten Meinungsbildner für Ihr Hotel sein:

  • Bürgermeister
  • Entscheider lokaler Firmen
  • Geschäftsführer IHK
  • Künstler der Region
  • Leiter Kulturamt
  • Lokalpresse
  • Stadtmarketing
  • Stadtverordnete
  • Vertreter der Lokalparteien
  • Vorsitzende von Verbänden und Vereinen

Haben Sie eine Neueröffnung vor sich, nehmen Sie rechtzeitig Kontakt zu diesen Personen auf. Ein Small Talk bei einem Drink oder Dinner ist eine gute Gelegenheit, sich vorzustellen. Dass ist der Anfang ihres Netzwerkes. Diese Meinungsbildner sind die Kontaktpersonen Ihres Marketings. Achten Sie darauf, diese Personen nicht zu oft anzurufen — es gibt Verhaltensweisen, die Sie so wichtig nehmen müssen wie das Sales & Marketing der Verkaufsaktivitäten.

Die wichtigsten Kniggefaktoren sind deshalb: Keine Gespräche über Gäste,  Leistungsvergleiche von Mitbewerbern, Informationen über Umsätze und so weiter.

Folgende Informationen sollten Sie dagegen weiter tragen:

  • Besondere Ausstattung des Hotels (Behinderten gerechte Bauweise etc.)
  • Familien-Brunch, saisonale Sonderpreise, Spezialitätentermine)
  • Kundenbindungsprogramme
  • Mitarbeiter Engagement (Azubi-Förderung, Weiterbildung)
  • Preisstruktur (companyrate, Vorzugspreise für Vereine)
  • Soziales Engagement (Spendenaktionen, Sponsoring von Vereinen etc.)

Der gute alte Stammtisch hat nicht ausgedient — richten Sie einen Tisch ein, an dem Prominente der Stadt Platz nehmen können. Dieser Tisch darf nicht direkt einsehbar sein und muss Diskretion gewährleisten. Bieten Sie anderen Entscheidern an, für Besprechungen diesen Bereich reservieren zu können. Laden Sie hier aktiv ein, um Vertrauen aufzubauen. Machen Sie auf Ihr Hotel aufmerksam, das Wert auf Dienstleistung und Service legt. Dieser Service muss wie selbstverständlich mit einem Lächeln gelebt werden!

Sie werden sehen, dass Sie über diese Maßnahmen selbst Informationen bekommen, die Ihnen sonst verschlossen geblieben wären. Dass verschafft Ihnen Vorteile, die auch Ihren Verkauf beeinflussen.

Buchtipp
Diplomarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 1.0, Hochschule München, Sprache: Deutsch, Abstract: Gegenstand der hier im Rahmen der Prüfungsordnung des Fachbereichs Tourismus-Management an der Fachhochschule München erstellten Arbeit ist ein Geschäftsplanzur Hotelneueröffnung in Bulgarien mit finanzieller Unterstützungder Europäischen Union. Darin werden sowohl das neu zu gründende Hotelunternehmenmit seinen Dienstleistungen, als auch der bulgarische Hotelmarkt, mögliche Zielgruppen und märkte, die Konkurrenz, Marketing-, Finanzierungskonzeptsowie Organisation und Personalführung beschrieben.

Dieser Geschäftsplansoll eine zuverlässige Entscheidungsgrundlage für zukünftige Geldgeber, Banken und Geschäftspartner mit langfristigen Partnerschaftsabsichten darstellen. Schlagwörter: Diplomarbeit, Geschäftsplan, Hotelneueröffnung, Bulgarien, Finanzierungsprogrammeder EU, Europaerweiterung, Standortanalyse, Marktanalyse, Konkurrenzanalyse, Marketingplan, Hotelfinanzierung, Hotelbau, Hotelkonzept


Imagebilder - die Kommunikation nach außen - ein Bericht zum Thema Marketing in der Hotellerie

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