Hotellerie schafft neue Arbeitsplätze
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Hotellerie schafft neue Arbeitsplätze

07.06.2010 | DEHOGA Bundesverband
Starker Zuwachs bei offenen Stellen laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit
(Berlin, 4. Juni 2010) Die Anzahl der bei der Bundesagentur für Arbeit gemeldeten Stellen in der Hotellerie ist im April 2010 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 31,6 Prozent gestiegen. In der Gesamtwirtschaft lag die Zahl der gemeldeten Stellen um 4,4 Prozent über dem Vorjahresergebnis, so die amtliche Statistik. Insgesamt hat die Bundesagentur in den Hotels, Gasthöfen und Pensionen in Deutschland 8.777 freie Stellen gezählt, 2.107 mehr als vor einem Jahr.

Wurden von den Hotels im Januar 2010 noch 8,4 Prozent mehr offene Stellen als im Vorjahresmonat gemeldet, waren es im Februar schon 12,4 Prozent, im März 20,2 Prozent und im April besagte 31,6 Prozent mehr. Allein in den ersten vier Monaten verzeichnete die Bundesagentur einen Zugang von 14.841 offenen Stellen. Ein Plus von 23,3 Prozent zum Vorjahr.

Dies geht einher mit sinkenden Arbeitslosenzahlen. „In allen Berufsgruppen unserer Branche hat es einen deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit gegeben“ berichtet Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband).

„Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den Hotelfachleuten. Die Zahl der hier erwerbslos Gemeldeten fiel um 13,5 Prozent von 5.710 im Mai 2009 auf 4.937 im Mai 2010.“

Die Zahlen der Bundesagentur wertet Fischer als ein weiteres Indiz für die Wirksamkeit der Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen und sieht die Ergebnisse der jüngsten Verbandsumfrage bestätigt. „Der reduzierte Mehrwertsteuersatz sorgt für Impulse auf dem Arbeitsmarkt. Trotz massiver Umsatzverluste nutzen die Hoteliers die Spielräume der Steuerentlastung und schaffen Arbeitsplätze in konjunkturell schwierigen Zeiten“, sagt Fischer.

Mit Blick auf die am Sonntag beginnende Sparklausur der Bundesregierung warnt Fischer zugleich davor, die Erholung auf dem Arbeitsmarkt durch Steuererhöhungen zu gefährden. Einer Rücknahme der Mehrwertsteuersenkung erteilt Fischer eine klare Abfuhr.


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