So bucht die Welt: britische Luxus-Fans, italienische Last Minute Weltmeister, deutsche Heimaturlauber
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So bucht die Welt: britische Luxus-Fans, italienische Last Minute Weltmeister, deutsche Heimaturlauber

09.06.2010 | Expedia.de
So bucht die Welt: britische Luxus-Fans, italienische Last Minute Weltmeister, deutsche Heimaturlauber
Die Deutschen sind Frühbucher auf Schnäppchenjagd. Im Schnitt buchen sie 42 Tage im Voraus, geben für den Urlaub weniger Geld aus als alle anderen Europäer und gehören zu den Nationen mit den kürzesten Aufenthalten. Das belegt die erste Welt-Buchungsanalyse von Expedia. Seit 2008 wurde dazu das internationale Buchungsverhalten genauer unter die Lupe genommen.* Neben dem einheitlichen Reiseverhalten auf der ganzen Welt, offenbaren sich Urlaubseigenheiten der Länder. Die Italiener sind klare Last Minute Sieger, die Skandinavier leben im Urlaub auf großem Fuß und die US-Amerikaner sind vor allem zum Thanksgiving unterwegs.

Die Ort- und Zeitfrage: wohin, wann und wie lange
Bei der Urlaubsplanung werden zunächst die Eckdaten festgezurrt zu Reiseziel, -zeit und -dauer. Im Durchschnitt bedeutet das: Die Deutschen fahren bevorzugt über Ostern in den Urlaub. Sie verbringen ihre Ferien häufig in heimischen Gefilden und die durchschnittliche Dauer einer Reise mit Flug- und Hotelbuchung beträgt rund fünf Tage.

Die meisten Europäer zieht es in den Ferien weiter weg. Die Deutschen verbringen hingegen häufig ihren Urlaub innerhalb der eigenen Landesgrenzen: Fünf der 20 beliebtesten Ziele liegen in der Bundesrepublik. Weltweit sind die USA und Kanada in ihrer Heimatliebe unerreichbar. Hier liegen 17 beziehungsweise zehn der 20 Topziele in der Heimat. Bei den Trenddestinationen, die den stärksten Buchungsanstieg vorweisen, liegt Rom international an der Spitze. Bei den Deutschen ist daneben Istanbul heiß begehrt.

Der Sommerurlaub ist nach wie vor ein weltweiter Klassiker, doch er bekommt Konkurrenz. Ostern wird als Reisezeit immer beliebter – auch bei den Deutschen. „Die Oster-Feiertage sind ideal für einen Badeurlaub. Die Temperaturen erreichen im Süden noch keine Höchstwerte und die Preise sind in der Regel moderater als in der sommerlichen Hauptsaison“, erklärt Christian Nowak, Deutschland-Chef von Expedia.de, den Trend. Die Niederländer und die US-Amerikaner brechen vor allem aufgrund von Feiertagen aus der Sommerurlaubs-Routine aus. Sie sind verstärkt am holländischen Koninginnendag im April und dem amerikanischen Thanksgiving im November auf Achse. Das Familienfest Weihnachten führt auf der ganzen Welt zu vermehrter Reiseaktivität.

Im europäischen Vergleich reisen die Deutschen und die Italiener eher kurz. Bei kombinierten Flug- und Hotelbuchungen liegt ihre Reisedauer bei 4,9 und 4,6 Tagen. International sind die US-Amerikaner noch kürzer unterwegs, im Durchschnitt 4,2 Tage.

Die Geschichte vom Suchen und Buchen
In einem sind sich alle Nationen einig: Gesucht und gebucht wird vor allem montags bis freitags mit einem Höhepunkt zum Wochenstart. Der Samstag ist in Sachen Urlaubsplanung fast überall ein Ruhetag, aber über den Sonntag herrscht Uneinigkeit. Während die Mehrheit der Länder die Urlaubsorganisation liegen lässt, nutzen ihn die Deutschen überdurchschnittlich stark. „Wenn die Geschäfte geschlossen sind und die meisten nicht arbeiten müssen, bringen gemeinsame Aktivitäten wie die Urlaubsplanung Familie und Freunde zusammen. Fast 14 Prozent der Buchungsaktivitäten fallen auf den Sonntag“, bestätigt Christian Nowak.

Im Tagesverlauf konzentrieren sich die Hochzeiten zum Suchen und Buchen in Deutschland auf den Nachmittag zwischen 16 und 18 Uhr. Die Briten und Spanier folgen später ab 19 Uhr und die Skandinavier sogar erst um 20 Uhr und später.

Das gesamte Jahr betrachtet herrscht im Dezember fast überall eine regelrechte Buchungs-Auszeit. Bergauf geht es wieder im ersten Quartal. Es gehört allgemein zu den buchungsstärksten Zeiträumen mit einem Höhepunkt im März. In den meisten Ländern wird im Sommermonat Juli ein zweiter Höchstwert erreicht. Allerdings suchen die Deutschen in dieser Jahreszeit mehr als sie tatsächlich buchen. Das unterstreicht ihre Frühbucher-Mentalität.

Andere Nationen wie die Italiener sind kurzfristiger unterwegs. Sie buchen 40 Prozent der Reisen sechs Tage oder weniger vor Abreise. Insgesamt erfolgen einzelne Flug- und Hotelbuchungen kurzfristiger als kombinierte Reisepakete, bei Expedia Click&Mix genannt. Die Quote der Paket-Reisen, die 91 Tage und mehr vor Reiseantritt gebucht werden, liegt in Deutschland bei 20 Prozent und in den USA bei zwölf Prozent.

Die Perfektion vor Ort
Schlafen wie die Könige ist in Europa den Briten und Italienern am wichtigsten. Rund 55 Prozent nächtigen in 4- bis 5-Sterne Häusern. Die meisten Aufenthalte in diesem Segment weist der asiatisch-pazifische Raum auf. Aber auch 50 Prozent der Deutschen verbringen ihren Urlaub bevorzugt in luxuriösen Hotels.

„Gespart wird lieber bei der Reisedauer als bei der Qualität. Der Urlaub ist den Deutschen heilig. Sie wollen sich verwöhnen lassen und die freien Tage rundum genießen“, sagt Christian Nowak. Die Nordamerikaner sind häufiger als alle andere Nationen in Budget-Quartieren unterwegs (18 Prozent). Gefolgt von den Franzosen, die sich ebenfalls in 1- bis 2-Sterne Unterkünfte wohlfühlen (15 Prozent).

Bei den vorab gebuchten Aktivitäten überwiegen allgemein vor allem Transportangebote, gefolgt von Attraktionen und Angeboten vor Ort wie London Eye oder Madame Tussauds in Berlin. Für ein Viertel der deutschen Bucher sind Touren und Stadtführungen attraktive Zusatzleistungen.

Bei den Mietwagen wird das Nationen-Klischee bestätigt: Die Nordamerikaner stehen auf Automatikschaltung und mittlere Wagenklassen, die Deutschen, Spanier und Franzosen auf manuelle Schaltung und Economy Kategorie. Die Hälfte der Deutschen bucht Autos der Economy-Klasse und 24 Prozent Kleinwagen, Compact-Klasse. Die Norweger leisten sich am häufigsten luxuriöse Mietwagen.

Die Krux mit der Budgetplanung
Die größten Sparfüchse Europas sind die Deutschen. Sie geben beispielsweise zehn Prozent weniger für die Hotelübernachtung pro Zimmer aus als die Briten. Weltweit lassen sich die Neuseeländer und die US-Amerikaner die Hotelübernachtung am wenigsten kosten. Kombinierte Flug- und Hotelbuchungen schlagen ebenfalls bei den Deutschen deutlich weniger zu Buche als in vielen anderen Ländern. Ihre Ausgaben liegen rund 20 Prozent unter denen der Spanier und der Briten.

* Basis sind alle auf Expedia-Webseiten erfolgten Buchungen seit 2008, ausgenommen Pauschalreisen.

Bei Interesse an weiteren Ergebnissen wenden Sie sich bitte an die Expedia.de-Pressestelle

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