Reiseabbruchversicherung: sinnvoll, wenn man sicher im Urlaub sein will — auch ohne Eltern
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Reiseabbruchversicherung: sinnvoll, wenn man sicher im Urlaub sein will — auch ohne Eltern

02.03.2014 | forium GmbH - Öffentlichkeitsarbeit
Sicher in den Urlaub – auch ohne Eltern. Verreisen ja, Eltern nein. So lautet die Devise vieler Jugendlicher, die Urlaub mit den Erziehungsberechtigten nur eines finden, nämlich öde. Doch um die Kinderabzusichern und damit die Eltern nicht ständig besorgt sind, gibt es Dokumente und Versicherungen, die unbedingt zur Urlaubsplanung dazu gehören
Reiseversicherungen: Nicht ohne Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung und die guten Gründe
Die Reise ist gebucht und der Urlaub steht vor der Tür. Nun ist es besonders ärgerlich, wenn der Urlaub aus wichtigen persönlichen Gründen nicht angetreten werden kann. Denn bei Stornierung wird eine Gebühr fällig, die umso höher ausfällt, je näher der Reisetermin zum Zeitpunkt der Stornierung liegt. Wer kurz vor Reiseantritt erkrankt und deshalb nicht verreisen kann, zahlt fast den gesamten Reisepreis. In solchen Fällen hilft eine Reiserücktrittversicherung.

Sagt man einen Monat vor Reiseantritt ab, muss man meist zehn bis 20 Prozent der Reisekosten an den Veranstalter zahlen. Wenige Tage vor Reisebeginn betragen die Stornogebühren schon mindestens die Hälfte des Gesamtpreises. Wer noch am Reisetag storniert, bleibt fast auf den kompletten Kosten sitzen. 100 Prozent darf der Veranstalter allerdings nicht verlangen, weil er die Reise immer noch anderweitig vermitteln könnte (OLG Nürnberg, Urteil vom 20. Juli 1999-3 U 1559/99). Die genauen Storno-Gebühren findet man in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Reiseveranstalters, denn je nach Art des Buchungsvertrages können die Stornokosten unterschiedlich hoch sein.

Eine Reiserücktrittsversicherung übernimmt die Stornokosten, wenn wichtige Gründe für den Rücktritt vorliegen. Das können sein: eine plötzlich auftretende schwere Krankheit, ein Unfall, eine unerwartete Impfunverträglichkeit, der Verlust des Arbeitsplatzes oder die Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses. Einige Versicherungen zahlen auch, wenn der Reisende unerwartet zum Grundwehrdienst oder zum Zivildienst einberufen wird oder wenn eine nicht bestandene Prüfung an der Schule wiederholt werden muss. Da sich die Leistungen der verschiedenen Anbieter unterscheiden, sollten in jedem Fall die Versicherungsbedingungen und der Leistungsumfang überprüft werden. Die Versicherung sollte den persönlichen Bedürfnissen des Reisenden entsprechen und so umfassend wie möglich sein.

Wenn die Reise bereits angetreten wurde, aber dann Komplikationen auftreten, ist eine Reiseabbruchsversicherung von großem Nutzen: Wer sich beim Tauchen verletzt, sich beim Beach-Volleyball den Fuß verknackst oder wem daheim das Büro abbrennt, der muss meist seine Reise vorzeitig beenden. Wenn die gebuchte Rückfahrt nicht mehr genutzt werden kann, muss oft ein neuer Flug gebucht werden, was teuer werden kann. Um auch im Fall eines Reiseabbruchs Geld zurück zu bekommen, ist eine zusätzliche Reiseabbruchversicherung empfehlenswert. Wer eine solche Versicherung abgeschlossen hat, bekommt beispielsweise die Mehrkosten für eine nicht planmäßige Rückreise und den anteiligen Reisepreis für nicht genutzte Reiseleistungen ersetzt. Vorausgesetzt einer der triftigen Gründe liegt vor, die auch für die Reiserücktrittsversicherung gelten.

Sicher in den Urlaub – auch ohne Eltern
Verreisen ja, Eltern nein. So lautet die Devise vieler Jugendlicher, die Urlaub mit den Erziehungsberechtigten nur eines finden, nämlich öde. Doch um die Kinder abzusichern und damit die Eltern nicht ständig besorgt sind, gibt es Dokumente und Versicherungen, die unbedingt zur Urlaubsplanung dazu gehören.

Um für die große Reise ohne Familie gerüstet zu sein, sollten rechtzeitig die nötigen Versicherungen, wie Auslandsreisekrankenversicherung, Reiserücktritts- und Reiseabbruchversicherung, abgeschlossen werden. Auch wichtige Dokumente wie Personalausweis, Reisepass und Reisevollmacht der Eltern dürfen im Reisegepäck nicht fehlen.

Für den Fall einer Krankheit sollten Jugendliche ihren Impfausweis stets dabei haben. Wer außerdem unter Allergien leidet, sollte auch den Allergiepass mit sich führen. 2005 wurde für gesetzlich Krankenversicherte die europäische Krankenversichertenkarte eingeführt. Sie befindet sich auf der Rückseite der Versichertenkarte und gilt innerhalb der EU sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz. In Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialversicherungsabkommen hat, wie zum Beispiel Tunesien, Türkei und Bosnien Herzegowina, muss ein Auslandskrankenschein mitgenommen werden.

Mit der europäischen Krankenversichertenkarte hat man Anspruch auf Erstattung medizinisch notwendiger Behandlungen im öffentlichen Gesundheitssystem des jeweiligen Reiselandes. Der Leistungsumfang richtet sich dabei nach dem geltenden Recht des Landes. Daher kann es vorkommen, dass nicht alle Leistungen erstattet werden, die in Deutschland üblich sind. Nicht erstattet werden zum Beispiel Bergungen und Rücktransporte nach Deutschland, auch wenn diese medizinisch notwendig sind. Überhaupt kein Krankenversicherungsschutz besteht beispielsweise für Reisen in die USA, Kanada, Australien, Ägypten und den türkischen Teil der Insel Zypern. Für Reisen in diese Länder ist eine Auslandskrankenversicherung unbedingt notwendig.

Die europäische Krankenversichertenkarte ersetzt demzufolge nicht den Leistungsumfang einer Auslandsreisekrankenversicherung: Die Krankenversicherung kommt für alle Arzt- sowie ambulante und stationäre Krankenhauskosten auf. Außerdem bezahlt der Versicherer notwendige Medikamente und Heilmittel. Die meisten Auslandskrankenversicherungen erstatten die Kosten für einen medizinisch notwendigen Krankenrücktransport an den Wohnort des Versicherten. Eine gute Versicherung sollte auch die Kosten für den Krankentransport zum Krankenhaus im Ausland und zurück in die Unterkunft am Urlaubsort übernehmen. In einigen Ländern müssen Behandlungen vom Patienten selbst bezahlt werden. In diesem Fall müssen die Originalrechnungen aufbewahrt werden, um sie später bei der Versicherung einzureichen.

Eine Reiseunfallversicherung empfiehlt sich nur dann, wenn erhöhte Risiken bestehen. Treiben Jugendliche im Urlaub viel Sport, wie zum Beispiel Surfen, Bergsteigen oder Snowboarden, ist die Verletzungsgefahr groß. Im Gegensatz zu einer Krankenversicherung zahlt eine Unfallversicherung eine bestimmte Versicherungssumme bei Invalidität oder im Todesfall. Üblich sind Summen zwischen 30.000 und 50.000 Euro für Invalidität und zwischen 5.000 und 10.000 Euro im Todesfall. Die Reiseunfallversicherung zahlt außerdem Such- und Bergungskosten, die von einer Auslandskrankenversicherung nicht erstattet werden.

Besteht ohnehin eine private Unfallversicherung zahlt diese das ganze Jahr über,auch für Reisen ins Ausland, eine zusätzliche Reiseunfallversicherung ist dann überflüssig.

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