Dynamische Beleuchtung erleichtert das Arbeiten in geschlossenen Räumen
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Dynamische Beleuchtung erleichtert das Arbeiten in geschlossenen Räumen

27.09.2010 | rfw. kommunikation
(licht.de) Morgens geht die Arbeit im Büro noch flott von der Hand. Doch schon gegen Mittag stellt sich Müdigkeit ein, die Augen brennen, der Kopf schmerzt. So geht es vielen Menschen, die den größten Teil des Tages in einem Büro verbringen
Bild www.licht.de
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 Für solche und ähnliche Leiden kann eine unzureichende Beleuchtung verantwortlich sein, erklärt licht.de, die Fördergemeinschaft Gutes Licht. Denn selbst wenn das Licht im Büro die von der Norm DIN EN 12464-1 geforderte Beleuchtungsstärke von 500 Lux erreicht, sitzt der Mensch am Schreibtisch biologisch gesehen im Dunkeln. Der Grund: Im Freien herrschen selbst bei Bewölkung mehrere tausend Lux vor – also ein Vielfaches der Bürobeleuchtung. An dieses Beleuchtungsniveau hat sich der menschliche Körper im Laufe der Evolution angepasst.

Licht beeinflusst Hormonproduktion
Seit einigen Jahren ist bekannt, dass Sinneszellen im Auge mithilfe des Tageslichts die Hormonproduktion und damit auch das Wohlbefinden beeinflussen. Auf diese Weise wird etwa die Produktion des Stimmungsaufhellers Serotonin angeregt. Doch in geschlossenen Räumen fehlt der Signalgeber Tageslicht. Müdigkeit und Konzentrationsschwächen sind mögliche Folgen – für Büroarbeiter ein großes Problem.

Wissenschaftliche Studien haben inzwischen bestätigt, dass eine dynamische Bürobeleuchtung die biologische Wirkung des Tageslichts ergänzen und so das Wohlbefinden fördern kann. Sie passt sich mit wechselnden Farbtemperaturen und Beleuchtungsstärken den Bedürfnissen des Körpers an: Mittags wirkt tageslichtweißes Licht mit hohem Blauanteil belebend, gegen Abends sorgen warmweiße Farben für Entspannung. Gleichzeitig sollte das Licht möglichst flächig abstrahlen, entweder indirekt von hellen Decken und Wänden oder aus entsprechend konstruierten Leuchten. Denn so kann das Licht möglichst viele Fotorezeptoren im Auge erreichen.

Über elektronisches Lichtmanagement lassen sich die Lichtstimmungen stufenlos und vollautomatisch einstellen. Spezielle Sensoren ermöglichen gleichzeitig ein perfektes, energiesparendes Zusammenspiel mit dem „echten“ Tageslicht.