Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus 2009 / 2010
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Qualitätsmonitor Deutschland-Tourismus 2009 / 2010

12.11.2010 | Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.
Qualitätssicherung durch umfassende Analyse
Trechtingshausen (Nähe): Burg Rheinstein Foto: DZT Deutsche Zentrale für Tourismus
Trechtingshausen (Nähe): Burg Rheinstein Foto: DZT Deutsche Zentrale für Tourismus
Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) und die Europäische Reiseversicherung AG (ERV) haben die aktuellen Ergebnisse des „Qualitätsmonitors Deutschland-Tourismus 2009/2010“ publiziert. Insgesamt 28 Partner, darunter Landesmarketing-Organisationen, MICE-Standorte und Urlaubsregionen, haben sich an der Studie beteiligt. Insgesamt wurden über 20.000 in- und ausländische Übernachtungsgäste in Face-to-Face-Interviews zu ihrem Reiseverhalten befragt.

Der Qualitätsmonitor gibt Aufschluss unter anderem über die demografische Struktur der Deutschlandreisenden, Aktivitäten vor Ort, Ausgaben und Zufriedenheit der Gäste sowie Stärken und Schwächen der touristischen Destination. Damit ist er ein wertvolles Instrument zur Qualitätssicherung im Deutschland-Tourismus.

„Mit den Daten der Studie ist eine sehr zielgruppengenaue Ansprache möglich. Auch aus diesem Grund hat sich der Qualitätsmonitor in den letzten Jahren als fundierte Basis für professionelles Marketing etabliert“, so Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT. Hans Stadler, Bereichsleiter Vertrieb Touristik ERV, fügt hinzu: „Dank des Qualitätsmonitors sind wir in der Lage, die Entwicklung des Deutschland-Tourismus und das Potenzial, das darin steckt, statistisch greifbar zu machen und wichtige Erkenntnisse für die Zukunft abzuleiten.“

Teilnehmen können Bundesländer, Regionen, Gemeinden, Städte, Tourismusverbände und Unternehmen. Individuelle Zusatzfragen sind möglich, um spezifische Bedürfnisse und Interessen abzudecken. Wichtigstes Ergebnis der aktuellen Befragungsrunde: „Mit der Note 1,8 ist die Gesamtzufriedenheit in- und ausländischer Gäste mit dem Urlaubsaufenthalt unverändert hoch“, so Hedorfer. Stadler kommentiert: „Das Reiseland Deutschland hat sich auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten als attraktives und vielseitiges Urlaubsziel erwiesen.“

Detail-Ergebnisse
Große Unterschiede ergaben sich bei den Urlaubsarten von deutschen und ausländischen Gästen. Letztere favorisieren mit 53 Prozent vor allem den Städteurlaub, gefolgt von der Kultur- und der Besichtigungsreise mit jeweils 52 Prozent. Deutsche Urlauber entscheiden sich dagegen am häufigsten für einen Erholungsurlaub (50 Prozent), erst danach folgt mit weitem Abstand der Städteurlaub (23 Prozent).

Dementsprechend zählt für ausländische Reisende Sightseeing zu den wichtigsten Entscheidungskriterien für einen Deutschlandurlaub, während es bei den Deutschen selbst in erster Linie die Landschaft und die Natur sind.

Ostdeutschland hat sich dabei als beliebtes Reiseziel, sowohl für in- als auch für ausländische Gäste, etabliert. Mecklenburg-Vorpommern liegt mit großem Abstand als beliebtestes Reiseziel für Erholungsurlauber an der Spitze der deutschen Bundesländer. Ausländische Touristen interessieren sich bei ihrem Aufenthalt in Sachsen und Berlin vor allem für kulturelle Angebote. Darüber hinaus zeigt der Qualitätsmonitor, dass die UNESCO-Welterbestätten insbesondere von französischen, italienischen und britischen Gästen sehr geschätzt werden.

Das Internet wird ist auch weiterhin als Informationsquelle stark genutzt, wenn auch mit leichtem Rückgang gegenüber dem Vorjahr. So geht hervor, dass die Mehrzahl der ausländischen Gäste (54 statt 58 Prozent) sich über ihr Urlaubsziel online erkundigt. Immerhin 40 Prozent der deutschen Gäste informieren sich im Internet über ihren Urlaub (41 Prozent im Vorjahr) - damit hat das Internet auch hier die Nase vorn.

Unterschiede im Vergleich zum Vorjahr lassen sich auch bei den Ausgaben feststellen. Während Individualtouristen sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland bereit waren, mehr Geld auszugeben, sparen die Pauschaltouristen während ihres Aufenthalts.

Eine Übersicht aller Ergebnisse des „Qualitätsmonitors Deutschland-Tourismus 2009/2010“ steht auf www.qualitaetsmonitor-deutschland-tourismus.de sowie unter www.deutschland-extranet.de zum Download bereit.


Weitere Informationen:
Sonja Först
Referentin Presse-& Öffentlichkeitsarbeit

Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.
Beethovenstrasse 69
D-60325 Frankfurt am Main

Tel: +49 (69) 97464-287
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