DIHK sagt Preisanstieg in der Tourismusbranche voraus
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DIHK sagt Preisanstieg in der Tourismusbranche voraus

04.01.2011 | DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.
Urlaubsfreude wird getrübt – Branche will neue Jobs schaffen
Die Bundesbürger werden 2011 für Reisen wieder tiefer in die Taschen greifen müssen. Das erwartet der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) angesichts der Ergebnisse seines aktuellen Tourismusreports.

Die Urlaubsfreuden würden in diesem Jahr somit etwas getrübt, sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann der "Rheinpfalz am Sonntag". Als Gründe für den Preisanstieg nannte er vor allem die neue Flugverkehrsabgabe und die von vielen Städten eingeführte "Bettensteuer".

Der DIHK-Saisonumfrage Tourismus 2010 / 2011 zufolge werde vor allem Flüge und Pauschalreisen teurer. "Dagegen bleiben die Preise für Übernachtungen und Gastronomie insgesamt weitgehend stabil", betonte Driftmann. Insgesamt seien die Geschäftserwartungen der Branche deutlich besser als noch vor einem Jahr, so der DIHK-Präsident.

Die neue Studie basiert auf rund 6.200 Unternehmensantworten. 40 Prozent der Reisebüros und 29 Prozent der Reiseveranstalter sehen sich demnach gezwungen, die Kostensteigerungen an ihre Kunden weiterzugeben. Dennoch rechnen nur 10 Prozent der Veranstalter mit einer Verschlechterung der Geschäftslage.

Gemessen an den Übernachtungszahlen war 2010 das bisher beste Jahr im Deutschlandtourismus. Viele Unternehmen planen Innovationen und erweitern ihr Angebot. Zudem werden der Umfrage zufolge insgesamt 5.000 neue Arbeitsplätze im Gastgewerbe geschaffen.

"Rheinpfalz am Sonntag" vom 2. Januar 2011, www.rheinpfalz.de

Hier finden Sie die Auswertung zum Download.


Weitere Informationen:
Ulrike Regele

Fachbereich Dienstleistungen, Infrastruktur und Regionalpolitik
Leiterin des Referats Handel und Tourismus

DIHK - Deutscher Industrie- und Handelskammertag e.V.
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