Tabletop Hersteller auf der Internorga 2011
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Tabletop Hersteller auf der Internorga 2011

23.02.2011 | Hotelier.de
Namhafte Anbieter zeigen ihre neuen Produkte auf der Internorga. Der Trend geht zum Stilmix mit ausdrucksstarken Formen und Farben, wie die Hamburg Messe berichtet. Auch einige Firmen wie KAHLA und WMF, die sich im Branchenindex von Hotelier.de präsentieren, haben Neues zu berichten. Wir zeigen Schlaglichter auf die Branche und Trends
Table Top, der englische Ausdruck für den gedeckten Tisch, entwickelt lebendige und fröhliche Formen. Man wagt wieder mehr. Altbackenes und  dezente Formen- und Farbsprache gehören der Vergangemheit an. Auf der INTERNORGA stellen führende Table Top Hersteller aus dem In- und Ausland ihre Neuheiten vor und zeigen aktuelle Trends auf. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt öffnet vom 18. bis 23. März auf dem Hamburger Messegelände und bildet die gesamte Bandbreite der Einrichtung und Ausstattung für die Gastronomie und Hotellerie ab.
 
Beim Porzellan sind neben elegantem Weiß in puristischer Form auch verstärkt luxuriöse Formen mit hochpreisigen metallischen Dekoren zu finden wie Geschirre mit zartem plastischen Relief. Zurückhaltende Dekore im Stickmuster- oder floralen Stil erfreuen sich großer Beliebtheit. Stilbruch schafft Lebendigkeit. Blütenartige Teller bringen die Natur auf den Tisch.
 
Der thüringische Porzellanhersteller Kahla geht noch einen Schritt weiter und mixt mit Centuries Époche historische Traditionsstile in einem Produkt. „Die Kombination aus alten und neuen Elementen und auch aus natürlichen und künstlichen Materialien kann für Spannung sorgen. Authentizität ist wichtig. Ornamente und Dekore bieten Raum für Kreativität. Der wichtigste Trend ist der Wunsch nach Individualisierung, die Schaffung von Einzigartigkeit. Mehr ein neues Bewusstsein als ein Trend ist die nachhaltige Ausrichtung – auch im Einkauf“, betont Marketingfrau Sheila Rietscher von Kahla.
 
Individuelle Designlösungen, das Spiel der Gegensätze in Form von Kontrastprogrammen zum reinen Porzellanbuffet liegen im Trend. Der Mix aus Glas und Porzellan eröffnet neue Kombinations- und Gestaltungsmöglichkeiten und unterstützt Gastronomen bei der Präsentation der Speisen. Immer mehr Kunden legen Wert auf individuelle Designlösungen, die zum Gesamtkonzept des Hauses passen. Dazu Martina Erbele, Marketingleiterin von Schönwald: „Modernes Porzellan erzeugt eine Atmosphäre, in der sich die Gäste wohl fühlen. Daher sollten moderne Kollektionen Ästhetik und Funktion harmonisch vereinen.“ So präsentiert Schönwald mit den Porzellankonzepten Character, Event und Scenario einen Mix aus Glas und Porzellan, strahlenden Farben und ausgefallenen Formen.
 
„Ein durchgängiger Trend ist die Emotionalisierung des gedeckten Tisches“, erläutert Thomas Dix von WMF. Tischkultur will sinnlich und emotional erlebt werden. Die Speisen werden einzeln angerichtet, oft in vielen kleinen, unterschiedlich geformten Gefäßen und Tellern. „Darüber hinaus gewinnen individuell gestaltete Einzelartikel zunehmend an Bedeutung gegenüber formal einheitlichen Kollektionen. Neben dem Design stehen die Funktionalität und die Möglichkeit, die Produkte flexibel und individuell einsetzen zu können im Vordergrund. Wobei es heute keine starren Regeln mehr gibt“, so Dix weiter.
 
Dominierte bisher schlichte Eleganz in Weiß, so darf nun farbenfrohes Design in Form von Einzelstücken mit auf den Tisch. Wohnaccessoires von Schott Zwiesel in neuen trendigen Farben und Formen beleben den gedeckten Tisch. Auch bei Duni wird es mit über 23 Unifarben bunt. Generell versprühen die Trendfarben Grün und Orange pure Lebenslust, Erdfarben in allen Nuancen sorgen für den ruhigen Gegenpol. Die Zeit der eckigen Formen ist vorbei. Porzellan wird wieder rund und dezent verspielt. Runde und oval geformte Teller dominieren den gedeckten Tisch. Auch runde Tischsets erleben ihr Comeback.
 
Markante Trinkglasserien wie Divine von WMF unterstreichen den Trend zur langlebigen und gleichzeitig innovativen Formensprache. Zwiesel Kristallglas präsentiert einfache sensorische Formen in Glas. „New Purism – Natürlichkeit, Einfachheit und das leichte Verstehen des Zusammenspiels von Formen und Inhalt sind gefragt. Gefordert sind Qualität, Transparenz und schlichte Formen, die die Speise oder das Getränk in den Mittelpunkt stellen und stilvoll inszenieren“, betont Marketingleiterin Sabine Weiß von Zwiesel. Teekannen aus Glas mit passendem Tassenset spiegeln die neue Teekultur.
 
Mit dem Comeback des Filterkaffees sind auf dem gedeckten Tisch auch formstarke Kaffeekannen wieder en Vogue. So hat Walküre speziell für das hochpreisige Segment eine Filterkanne entwickelt, mit der sich der Tischgast nach „Karlsbader Methode“ seinen Spitzenkaffee selbst brühen kann. Für den Büffetbereich bitten zwei Kollektionen des Designers Carsten Gollnick zum Spiel der Gegensätze. Mit weißen Tellern, Platten und Gastronorm-Schalen und passenden Glas-Pendants in Schwarz bietet Zwiesel Gastronomen farbliche Akzente und ein Kontrastprogramm zum reinen Porzellanbüffet.
 
Nachhaltigkeit wird 2011 weiter großgeschrieben. So geht Kahla mit der Nachhaltigkeitsstrategie „Kahla pro Öko“ gezielt auf Kurs. Dr. Wolfgang Meyer, Geschäftsführer der Porzellanfabrik Walküre bringt es auf den Punkt: „Einerseits gibt es Kunden, die günstige Preise mit annehmbarer Formgebung suchen. Auf der anderen Seite gibt es eine Kundenschicht, für die neben Qualität und Individualität auch immer mehr das Thema Nachhaltigkeit eine Rolle spielt. Es werden weniger Kompromisse eingegangen.“
 
Auf der INTERNORGA finden Hoteliers und Gastronomen in den Hallen B5 und B7 das komplette Angebot zur Einrichtung und Ausstattung ihrer Häuser. Die 85. Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien ist vom 18. bis 23. März täglich von 10 bis 18 Uhr auf dem Hamburger Messegelände geöffnet.

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