DEHOGA Bundesverband: 7.000 neue Arbeitsplätze in der Hotellerie
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DEHOGA Bundesverband: 7.000 neue Arbeitsplätze in der Hotellerie

26.07.2011 | DEHOGA Bundesverband
Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen sorgt auch für mehr Beschäftigung
(Berlin, 25. Juli 2011) Die Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen zum 1. Januar 2010 von 19 auf sieben Prozent hat einen enormen Beschäftigungszuwachs ausgelöst. Das geht aus den jetzt von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlichten Zahlen hervor. Zum Jahresende 2010 gab es in den deutschen Beherbergungsbetrieben 7.085 mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als ein Jahr zuvor.

„Die Hoteliers haben die Senkung der Mehrwertsteuer nicht nur für Investitionen, sondern auch für Neueinstellungen genutzt“, sagt DEHOGAPräsident Ernst Fischer. „Trotz massiver öffentlicher Kritik mehr als 7.000 neue Arbeitsplätze – wenn das keine Wachstumsbeschleunigung ist, was ist es dann?“ Der Anstieg von 244.883 Beschäftigten in der Hotellerie am 31. Dezember 2009 auf 251.968 zum Stichtag 31. Dezember 2010 lag damit bei 2,89 Prozent, die Gesamtwirtschaft verzeichnete im gleichen Zeitraum nur ein Plus von 1,99 Prozent.

„Die überdurchschnittliche Entwicklung in der Hotellerie ist damit nicht nur mit dem gesamtwirtschaftlichen Aufschwung zu erklären“, betont Fischer. Die positiven amtlichen Beschäftigungsdaten bestätigten die Ergebnisse verschiedener regionaler und bundesweiter Verbandsumfragen.

„Die längst überfällige Mehrwertsteuersenkung war eine Entscheidung für den Tourismusstandort Deutschland“, macht Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA), deutlich. „Die Maßnahme hat das Preis-Leistungs-Verhältnis der Hotels in Deutschland weiter verbessert und damit die Wettbewerbsfähigkeit einer internationalen Branche gestärkt.“ Zudem stelle die Mehrwertsteuersenkung endlich Steuergerechtigkeit mit den europäischen Kollegen her.

„In 24 von 27 EU-Staaten gelten mittlerweile ermäßigte Steuersätze – und das teilweise seit Jahrzehnten. Der reduzierte Mehrwertsteuersatz in der Hotellerie ist in Europa nicht die Ausnahme, sondern die Regel“, so Dreesen.

Die zuversichtlich stimmende Entwicklung gelte es nun, zu fördern und nicht abzuwürgen. „Die immer wieder aufkommende Diskussion um die Mehrwertsteuer sowie die Einführung kommunaler Bettensteuern sorgen für große Verunsicherung und Verärgerung in der Branche“, berichten die Verbandschefs. Die Verbände erwarten von der Politik Verlässlichkeit und Planungssicherheit.


Ihre Ansprechpartnerin:
Stefanie Heckel
Pressesprecherin
DEHOGA Bundesverband
Am Weidendamm 1A
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Fon 030/72 62 52-32
Fax 030/72 62 52-42
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