Marriott Hotel Port-au-Prince: Neubau in der Haupstadt Haitis geplant
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Marriott Hotel Port-au-Prince: Neubau in der Haupstadt Haitis geplant

01.12.2011 | uschi liebl pr
Clinton Foundation schafft als Vermittler dieser Kooperation 175 Jobs auf Haiti…
Denis O´Brien, Bill Clinton, Arne Sorenson,  Dr. Garry Conille / Bildquelle: Marriott International
Denis O´Brien, Bill Clinton, Arne Sorenson, Dr. Garry Conille / Bildquelle: Marriott International
Seit dem verheerenden Erdbeben auf Haiti 2010 gestalten sich neue wirtschaftliche Maßnahmen während des Wiederaufbaus als besonders schwierig. Marriott International gibt nun den Startschuss für ein 45 Mio Dollar Projekt, dem 173 Zimmer großen Marriott Hotel Port-au-Prince.

Der Eigentümer ist die Unigestion Holding S.A., ein Tochterunternehmer der Digicel Group Ltd, und schließt mit Marriott International einen Managementvertrag. Der Hotelbetreiber möchte nicht nur 175 neue Arbeitsplätze schaffen, sondern auch die Fortbildung im Hospitality-Sektor fördern und so den Tourismus auf Haiti unterstützen.

Die Digicel Group zeichnet sich für den Hotelbau und die Ausstattung verantwortlich und wählte für die langjährige Partnerschaft die Hotelmarke Marriott Hotels & Resorts, die Flaggschiff-Marke von Marriott International, als Betreiber. Der Bau des Hotels soll 2012 beginnen, die Eröffnung ist für Mitte 2014 geplant.

Die derzeit geringe Hotelzimmerzahl in Port-au-Prince von etwa 500 wird durch den Bau des Marriott Hotels Port-au-Prince um weitere 173 Zimmer erhöht. Port-au-Prince benötigt dringend Unterkünfte und Tagungsmöglichkeiten für Geschäftsreisende und Investoren, ebenso für Mitarbeiter von NGOs und Hilfsorganisationen, Wiederaufbau-Teams, Finanzinstitute und Besucher. Die Hafenstadt liegt im südlichen Teil des Landes am Golf von Gonave und beheimatet circa 20 Prozent der haitianischen Bevölkerung.

Die Clinton Foundation kooperierte eng mit Marriott International und Digicel, um dieses Projekt zu realisieren. Die Stiftung führte Marriott International und Digicel zusammen und besichtigte mit beiden Partnern mögliche Baustellen. Die Clinton Foundation stellte ebenso den Kontakt zur haitianischen Regierung und der haitianischen Tourismusbehörde her.

„Das neue Hotelprojekt soll ein Symbol für den Wiederaufbau Haitis sein. Es schafft dringend benötigte Arbeitsplätze für die haitianische Bevölkerung und holt ausländische Besucher für private Urlaube, Investitionen und zum Arbeiten nach Port-au-Prince“, kommentiert Ex-Präsident Clinton. "Meine Stiftung hat bereits mit beiden Unternehmen gearbeitet und beide Partner dazu ermutigt, diese Kooperation einzugehen. Ihr Investment beweist, dass Haiti wieder auf dem besten Wege ist, sich wirtschaftlich zu erholen“.

Denis O’Brien, Chairman und Gründer von Digicel, äußert sich: „Die Zusammenarbeit mit Marriott International bedeutet Vertrauen in die Zukunft des Landes und ist ein großer Schritt, weitere langfristige Investments für das Land zu gewinnen. Da Unterkünfte in Port-au-Prince stark limitiert sind, ist diese Nachricht in der Tat eine großartig Neuigkeit“.

Digicel ist der größte Privatinvestor auf Haiti und der landesweit größte Telekommunikationsanbieter. Denis O'Brien ist ebenso Gründer und Schirmherr der Digicel Foundation, eine gemeinnützige Organisation, die sich aktiv am Wiederaufbau Haitis beteiligt und bis heute insgesamt 70 Schulen gebaut hat.

Die Digicel Foundation arbeitet mit der Clinton Global Initiative zusammen, die von Ex-Präsident Bill Clinton ins Leben gerufen wurde. Als Vorsitzender der Clinton Global Initiative Haiti Action Network unterstützt Denis O'Brien 80 Hilfsorganisationen auf Haiti sowie den Wiederaufbau des legendären „Eisenmarkt“ in Port-au-Prince.

„Haiti benötigt heute und in absehbarer Zukunft gute Hotels", sagt Arne Sorenson, Präsident von Marriott International und Chief Operating Officer. "Unser Hotel ist ein weiteres Signal, dass sich Haiti wieder am Geschäftsleben beteiligt. Sicherlich ist es ein langfristiges Ziel mit hohen Anforderungen, die noch erfüllt werden müssen. Aber wir glauben, dass wir auf Haiti durch Kapitaleinlagen, neue Arbeitsplätze und Talentförderung etwas bewirken können.

Wir möchten das Land unterstützen, seinen Platz als eine der Top-Destinationen in der Karibik zu finden. Die Wahl der betreibenden Hotelmarke fiel bewusst auf Marriott Hotels & Resort, da wir in jeder Hauptstadt der Länder, in denen wir vertreten sind, ein Hotel unserer Flaggschiff-Marke vorweisen möchten. Mit der Zeit wird Haiti wieder aufgebaut werden und sich weiterentwickeln.

Unser Hotel wird nicht nur den vielen Organisationen helfen, die Haiti wieder aufbauen, sondern auch den Handel fördern und Urlauber anziehen. Marriott’s Dank gilt unseren über 1000 haitianischen Mitarbeitern in den Hotels in Südflorida, die uns darum gebeten haben, dieses Hotel in Haiti zu bauen“.

Seit dem Erdbeben hat sich das Harbor Beach Marriott Resort & Spa in Fort Lauderdale, das rund 250 haitianische Mitarbeiter beschäftigt, bereits an zwei Hilfseinsätzen auf Haiti beteiligt und Kleidung, Nahrungsmittel, Trinkwasser und Toilettenartikel geliefert sowie den Wiederaufbau von Häusern, Waisenhäusern, Schulen und andere humanitäre Hilfsaktionen unterstützt.

Die Mitarbeiter des Marriott South Florida Hotel haben 200.000 US-Dollar für den Wiederaufbau Haitis aufgebracht. 2010 spendete die J. Willard und Alice Marriott Foundation 500.000 US-Dollar an das Rote Kreuz für die sofortige Erdbebenhilfe und die Umsiedlung.

Das Marriott Hotel Port-au-Prince wird im Stadtviertel Haute Turgeau liegen, über 168 Zimmer und fünf Suiten verfügen und Marriott typisch ausgestattet sein, zum Beispiel mit der hochwertigen Bettwäsche, mit High-Speed Internet (LAN und WLAN) und Flachbildfernsehgeräten.

Restaurants, eine Lobby Bar und Lounge und 24-Stunden-Zimmerservice ergänzen das Hotel, das etwa 428 Quadratmeter Veranstaltungsfläche, ein 150 Quadratmeter großes Fitness-Center, ein Schwimmbad sowie verschiedene Shop und Märkte umfasst.

Hintergrund Marriott International

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