Domherrenhof Meißen Restaurant wird von ELBLAND-Akademie umgebaut
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Domherrenhof Meißen Restaurant wird von ELBLAND-Akademie umgebaut

07.08.2012 | ELBLANDKLINIKEN Stiftung & Co. KG/Titel Hotelier.de
Ein Meißner Kleinod kehrt zurück: Umbau des Domherrenhofs zum Sitz der ELBLAND-Akademie mit Spitzengastronomie und Gästezimmern hat begonnen
Fritz Veigele, künftiger Leiter des Gästehauses und der Gastronomie, Bildquelle ELBLANDKLINIKEN Stiftung & Co. KG/Titel Hotelier.de
Fritz Veigele, künftiger Leiter des Gästehauses und der Gastronomie, Bildquelle ELBLANDKLINIKEN Stiftung & Co. KG/Titel Hotelier.de
Meißen. Der über 800 Jahre alte Domherrenhof in der historischen Altstadt Meißens wird nicht nur zum Sitz der ELBLAND-Akademie, sondern er wird in seinen Räumlichkeiten auch zu öffentlicher Nutzung einladen. Ein Restaurant und ein Gästehaus auf hohem Niveau werden ab Oktober zusammen mit der ELBLAND-Akademie den Dornröschenschlaf des denkmalgeschützten großen Anwesens beenden.

Hotel Domherrenhof Meißen
„Für immer“, hofft Philipp Fritz Veigele, der seit wenigen Wochen für die ELBLAND Service und Logistik GmbH die in diesen Tagen begonnenen Aus- und Umbauarbeiten begleitet.
Veigele wird als künftiger Leiter des Gästehauses und der Gastronomie dafür Sorge tragen, dass für Restaurant- und Übernachtungsgäste zur Eröffnung am 18. Oktober alles zum Besten eingerichtet ist. Er ist überzeugt, dass der ambitionierte Terminplan einzuhalten ist: „Wir wissen doch sehr genau, was wir wollen. Die Baumaßnahmen halten sich wegen des guten Zustands des Gebäudes in Grenzen und die Bauvorbereitungsarbeiten sind schon weitestgehend erledigt.

Der Gastronomie-Experte hat Erfahrung mit Start-ups von Hotels und Restaurants. Er hat den Großteil seines Berufslebens damit zugebracht. Der Domherrenhof, sagt Veigele, sei „mit seinen Räumen, seiner Architektur, seinen lauschigen Gartenecken, seiner Terrasse am Weinberg und vor allem mit seiner atemberaubenden Aussicht ins Elbtal ein absolutes Kleinod.“

Das Kleinod hat die Revitalisierung tatsächlich verdient. Seit 2008 stand das ehrwürdige Gemäuer samt Garten leer, nachdem es von 1993 bis 1994 gründlich saniert wurde und dann dem Landkreis Meißen als Kreistags- und Kongresszentrum gute Dienste leistete.
Durch die Kreisreform wurden die Räumlichkeiten für diese Zwecke zu eng. Verantwortlich für die Liegenschaft wird in Zukunft die ELBLAND Service und Logistik GmbH (ESL) sein, die zusammen mit der ELBLAND-Akademie das Anwesen mietet. Claudia Baumann von der ESL: „Wir sind zuständig für die jetzt begonnenen Umbauarbeiten und werden auch nach der Herrichtung des Anwesens für die Erhaltung seines Zustandes Sorge tragen.“ Durch die ELBLAND-Akademie, die Gästezimmer, und das Restaurant sollen mittelfristig Einnahmen erzielt werden, durch die sich das Haus insgesamt auch wirtschaftlich rechnet.

Der Domherrenhof und sein Gelände stellen einen bedeutenden Teil der historischen Altstadt dar. Sie sind durch uralte Stützmauern umschlossen. Teile davon (Turm, Keller) gehören zum Befestigungswerk der so genannten „Afra- und Domfreiheit“ aus dem 12. Jahrhundert n.Chr. Das Haupthaus stammt aus dem 15. Jahrhundert. Weitere Nebenteile wurden seitdem angebaut. Das Grundstück in seiner heutigen Form ist das Ergebnis mehrerer Zusammenlegungen und Teilungen. Die letzten großen Um- und Neubauten stammen aus dem späten 19. Jahrhundert, als der Domherrenhof zur landwirtschaftlichen Schule wurde. Der „stiftische Medicus“ und später der Kantor von St. Afra lebten hier und über die Jahre eine illustre Reihe wichtiger Persönlichkeiten. 1606 kaufte Albrecht von Bernstein zu Polenz das Haus und versah es mit dem heute noch erhaltenen „Bären-Wappen“.

Eine Besonderheit stellt der berühmte Meißner Buchstabenstein dar, der heute an der östlichen Mauer des Anwesens eingebettet ist. Dieser soll, etwa um 1690 geschaffen, ein früherer Torstein des Domherrenhofs gewesen sein. Er zeigt ein barockes Monogramm aus den ersten vier Buchstaben des Alphabets. Der Erzählung nach ist er ein Andenken an Luthers Bibelübersetzung und das von ihm dabei verwendete „Meißner Kanzleideutsch“. In Dresden fand dieser Stein bereits an einer Hausfassade als Replik einen Nachahmer. Der heutige Domherrenhof nimmt dieses Zeichen aus seiner Geschichte auf: Das Logo der neuen Betreiber von Gästehaus und Restaurant zeigt die vier Buchstaben in ihrer historischen Darstellung.

Das neu gestaltete Gästehaus wird 9 Zimmer haben, 4 davon sind Suiten. Die Zimmer werden von Bettina Ginther im Stil des französischen Barock eingerichtet. Kein Zimmer wird dem anderen gleichen, jedes soll seine Atmosphäre haben. Das Gästehaus verfügt über eine Bibliothek und einen Clubraum. Das Restaurant wird knapp 50 Plätze haben, dazu die Gartenbewirtung und den Weinkeller. Der Garten selbst erlaubt Feiern mit bis zu 400 Gästen, die den unvergesslichen Blick auf den Dom, die Albrechtsburg, die Frauenkirche, den gotischen Wehrturm und die Weinberglandschaft des Elbtals genießen können.

Die Akademie wird im Haupthaus untergebracht, wo ein großer (120 m²) und ein kleiner (65 m²) Saal sowie mehrere Schulungsräume zur Verfügung stehen. Die Räume werden übers Jahr gut gefüllt sein. Schon jetzt besuchen knapp 2000 Teilnehmer jährlich die Bildungsangebote der Akademie, darunter allerdings viele nur stundenweise Schulungen und Veranstaltungen. Ab November werden regelmäßig auch einwöchige oder längere Weiterbildungen angeboten. Deren Dozenten werden die ersten sein, die die Gästezimmer ausprobieren dürfen. Auch ein akademisches Weiterbildungsangebot soll entwickelt werden.

Dafür wird eine Hochschule als Partner gebraucht, für die sich der Blick natürlich auch nach Dresden richtet. Das Restaurant soll „nicht irgendein Restaurant“ sein, verspricht Philipp Veigele. „Es wird mit klassischen und saisonalen Spezialitäten glänzen. Es wird durch Interieur und Stil das Gespräch und die Begegnung fördern.“ Im Weinkeller soll es „regionale Tapas“ geben, eine Auswahl an kleinen Speisen also, die allesamt aus regionalen Produkten zubereitet sind. Und: Es sollen ausschließlich deutsche Weine serviert werden, davon aber eine reichliche Auswahl.

Mit eigenen Augen (und eigenem Gaumen) beurteilen kann ein jeder dies schon am 20. und 21. Oktober an zwei Tagen der offenen Tür. Veigele: “Bis dahin gibt es keinen Tag mehr ohne Fortschritt auf der Baustelle.“

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