Kolping Jugendwohnen im Kolpinghaus Köln-Ehrenfeld erhält Qualitätssiegel
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Kolping Jugendwohnen im Kolpinghaus Köln-Ehrenfeld erhält Qualitätssiegel

09.08.2012 | Verband der Kolpinghäuser eV
Mit der Verleihung des Gütesiegels durch die bundesweite Initiative AUSWÄRTS ZUHAUSE am Montag, 30. Juli 2012, wurde das Kolping Jugendwohnen im Kolpinghaus Köln-Ehrenfeld ausgezeichnet für die Einhaltung von 13 fest definierten Qualitätsstandards
Bild: Kolping Jugendwohnen gGmbH
Bild: Kolping Jugendwohnen gGmbH
„Wir freuen uns sehr, dass unser Engagement honoriert wird“, bestätigt Reza Sadr, der pädagogische Leiter des Kolpinghauses. „Die Plakette beweist Jugendlichen in Ausbildung, deren Eltern und den Kölner Ausbildungsbetrieben, dass wir beste Voraussetzungen bieten für eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung.“ 

Der Ehrenfelder Bezirksbürgermeister Josef Wirges bedankte sich für den Einsatz des Kolping-Teams und betonte, dass dieser dringend nötig sei: „Immer mehr junge Menschen verlassen ihren Heimatort, um in Köln eine Ausbildung zu beginnen. Neben der Herausforderung der beruflichen Integration müssen sie sich in einem unbekannten Umfeld integrieren und dabei noch den Ablösungsprozess meistern.“ Es sei wichtig, dass sich diese jungen Menschen in Ehrenfeld zu Hause fühlen. 

Reza Sadr erklärt: „Zentraler Bestandteil unseres Unterstützungsangebotes ist neben der preiswerten, zentral gelegenen Unterkunft die pädagogische Begleitung. So vermitteln wir soziale Kompetenzen und helfen bei der Überwindung mangelnder Ausbildungsreife.“ Den Bewohnern/innen stehen Sozialpädagogen/innen zur Seite. Entsprechend der individuellen Bedarfssituation, beraten sie und geben Tipps zur Schullaufbahn und zur beruflichen Entwicklung. Sie helfen bei eventuellen Schwierigkeiten im Berufsalltag und können so Ausbildungsabbrüche verhindern. 

Das Kolping Jugendwohnen im Kolpinghaus Köln-Ehrenfeld wird betrieben von der Kolping Jugendwohnen gemeinnützige GmbH. Der Geschäftsführer Andreas Finke: „Über 60 % der Jugendlichen in deutschen Jugendwohnheimen schreiben ihren Ausbildungserfolg dem Jugendwohnen zu. Jeder vierte von ihnen gibt an, dass er ohne das Jugendwohnen seine Ausbildung vorzeitig abgebrochen hätte. Wir werden das so wichtige Unterstützungsangebot des Jugendwohnens inhaltlich und strukturell effizient in die Zukunft zu führen.“

Den Erfolg hierbei markiert das gestern enthüllte Qualitätssiegel, das Monsignore Ottmar Dillenburg segnete. Der Generalpräses des Internationalen Kolpingwerkes wies darauf, dass die vor über 150 Jahren entwickelte Idee Adolph Kolpings, jungen Wandergesellen in der Fremde ein Zuhause zu geben, topaktuell sei: „Obwohl die Zahl der jungen Menschen im Zuge demografischer Entwicklungen geringer wird, wird der Bedarf an Einrichtungen des Jugendwohnens bzw. Wohnheimplätzen und pädagogischer Begleitung steigen. Und das alles muss – ganz im Sinne des seligen Adolph Kolping - höchste Qualität haben.“

Dem stimmten die geladenen Gäste aus Politik, Wirtschaft, dem Sozialwesen und natürlich auch die jungen Bewohner/innen begeistert zu. Alle zusammen feierten anschließend im Innenhof, der in den Kolpingfarben dekoriert war, und beschlossen, ab sofort jedes Jahr ein Sommerfest anzusetzen.

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