Grand Hotel Heiligendamm Insolvenz - Korrektur der dpa-Meldung
Kostenlose Anfragen an unsere Lieferanten stellen und Preisinformationen erhalten

Grand Hotel Heiligendamm Insolvenz - Korrektur der dpa-Meldung

26.03.2013 | Grand Hotel Heiligendamm
Aufgrund einer fehlerhaften Meldung der Deutschen Presseagentur dpa haben gestern und heute ( 24./ 25.März)  zahlreiche Medien leider fälschlicherweise berichtet, dass Grand Hotel sei nicht mehr zu retten, sei definitiv verloren, es schließt oder ähnliches
Bildquelle: Grand Hotel Heiligendamm
Bildquelle: Grand Hotel Heiligendamm
Diese Meldung basiert aus einem Interview, das Herr Jagdfeld dem Magazin „Spiegel“ gegeben hat. Dort erklärt er: das Geld der Anleger, die in das Grand Hotel Heiligendamm investiert ( Fonds 34 ) haben, sei verloren – nicht aber das Grand Hotel. Auch die Äußerung von Herrn Jagdfeld:  „Das ist definitiv verloren, da kommt auch nichts mehr“-  bezieht sich auf das Kommanditkapital der Anleger, nicht aber auf das Grand Hotel.

Alle hieraus  basierenden Artikel sind durch diese fehlerhafte Meldung der Presseagentur dpa entstanden. Diese wurde heute, am 25. März 2013, korrigiert. (Berichtigung siehe unten). Alle Beiträge beziehen sich auf den Fonds 34, der vor mehr als einem Jahr Insolvenz angemeldet hat. Mit diesem Fonds, der das Kommanditkapital der Hotel-Anleger verwaltete,  hat der aktuell laufende  Betrieb des Grand Hotels nichts zu tun.

Das Team des Grand Hotel Heiligendamm  bereitet sich intensiv auf ein großartiges Osterfest und die Jubiläumssaison: 220 Jahre Heiligendamm und 10 Jahre Grand Hotel, vor und freut sich auf eine erfolgreiche Frühjahrs-Sommersaison.

Berichtigung durch dpa:
Die Überschrift lautet korrekt: Jagdfeld: Anleger-Investitionen in Heiligendamm definitiv verloren (statt: Jagdfeld: Grand Hotel Heiligendamm ist definitiv verloren). Im ersten Satz des zweiten Absatzes wurde zudem ergänzt ... der Anleger. Damit wird klargestellt, dass nicht das Grand Hotel Heiligendamm aus Sicht Jagdfelds verloren ist, sondern die Investitionen der Anleger.


Insolvenzverwalter  Jörg Zumbaum äußert sich zur fehlerhaften Meldung:
„Das Grand Hotel Heiligendamm  ist definitiv verloren“  hieß es gestern.  Heute ist klar, dass zahlreiche Artikel, die dazu veröffentlicht wurden, einer fehlerhaften Berichterstattung geschuldet sind.

Im Interview zwischen dem  Magazin „Spiegel“ und Anno August Jagdfeld, aus dem die fehlerhafte Meldung entstand,  hob  Herr Jagdfeld  hervor, dass nicht das Grand Hotel Heiligendamm verloren sei, sondern der Fonds 34, der damals das Kommanditkapital der Hotelanleger verwaltete. Alle Beiträge beziehen sich auf diesen gescheiterten Fonds 34, der vor mehr als einem Jahr Insolvenz beantragte und der mit dem aktuell laufenden Betrieb des Grand Hotels nichts mehr zu tun hat.

Im Gegenteil, im Grand Hotel Heiligendamm ist man bei guter Auslastung auf ein großartiges Osterfest vorbereitet. Parallel dazu steckt das Team in den Vorbereitungen des Großen Gourmetpreises, der am 4. Mai in Heiligendamm stattfindet und erneut den besten Koch des Landes kürt.

Dieser kommt mit Sternekoch Ronny Siewert  zum vierten Mal in Folge aus dem Friedrich Franz Gourmetrestaurant des Grand Hotels. Und die Ereignisse geben sich die Klinke in die Hand. Im Juni steht die umfangreiche Festwoche des jubläumsträchtigen Hotels – 220 Jahre Heiligendamm und 10 Jahre Grand Hotel - auf dem Programm.

„Jede falsche Meldung gefährdet den Hotelbetrieb, der dank des Einsatzes der Mitarbeiter und der Verbundenheit der Gäste vielversprechend läuft“, sagt Jörg Zumbaum, Insolvenzverwalter des Hotels und äußerte sich weiter:„Tatsache ist, dass das Grand Hotel Heiligendamm davon ausgeht, dass Ende März erneut die Planzahlen der Geschäftsleitung bestätigt werden können.“

„Tatsache ist auch, dass aktuell vielversprechende Verhandlungen mit vier Interessenten für das Grand Hotel Heiligendamm geführt werden. Einzelheiten dazu können aus Gründen der Vertraulichkeit nicht veröffentlicht werden. Aber diese Investoren vertrauen auf die bisherigen Ergebnisse, die in Heiligendamm erzielt wurden und die für die Zukunft des Hotels maßgebend sind.

Kontakt und Adresse


Jede fehlerhafte Mitteilung birgt die Gefahr eines großen Schadens für diese Gespräche“ sagt Jörg Zumbaum und fügt hinzu:  „Wir haben die Winterzeit gut gemeistert und sehen sehr optimistisch in die nächsten Monate. Dies alles sind Ergebnisse, die in einer Insolvenz nicht selbstverständlich sind.“

Links

Andere Presseberichte