Der Verband Christlicher Hoteliers setzt weiter auf Nachhaltigkeit
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Der Verband Christlicher Hoteliers setzt weiter auf Nachhaltigkeit

31.01.2014 | PR Office - Kommunikation für Hotellerie und Touristik
Düsseldorf, Januar 2014 - "Nachhaltigkeit" ist beim Verband Christlicher Hoteliers, dem VCH, eines der großen Kernthemen in den kommenden Jahren. "Wir wollen unser Profil als Christliche Häuser deutlicher erkennbar machen. Nachhaltigkeit, seit nunmehr 110 Jahren Auftrag unseres Verbandes, ist dabei ein wichtiger Faktor. Für unsere Gäste sollen die Aspekte der Nachhaltigkeit deutlich spürbar und erlebbar gemacht werden", sagt Horst Ermert, Geschäftsführer des VCH
Dazu hat der VCH ein eigenes Nachhaltigkeitskonzept zusammen mit externen Beratern entwickelt. Der erste Schritt war eine Bestandsaufnahme: Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Daraus wurden diverse Umweltziele abgeleitet mit konkreten Handlungsleitlinien für die Hoteliers. "Anhand einer Checkliste können die einzelnen Hotels dann sehen, wo sie stehen. Einige sind beim Thema Nachhaltigkeit bereits sehr weit!" so Ermert.

Diese Aktivitäten sollen vermehrt auch für den Gast sichtbar werden. Labels oder Aufsteller auf dem Frühstücksbuffet weisen auf den Bezug von Bio-Produkten oder Produkten aus der Region hin. In den Badezimmern ermahnt eine Ente zu sparsamem Wasserverbrauch. Und in der Dusche gibt der Hinweis "Wenn ich mich einseife, schalte ich ab" einen Impuls zum Wassersparen.

Dass diese Anregungen auf positive Resonanz bei den Gästen stoßen und sich in bare Münze umwandeln, hat die VCH-Tagungsstätte Schloss Beuggen in Rheinfelden bereits unter Beweis gestellt. "Durch eine verbesserte Heizungssteuerung und einen bewussteren Umgang (Senkung des Verbrauchs (kWh) pro Übernachtung um 8,5%) und die Umstellung von Gas auf Pellets konnten wir die Kosten (ohne Investitionskosten) pro Übernachtung um ca. 30% senken", sagt Petra Rieckmann, Verwaltungsleiterin von Schloss Beuggen.

"Die Stromkosten sind in der Zeit von 2008 auf 2012 um 11 % gestiegen. Im gleichen Zeitraum konnten wir den Stromverbrauch pro Übernachtung um 20,3 % senken, was zum Teil auf den Einsatz stromsparender Leuchtmittel, zum größeren Teil jedoch auf ein Umdenken bei Mitarbeitenden und Gästen zurückzuführen ist. Dadurch konnten wir die Stromkosten pro Übernachtung von 2008 auf 2012 um 11,6 % senken und das, obwohl wir 100% Ökostrom beziehen", so Rieckmann.

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Die Liste der Beispiele für nachhaltiges Handeln lässt sich fast endlos weiter führen. In Kürze wird eine Infobroschüre aufzeigen, welche Energiesparmaßnahmen der VCH bereits umsetzt bzw. zukünftig umsetzen wird.

Des Weiteren sind Fort- und Weiterbildungen für die Mitarbeiter geplant. Hierzu entwickelt der VCH zusammen mit der Akademie Bausteine für ein Schulungsprogramm. Dieses beinhaltet auch soziale Komponenten: Wie kann ich einem Blinden das Zimmer erklären? Wie fühlt sich ein Rollstuhlfahrer in unserem Hotel und wie kann ich diesem helfen, ohne ihm zu nahe zu treten? Um dies nachempfinden zu können, fahren die Auszubildenden selbst mal mit einem Rollstuhl durch ihr Hotel.

"Das Thema ‚Nachhaltigkeit' soll als Ganzes beim VCH implementiert werden", sagt Ermert. "Doch wie bei allen großen Zielen beginnt auch diese Umsetzung mit vielen kleinen Schritten. Zunächst sollen uns die Hotels bis zum Februar Rückmeldung zu den Checklisten geben.

Dann werden,  im März, die ersten Materialien für die Gastkommunikation versendet und für das Schulungs-Konzept findet im Februar ein Workshop statt. Dies sind die ersten drei Schritte, die sich dann im Laufe der Zeit zu einem großen Mosaik zusammensetzen werden".

Tags: Christliche Hotels Deutschland

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