Französische Hotelkette Accor präsentiert Umsatz/Kennzahlen Geschäftsjahr 2013
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Französische Hotelkette Accor präsentiert Umsatz/Kennzahlen Geschäftsjahr 2013

04.03.2014 | Accor Presse Service

Hotelier.de Zusamenfassung: Neue Strategie zeigt Erfolg - Fertigstellung des Modernisierungsprojekts für die Marken der ibis-Familie: über 1.700 Hotels firmieren nunmehr unter neuem Namen - Kostensenkungsplan in Höhe von 100 Millionen Euro zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit bringt weiteres Wachstum

  • Umsatzanstieg um 2,7% auf vergleichbarer Basis auf 5.536 Mio €
  • Hoher Free Cash Flow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit: 248 Mio €
  • EBIT-Steigerung um 5,3% auf vergleichbarer Basis  auf 536 Mio €
  • Ergebnis vor Steuern und Sonderposten erhöht um 5,9% auf vergleichbarer Basis auf 446 Mio. €
  • Nettoergebnis: 126 Mio. €
  • Dividende: 0,80 € je Aktie

Solides zweites Halbjahr 2013 dank erfreulicher Erholung des Hotelgeschäfts, Einführung einer wirksamen Vertriebspolitik und positiver Effekte des Kostensenkungsplans
Sebastien Bazin, CEO von Accor: Unsere Jahresergebnisse 2013 und die Finanzlage des Konzerns sind solide, die Teams setzen die neue Roadmap zügig und mit großem Engagement um. Trotz nach wie vor ungewisser wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in manchen Regionen profitieren wir insgesamt von der weltwirtschaftlichen Belebung und der Stärke unserer Marken.

Die Kernprioritäten des Jahres 2014 für HotelServices sind Innovation, die digitale Technologie und die Marken. Die Umsetzung der Strategie von HotelInvest läuft an. Die Teams sind ab sofort diesen Bereichen entsprechend gegliedert, jeweils mit eigenem Reporting und eigenen Zielen.

Wichtigste Ereignisse des Jahres 2013

 

  • Neue Strategie, gestützt auf die optimierte Verwertung und die Komplementarität der historischen Konzernaktivitäten als Hotelbetreiber und Franchisegeber (HotelServices) einerseits sowie Hoteleigentumer und -investor (HotelInvest) andererseits
  • Neues Executive Committee in dem beide Konzernbereiche sowie die fünf Regionen vertreten sind, mit strategischer Ausrichtung auf das operative Geschäft
  • Fertigstellung des Modernisierungsprojekts für die Marken der ibis-Familie: über 1.700 Hotels firmieren nunmehr unter neuem Namen
  • Kostensenkungsplan in Höhe von 100 Millionen Euro für 2013 und 2014 zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit des Konzerns angesichts tendenziell steigender Betriebskosten und des verschärften Wettbewerbs in Europa. Per Ende 2013 erreichte das Einsparungsvolumen bereits 37 Millionen Euro. Sie hier alle Jahresergebnisse.


Der Konzernumsatz erhöhte sich im Jahr 2013 portfolio- und wechselkursbereinigt um 2,7%, auf 5.536 Millionen Euro (auf Basis der veröffentlichten Zahlen: Rückgang um 2,0% ggü. 2012).

In Europa erzielte der Konzern 2013 auf seinen Schlüsselmärkten einen soliden Zuwachs — insbesondere dank guter Performance in den Hauptstädten im 1. Halbjahr und der Belebung des Geschäfts außerhalb der Hauptstädte im 2. Halbjahr. Zusammen mit der dynamischen Entwicklung in den Schwellenländern wurde dadurch die weiterhin schwierige Situation in Südeuropa ausgeglichen.

Der Umsatz in den Segmenten „Midscale - und Upscale” und „Economy” stieg um 2,9% bzw. 2,4% portfolio- und wechselkursbereinigt. Dieses Plus ist auf die positive Nachfrageentwicklung in Verbindung mit einer Verbesserung der Preise gegen Jahresende sowie das organische Wachstum der Einnahmen aus Management- und Franchise-Verträgen in Höhe von 14,7% zurückzuführen.

Stabile Performance der Midscale und Upscale Hotels
Der Umsatz in den Midscale und Upscale Hotels legte auf vergleichbarer Basis um 2,9% zu (auf Basis der veroffentlichten Zahlen: -2,7%). Das EBITDAR erhöhte sich portfolio- und wechselkursbereinigt um 1,0% auf 964 Millionen Euro. Maßgeblich hierfür war der deutliche Leistungssprung im 2. Halbjahr um 4,7% auf vergleichbarer Basis (1. Halbjahr: -3,2%).

Gute Performance der Economy-Hotels
Der Umsatz der Economy-Hotels stieg auf vergleichbarer Basis um 2,4%, auf Basis der veroffentlichten Daten um 0,4%. Das EBITDAR erreichte 752 Millionen Euro auch in diesem Fall mit einer klaren Trendwende im 2. Halbjahr (portfolio- und wechselkursbereinigt +3,7%, ggu. -1,4% im 1. Halbjahr). Dafur waren folgende Faktoren maßgeblich:

 

 

  • Verbesserung des Geschäfts insbesondere auserhalb der Hauptstadte in Europa;
  • positive Effekte aus der Modernisierung der Marken der ibis-Familie
  • verbesserte Volumina und Preise durch das gezielte Management der Vertriebskanäle;
  • Umsetzung des Kostensenkungsplans


Solides EBIT Wachstum
Das EBITDAR3 des Konzerns per 31. Dezember 2013 erreichte 1.759 Millionen Euro (auf vergleichbarer Basis +2,6%, auf Basis der veröffentlichten Zahlen -1,7% im Vergleich zum Vorjahreswert). Die EBITDAR-Marge blieb mit 31,8% auf vergleichbarer Basis stabil.
Das EBIT betrug 536 Millionen Euro, gegenüber 526 Millionen Euro per 31. Dezember 2012 (auf vergleichbarer Basis +5,3%). Die Verbesserung wurde durch die positiven Effekte der Veräußerungen von Vermögenswerten und der Neustrukturierung von Mietverträgen gefördert.

Das Ergebnis vor Steuern und Sonderposten erreichte 2013 446 Millionen Euro, gegenüber 468 Millionen Euro im Vorjahr. Auf vergleichbarer Basis errechnet sich ein Zuwachs um 5,9%. Das Nettoergebnis, Konzernanteil, hat sich mit insgesamt 126 Millionen Euro deutlich erhöht.

Der Cashflow per 31. Dezember 2013 beläuft sich auf 713 Millionen Euro (Vorjahr: 694 Millionen Euro). Die laufenden Entwicklungsinvestitionen betrugen 200 Millionen Euro in 2013, die Investitionen in bestehende Anlagen mit 265 Millionen Euro (einschließlich 27 Millionen Euro für die Modernisierung der ibis-Familie).

Der wiederkehrende Cashflow des Konzerns war 2013 mit 248 Millionen Euro sehr solide.
Durch gezielte Steuerung des Working Capital (+133 Millionen Euro) und die Auswirkungen des im 1. Halbjahr eingefuhrten Kostensenkungsplans wurde die Nettoverschuldung des Konzerns um 190 Millionen Euro auf 231 Millionen Euro per 31. Dezember 2013 reduziert.

Der Ertrag des gebundenen Kapitals (ROCE) des Konzerns blieb im Vergleich zum Vorjahr insgesamt stabil bei 14,0%, mit einer deutlichen Veranderung im 2. Halbjahr, unterstützt durch die positiven Effekte des Kostensparplans.

Per 31. Dezember 2013 verfügte Accor über nicht in Anspruch genommene, bestätigte langfristige Kreditlinien in Hohe von 1,5 Milliarden Euro. Durch die erfolgreiche Emission einer mit 2,5% verzinsten Schuldverschreibungsanleihe in Höhe von 600 Millionen Euro konnte der Konzern die Fremdkapitalkosten optimieren. Diese 600 Millionen Euro erleichterten die im Jahr 2013 erfolgte Rückzahlung von Schuldverschreibungen und sonstigen Ausleihungen in Höhe von 700 Mio mit einem durchschnittlichen Zinssatz von 6,14%, sodass die Fremdkapitalkosten deutlich gesenkt wurden, auf nunmehr 4,28%.

Dividende
Das Vorsteuerergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 362 Millionen Euro, d.h. 1,60 Euro je Aktie. Im Einklang mit der Konzernpolitik einer 50%igen Ausschüttung des Ergebnisses aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit je Aktie wird Accor der Hauptversammlung am 29. April 2014 die Auszahlung einer Dividende in Höhe von 0,80 je Aktie vorschlagen. Die Aktionäre werden sich wahlweise für eine Auszahlung zu 100% in Bar oder eine Auszahlung zu 50% in Bar und 50% in Aktien mit 10% Kursabschlag entscheiden können.

Asset Management
Accor veräußerte im Rahmen seiner Asset-Management-Politik im Jahr 2013 23 Hotels, darunter das Sofitel Paris Le Faubourg in Form eines Sale & Management-Back-Vertrags im Gesamtwert von 113 Millionen Euro (einschließlich 13 Millionen Euro für Renovierungsarbeiten). In jüngerer Zeit verkaufte Accor im November 2013 seine 19,4%ige Beteiligung an Tourism Asset Holdings Ltd. (TAHL) für einen Betrag von 46 Millionen Euro; damit verbunden war die Rückzahlung von Darlehen in Höhe von 53 Millionen Euro. Bei 30 Hotels mit Mietvertrag wurde eine Umstrukturierung vorgenommen.
Insgesamt konnte durch diese Asset Management-Maßnahmen im Jahr 2013 die Nettoverschuldung des Konzerns um 331 Millionen Euro gesenkt werden; die bereinigte Nettoverschuldung unter Berücksichtigung der festen Mietverpflichtungen verringerte sich um 408 Millionen Euro.

Eine neue Art der Steuerung des Geschäftsmodellsäftsmodells
Ab 2014 wird Accor die finanziellen Aggregate des Konzerns dem neuen Geschäftsmodell entsprechend mitteilen. Die wesentlichen Zuordnungen zwischen HotelServices und HotelInvest sind bereits erfolgt. Auf Grundlage der Jahresergebnisse 2013 ergeben sich für HotelServices und HotelInvest folgende Proforma-Kennziffern:
HotelServices generierte ein Geschäftsvolumen von 11,5 Milliarden Euro, 1.219 Millionen Euro Umsatz. Die HotelServices zugeordneten Abschreibungen und Wertminderungen betreffen die IT für den Vertrieb, sowie die Hauptverwaltungskosten. Die Priorität von HotelServices ist die Steigerung des Geschäftsmodells und ein starker Cashflow.

Der Umsatz von HotelInvest erreichte4.940 Millionen Euro in 2013, mit einem EBITDAR von 1.376 Millionen Euro und einem EBIT von 196 Millionen Euro, d.h. einer Marge von 4,0%. Das Net Operating Income (Ebitda - Capex) wurde zu 54% von den Eigentumshotels generiert. HotelInvest wird sich künftig mittels aktivem Asset Management auf eine deutliche Verbesserung der Performance fokussieren — insbesondere durch Umstrukturierung der renditeschwachen Mietverträge und durch einen erhöhten Ergebnisbeitrag der Eigentumshotels.

Prioritrioritäten für 2014
Im Jahr 2014 wird Accor die Umsetzung der am 27. November 2013 von Sébastien Bazin bekannt gegebenen Strategie fortsetzen. Ausgestattet mit einer klareren, agileren, Organisationsstruktur und einer soliden Finanzlage, wird der Konzern sich auf folgende strategischen Handlungsschwerpunkte konzentrieren:
Neudefinition der „digitalen Strategie” des Konzerns, insbesondere im Bereich der Distribution
weitere Stärkung der Marken und Konsolidierung der Marktanteile
Umsetzung der Strategie von HotelInvest

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