City-Tax: Westin Grand Berlin reicht Klage ein
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City-Tax: Westin Grand Berlin reicht Klage ein

20.06.2014 | The Westin Grand Berlin
Berlin, 20. Juni 2014 – Stellvertretend für alle Berliner Hotels hat das Westin Grand Berlin, unterstützt vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Berlin (DeHoGa Berlin), Klage beim Finanzgericht in Berlin Brandenburg in Cottbus gegen die Erhebung der City Tax in Berlin eingereicht
Hoteldirektor Rainer Bangert / Bildquelle: Beide The Westin Grand Berlin
Hoteldirektor Rainer Bangert / Bildquelle: Beide The Westin Grand Berlin
Außenansicht vom Hotel The Westin Grand Berlin
Außenansicht vom Hotel The Westin Grand Berlin
Westin Grand Hoteldirektor Rainer Bangert sieht in der zu Beginn des Jahres 2014 eingeführten City Tax für Berlin-Touristen nicht nur eine Belastung für die Hoteliers, sondern auch eine Zumutung für deren Gäste. Bei Anreise muss erfragt werden, ob der Aufenthalt des Berlin-Besuchers zu geschäftlichen Zwecken erfolgt oder rein touristischer Natur ist, denn nur im letzteren Fall wird die Bettensteuer fällig.

Eine Unmöglichkeit, die nicht nur ein Fünf-Sterne-Haus in Bedrängnis bringt - Diskretion und Verschwiegenheit werden hier groß geschrieben. Hinzu kommt die ungleiche Behandlung: „Erklären Sie einmal einen Gast, warum er fünf Prozent mehr zahlen soll als der Gast neben ihm.“

Erschwerend kommt der Verwaltungsaufwand für die Hotels hinzu. Bei einem 400 Betten-Haus wie dem Westin Grand, das über das Jahr zu über 80 Prozent ausgelastet ist, benötig man eine zusätzliche Arbeitskraft, um die Bettensteuer zu stemmen. „Wer bezahlt mir den zusätzlichen Kostenaufwand von mehreren tausend Euro im Monat? Die Bettensteuer ist für uns ein durchlaufender Posten, “ fragt sich Hotelchef Rainer Bangert.

Die Klage, die in Zusammenarbeit mit der DEHOGA Berlin eingereicht wurde, ist  stellvertretend für alle Berliner Hotels. Sie hat die Aufhebung der City Tax für Berlin künftig und rückwirkend zum Inhalt. Ein Verhandlungstermin ist derzeit noch nicht bekannt.

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