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18.11.2014 | Caroline Hensiek, IT Autorin
Business-Hotels, Wellness-Oasen sowie Golf- und Sport-Hotels – dafür steht die Hotelgruppe Lindner seit 1973. Heute betreibt sie 30 Hotels mit etwa 4.200 Zimmern in sieben europäischen Ländern. Insbesondere bei der Kommunikation hatte Lindner schon immer den richtigen Riecher
Der IT-Leiter von Lindner, Herr Michael Eckert, Bildquelle Lindner Hotels AG
Der IT-Leiter von Lindner, Herr Michael Eckert, Bildquelle Lindner Hotels AG
Als erste Hotelgruppe stattete sie ihre Häuser mit WLAN-Hotspots aus. In einigen Kongress-Hotels können die Gäste außerdem über den Live-Conferencing-Dienst TelePresence der Deutschen Telekom miteinander kommunizieren.

Server in der Cloud statt vor Ort

Maßstäbe setzt Lindner aber auch wenn es um die interne IT geht. „Wir haben alle Server auf denen keine hotelspezifischen Anwendungen laufen, in die Cloud ausgelagert“, erklärt IT-Leiter Michael Eckert. Betrieben werden sie exklusiv im Rechenzentrum eines Partners der Telekom. Auf den Systemen laufen Anwendungen wie SAP, Microsoft Exchange und SharePoint. Die Daten werden über das Internet bereitgestellt. Vor allem die geringen Kosten haben Lindner von der Cloud überzeugt. Schließlich muss die Hotelgruppe die Systeme nicht mehr selbst betreiben.

Pluspunkte bringt die Datenwolke auch beim Thema Sicherheit. „Im Rechenzentrum sind die Server am besten aufgehoben, weil sich Sicherheitsprofis rund um die Uhr darum kümmern“, sagt Eckert. „Das könnten wir selbst gar nicht in dem Maße leisten.“ Und auch wenn die Lindner-Mitarbeiter auf das Internet zugreifen, ist für Sicherheit gesorgt. Der gesamte Datenverkehr wird im Rechenzentrum überwacht und rund um die Uhr auf Viren, Würmer und Co. überprüft.

Einfacher zusammenarbeiten
Neuester Clou: Die Hotelgruppe hat auch ihre interne Kommunikation auf Vordermann gebracht. Statt Informationen per Mail oder übers Intranet auszutauschen, nutzen die Mitarbeiter künftig das Social Business Collaboration-Tool TeamLike von der Telekom. Das ist Intranet, Community und Projektplattform in einer Anwendung. Lindner nennt die Plattform „YoCu“. Wie bei bekannten Social Media-Tools sehen die Mitarbeiter auf der Startseite Neuigkeiten und Blogbeiträge von Kollegen. In Workspaces teilen sie ihr Wissen in Form von Dokumenten, Fotos oder Videos. Die Anwendung stellt die Telekom aus der Cloud bereit. Das heißt die Mitarbeiter greifen übers Internet darauf zu. So können sie stets mit den Kollegen in Kontakt bleiben.

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