Übernahme Starwood Hotels: Marriott International besiegelt Deal
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Übernahme Starwood Hotels: Marriott International besiegelt Deal

23.09.2016 | uschi liebl pr
  • Mit 30 Top-Marken bietet Marriott für Gäste weltweit die passende Marke am passenden Standort
  • Von heute an sind die Bonusprogramme Marriott Rewards, Ritz-Carlton Rewards & SPG miteinander verknüpft
  • Bruce Duncan, Eric Hippeau und Aylwin Lewis wurden in den Marriott-Vorstand berufen
  • Das Deutschland-Portfolio von Marriott umfasst nun 58 Hotels verteilt auf 14 Marken
  • Mit über 15.000 Hotelzimmern macht der deutsche Markt damit 14% des europäischen Marriott-Portfolios aus
Moxy Munich Airport / © Marriott International
Moxy Munich Airport / © Marriott International

Bethesda, MD, September 23, 2016 — Marriott International, Inc. (NASDAQ: MAR) hat die Übernahme von Starwood Hotels & Resorts Worldwide erfolgreich abgeschlossen und damit den weltweit größten und herausragendsten Hotelkonzern geschaffen.

Marriott bietet damit weltweit das breiteste Markenportfolio, darunter führende Lifestyle-Brands, und übernimmt die Spitzenposition in den Bereichen Luxus, Budgethotel, Tagung und Resort. Ab sofort können die Punkte der Bonusprogramme Marriott Rewards, Ritz-Carlton Rewards und Starwood Preferred Guest (SPG) übertragen und der Status angeglichen werden.

„Im Laufe unseres fast 90-jährigen Bestehens waren wir stets darum bemüht, immer wieder neue Wege zu finden, um unsere Gäste zufriedenzustellen. Dank der neu hinzugekommenen starken Starwood-Marken, tollen neuen Häusern und herausragenden Mitarbeitern haben wir nun deutlich mehr Möglichkeiten, unseren Kunden das Beste vom Besten zu bieten. Wir stellen uns außerdem gerne der Verantwortung, als größter Hotelkonzern der Welt ein vorbildlicher globaler Vertreter zu sein, um unseren Mitarbeitern neue Chancen zu eröffnen und die Wirtschaftskraft an den jeweiligen Standorten zu stärken”, so der Aufsichtsrats- und Vorstandsvorsitzende von Marriott International, J.W. Marriott, Jr.

„Wir sind überzeugt, dass Marriott aktuell über das herausragendste Portfolio an Hotelmarken, den weitreichendsten globalen Fußabdruck sowie die umfassendsten Bonusprogramme verfügt — für einzigartigen Service am Gast. Durch die Bündelung der Starwood- mit den Marriott-Marken rückt unser Ziel, die passende Marke am passenden Standort anzubieten und damit sowohl bestehende als auch neue Kunden anzusprechen, ein weiteres Stück näher”, erklärt Arne Sorenson, Präsident und Chief Executive Officer bei Marriott International. „Gäste haben nun eine breitere Auswahl an Optionen, die Mitarbeiter mehr Karrierechancen, und unsere Eigentümer, Franchisenehmer und Aktionäre genießen finanzielle Vorteile.”

Der neue Konzern umfasst mehr als 5.700 Häuser und 1,1 Millionen Zimmer sowie 30 Top-Marken, von preisgünstig bis luxuriös, in über 110 Ländern. Durch die Akquise wird die Präsenz von Marriott in Asien und Nahost mehr als verdoppelt.

Branchenführende Bonusprogramme

Marriott Rewards, zu dem auch Ritz-Carlton Rewards gehört, und SPG gelten als die renommiertesten und am häufigsten ausgezeichneten Bonusprogramme der Hotellerie. Gemeinsam bieten sie Mitgliedern noch mehr Vorteile, sobald diese ihre Mitgliederkonten verknüpfen. Hinzu kommen neue Destinationen wie Aruba, das Serchio-Tal in der Toskana und der Krüger Nationalpark für SPG-Mitglieder bzw. die Malediven, Bora Bora und Santorin für Marriott-Rewards- und The-Ritz-Carlton-Rewards-Mitglieder.

„Marriott wird die attraktivsten Features der drei Bonusprogramme nutzen. Wir freuen uns schon sehr darauf, den Mitgliedern die vereinten Vorteile des Zusammenschlusses von Marriott und Starwood vorstellen zu dürfen”, verkündet Stephanie Linnartz, Executive Vice President und Global Chief Commercial Officer.

Für die Mitglieder der zusammengeführten Bonusprogramme wird im Laufe des heutigen Tages mit www.members.marriott.com eine eigene Microsite geschaffen, auf der sie sich über die aktuell verfügbaren wechselseitigen Vorteile informieren und Mitgliederkonten verknüpfen können.

Board-Mitglieder und Aktien

Zum Stichtag 23. September 2016 umfasst das Marriott-Board 14 statt bisher elf Mitglieder. Neu mit dabei sind Bruce Duncan, ehemaliger Chairman of the Board bei Starwood Hotels & Resorts Worldwide, Inc. sowie President, CEO und Director von First Industrial Realty Trust, Inc.; Eric Hippeau, Partner bei Lerer Hippeau Ventures, und Aylwin Lewis, Chairman und CEO der Potbelly Corporation. Die Herren Hippeau und Lewis sind ebenfalls frühere Starwood-Board-Mitglieder. Detaillierte Lebensläufe unter: www.marriott.com/investor.

Am 23. September 2016 wird noch vor Markteröffnung der Handel von Starwood-Aktien an der New Yorker Börse eingestellt. Wie bereits angekündigt erhalten Aktionäre je Stammaktie von Starwood Hotels & Resorts Worldwide, Inc. 21,00 US-Dollar und 0,80 Stammaktien der Klasse A von Marriott International, Inc.

Vorteile durch die Übernahme

Durch die Übernahme von Starwood durch Marriott profitiert der neue Konzern nicht nur von einer breiteren Flächenabdeckung und einem breiteren Portfolio. Es ergeben sich aufgrund der Größe auch Kosteneinsparungen — auf Konzern- ebenso wie auf Hotelebene: Marriott rechnet hier mit jährlich 250 Millionen US-Dollar. Weitere Synergien entstehen durch optimierte Betriebsabläufe und den Transfer von Best Practices. Gebündelte Vertriebsexpertise und die bessere Abdeckung der Accounts sollen für mehr Effizienz und größere Umsatzmöglichkeiten sorgen.

„Diese zusätzlichen Synergien und Umsatzchancen sollen sowohl die Profitabilität der Hotels steigern als auch die Konzernmarken für Eigner und Franchisenehmer noch attraktiver machen und damit einen Anreiz bilden für die Entwicklung neuer Häuser”, erklärt Sorenson. „Sobald irgendwo eine neue Destination entsteht — Marriott wird mit Sicherheit dort vertreten sein.”

Die einmaligen Transaktionskosten für den Merger belaufen sich auf rund 140 Millionen US-Dollar. Marriott beabsichtigt, die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, damit Starwoods ausstehende öffentliche Schulden bis Ende 2016 gleichranging mit den ausstehenden öffentlichen Schulden von Marriott International sind. Marriott bleibt verpflichtet, ein Investment-Grade-Rating zu wahren und die Bilanz nach der Fusion weiterhin umsichtig zu verwalten.

Arne Sorenson behält das Amt als Präsident und Chief Executive Officer von Marriott International, der Hauptsitz von Marriott ist weiterhin in Bethesda im US-Bundesstaat Maryland.

Berater

Als Finanzberater für Starwood Hotels & Resorts Worlwide waren Lazard und die Citigroup im Einsatz, Marriott International wurde beraten von Deutsche Bank Securities und Goldman Sachs. Als Rechtsbeistand für die Transaktion wurden im Falle von Starwood Hotels & Resorts Worldwide Cravath, Swaine & Moore bzw. Gibson, Dunn & Crutcher bei Marriott International hinzugezogen.

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