Fünf deutsche Städte unter den 50 teuersten weltweit
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Fünf deutsche Städte unter den 50 teuersten weltweit

13.10.2016 | HRG Germany

Seit mittlerweile 23 Jahren fungiert die Untersuchung von internationalen Hotelraten durch den britischen Geschäftsreisedienstleister Hogg Robinson Group (HRG) als Barometer für die Preisentwicklung in weltweiten Metropolen. Auch die aktuell publizierte Studie 2016 bestätigt: Die 50 Städte mit den höchsten Hotelpreisen bleiben dieselben wie im Vorjahr, auch wenn es durchaus Verschiebungen gibt. Moskau bleibt an der Spitze, Paris kann sich in der Euro-Zone als teuerste Stadt behaupten und auch London verzeichnet trotz Brexit-Diskussion geringe Steigerungen bei den Hotelpreisen

Hotelzimmer im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg / Bildquelle: Sascha Brenning - Hotelier.de
Hotelzimmer im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg / Bildquelle: Sascha Brenning - Hotelier.de

Zum 12. Mal in Folge wurde Moskau als teuerste Stadt der Welt bestätigt. Demzufolge schlägt eine Nacht in der russischen Hauptstadt mit 257,85 Britischen Pfund zu Buche. Dies entspricht einem Rückgang von 3,14 Prozent von 266,22 GBP im Vergleichszeitraum Januar bis Juni des Vorjahres, der durch die massiven Veränderungen im Wechselkurs ausgelöst wurde.

Während das Britische Pfund um 3,14 Prozent fiel, stieg der russische Rubel um 10,64 Prozent. Direkt an zweiter Stelle folgt San Francisco (247,21 GBP, plus 4,79 % in der Lokalwährung), das New York City (229,19 GBP, minus 3,23 % in der Lokalwährung) knapp an der Spitze ablöst.

Washington (232,90 GBP, plus 5,87 %) profitiert preistechnisch vom Präsidentschaftswahljahr. Die größere Nachfrage treibt hier die Preise in die Höhe und bringt die US-Hauptstadt unter die Top 3 der teuersten Metropolen der Welt.

Geringe Verschiebungen im europäischen Hotelpreisvergleich

Im Europäischen Hotelpreisvergleich gibt es eher geringere Verschiebungen. Londons durchschnittliche  Hotelzimmerpreise sind um 1,77 Prozent angestiegen und liegen mit 172,12 GBP immer noch hinter Paris (175,90 GBP), das in der Euro-Zone führt. Die teuersten Hotelzimmer befinden sich in der Schweiz: Genf (203,12 GBP) mit einem Plus von 0,23 Prozent gegenüber dem Vorjahr und Zürich (189,80 GBP) mit einem Minus von 5,97 Prozent. Frankfurt baut mit einer Preiserhöhung von 0,41 Prozent seine Position als teuerste deutsche Stadt aus und liegt mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 160,39 GBP auf Platz 20 im internationalen Ranking.

Hotelpreise in deutschen Städten steigen weiter

In Deutschland müssen Geschäftsreisende insbesondere in Frankfurt am Main, Düsseldorf, München, Berlin und Hamburg mit erhöhten Preisen rechnen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nehmen alle Städte einen höheren Platz ein: Frankfurt am Main landet auf Platz 20, in 2015 war es noch Platz 22. Um jeweils acht Plätze nach oben machten die Städte Düsseldorf (2016: Platz 34, 2015: Platz 42), München (2016: Platz 38, 2015: Platz 46) und Berlin (2016: Platz 39, 2015: Platz 47) die größten Sprünge.

Mit durchschnittlich 205,84 Euro pro Nacht für ein Hotelzimmer führt Frankfurt am Main die deutsche Rangliste an. Mit durchschnittlich 152,47 Euro pro Nacht im ersten Halbjahr 2016 sind Hotelzimmer in Hamburg dabei am preiswertesten. Die vollständigen Ergebnisse der HRG Hotelstudie sind unter diesem Link einsehbar.

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