Singer-Hotel entsteht im Veritas Park
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Veritas Park Wittenberge: Vom Plan zur Baustelle

29.07.2026 | Milk & Honey PR

Nach der offiziellen Vorstellung Ende 2025 zeigt das Zukunftsquartier auf dem ehemaligen Singer-Gelände erste sichtbare Fortschritte. Aufräumarbeiten sind abgeschlossen, Kunstprojekte internationaler Künstler für die LAGA 2027 stehen fest, und die Industriehallen haben sich bereits als Veranstaltungsort mit überregionaler Anziehungskraft bewiesen

Veritas Park Wittenberge Baustelle / Foto: Veritas Park
Veritas Park Wittenberge Baustelle / Foto: Veritas Park
Landrat Christian Müller (links), Renaud Vercouter - CEO von Veritas (Mitte), Bürgermeister Oliver Hermann (rechts) / Bildrecht: Eyal Philip Peleg
Landrat Christian Müller (links), Renaud Vercouter - CEO von Veritas (Mitte), Bürgermeister Oliver Hermann (rechts) / Bildrecht: Eyal Philip Peleg

Veritas Park Wittenberge: Erste Projekte nehmen Gestalt an

Im November 2025 wurde der Veritas Park offiziell vorgestellt. Seitdem ist auf dem 16 Hektar großen Areal des ehemaligen Singer-Nähmaschinenwerks viel passiert. Die umfangreichen Aufräumarbeiten auf dem Gelände sind abgeschlossen. Jahrzehntealter Schutt und Wildwuchs sind beseitigt, die Außenflächen für die Landesgartenschau 2027 vorbereitet. Parallel hat sich das Areal bereits als Veranstaltungsort etabliert. Im März und Mai kamen über 800 Gäste zur ersten Techno-Veranstaltung in den Industriehallen.

Drei internationale Kunstprojekte zur LAGA 2027 bestätigt

Für die Landesgartenschau 2027 stehen drei Projekte fest, die zeigen, in welche Richtung sich der Veritas Park entwickelt. Der in Paris ansässige italienische Architekt Marco Lavit entwirft einen offenen Holzpavillon für das Gelände. Lavit hat sich international einen Namen gemacht mit Bauten, die Holz als tragendes Material ernst nehmen. Baumhäuser, Eco-Lodges, Strukturen, die sich in ihre Umgebung einfügen.

Seine Formensprache ist reduziert, sein Ansatz humanistisch. Der Pavillon wird eine Ausstellung zum nachhaltigen Bauen zeigen. Photovoltaik auf dem Dach macht das Gebäude selbst zum Exponat. Das zweite Projekt stammt vom Fotografen Tom Jacobi. Seine Installation „Heavenwards" zeigt einige der ältesten Bäume der Erde, fotografiert an abgelegenen Orten weltweit. Seine Bilder handeln von Zeit, Würde und dem Respekt vor der Natur.

Die Installation feiert im Veritas Park Premiere. Ein Gelände mit hundertjähriger Industriegeschichte, umgeben von Fluss und altem Baumbestand, trifft auf einen Künstler, der genau diesen Blick schärft. Dass auf dem Gelände einst Millionen Nähmaschinen vom Band liefen, wird auch inhaltlich wieder sichtbar. Gemeinsam mit der Fotoagentur Magnum Photos plant der Veritas Park eine Veranstaltung zum Thema nachhaltige Mode.

In einer Ausstellung und begleitenden Formaten soll die Geschichte des Ortes mit aktuellen Fragen der Modeindustrie verknüpft werden. Wo früher Maschinen für die Textilproduktion gebaut wurden, entsteht ein Raum, der fragt: Wie sieht die Zukunft von Mode aus, wenn Nachhaltigkeit kein Zusatz mehr ist, sondern Ausgangspunkt? Gemeinsam machen Pavillon, Ausstellung und Installation greifbar, wofür der Veritas Park steht. Den industriellen Raum zurückgewinnen für die Gemeinschaft. Den Menschen wieder in den Mittelpunkt stellen.

Industriehallen als Kulturort: Erste Veranstaltungen laufen

Mehrere hundert Gäste bei der ersten Techno Veranstaltung waren ein deutliches Signal: Veritas Park hat das Potenzial, sich als außergewöhnlicher Veranstaltungsort zu etablieren. Sowohl Indoor-Events als auch Open-Air-Festivals mit Platz für mehrere tausend Besucher sind hier möglich.

Am 23. August wird der Veritas Park zur Bühne für die Brandenburgischen Sommerkonzerte. Die Schweizer Pianistin Beatrice Berrut spielt Werke von Debussy, Saint-Saëns und Mahler, ergänzt durch eigene Kompositionen. Eine Geländeführung und eine Podiumsdiskussion zum Thema „Standortfaktor Industriekultur" rahmen den Tag. „Von sanfter Klassik bis zu hartem Techno schaffen wir einen Rahmen, in dem künstlerische Vielfalt sichtbar wird und sich Ideen weiterentwickeln können", sagt Tekla Lobjanidze, Event-Managerin des Veritas Parks.

Tiny Houses an der Stepenitz geplant

Entlang der Stepenitz soll ein Dorf mit rund 28 Tiny Houses entstehen, weitere folgen 2027. Konzipiert als saisonale Unterkünfte, bieten sie Gästen einen Rückzugsort nah am Wasser und eingebettet in die Natur des Geländes.

Politischer Rückenwind aus Potsdam

Dass der Veritas Park auch auf Landesebene wahrgenommen wird, zeigte der jüngste Besuch der SPD-Fraktion Brandenburg. Infrastrukturminister Robert Crumbach und Fraktionsvorsitzender Björn Lüttmann machten sich mit mehreren Landtagsabgeordneten vor Ort ein Bild vom Fortschritt. Besonders die Verbindung von Industrieerbe, Tourismus, Kultur und wirtschaftlicher Entwicklung überzeugte die Delegation.

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Frühere Veritas Park News:

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Meldung vom 01.12.25

Wittenberge wird zum Reallabor für nachhaltige Stadtentwicklung

Mit dem Auftakt wurde in Wittenberge der Startschuss für eines der ambitioniertesten Stadtentwicklungsprojekte Brandenburgs gegeben: Der Veritas Park – ein 16 Hektar großes Zukunftsquartier auf dem Gelände des ehemaligen Nähmaschinenwerks Singer – verbindet nachhaltiges Bauen, innovative Energiekonzepte und die Wiederbelebung industrieller Infrastruktur in der Prignitz

Phase 1 beginnt – Bau bis zur LAGA 2027

Projektinitiator Renaud Vercouter, CEO von Veritas, verkündete gemeinsam mit dem Landrat Christian Müller die offizielle Baugenehmigung für die Hauptgebäude und präsentierte den aktuellen Projektstand inklusive der nächsten Umsetzungsschritte.

Auf dem historischen Areal entsteht ein lebendiges Zukunftsquartier, das Arbeit, Gastlichkeit, Kulturproduktion, Forschung sowie Lebensmodelle in einer einzigartigen industriellen Kulturlandschaft zusammenführt. Phase 1 bis zur Landesgartenschau 2027 konzentriert sich auf die Revitalisierung zentraler Gebäude, die Entwicklung des Hotelbereichs sowie erste 19000 m2 Flächen für Start-ups und Co-Working.

Nachhaltigkeit als Fundament

Andra Schumann leitet die Architektur in der ersten Projektphase. Als ausgewiesene Expertin für die Erneuerung denkmalgeschützter Gebäude und ressourcenschonende Bau- und Sanierungsmethoden verantwortet sie die Leitung von Phase 1. Sie koordiniert ein internationales Team von Fachplanern und Architekten - darunter der italienische Architekt und Designer Marco Lavit sowie der in London ansässige Architekt Alex Sprogis.

Während der Veranstaltung betonte Sie den ganzheitlichen Ansatz des Projekts: „Mit dem Veritas Park Wittenberge revitalisieren wir nicht nur ein historisches Industrieareal, sondern schaffen ein CO₂-neutrales, zukunftsweisendes Stadtquartier, das Tradition, Nachhaltigkeit und innovative Nutzungskonzepte miteinander verbindet.

Unser Anspruch ist es, die bestehende Bausubstanz zu bewahren, Materialien zu recyceln und Energie autark zu erzeugen. Ein Leuchtturmprojekt, das zeigt, wie verantwortungsvolle Architektur und Klimaschutz gemeinsam funktionieren.‘‘ Der britische Architekt Alex Sprogis, mit Sitz in London, ist ein Schlüsselpartner in Phase 1. Als Co-Architekt verantwortet er die Gestaltung der Hotelzimmer sowie des Veranstaltungsbereichs in Gebäude 13.

Ein erstes Highlight des Veritas Parks ist der Info-Pavillon, entwickelt gemeinsam mit dem in Paris ansässigen, italienischen Architekten Marco Lavit. Als offener Ort für Dialog, Ausstellung und Wissensaustausch wurde er speziell im Kontext der Landesgartenschau 2027 gedacht.

Autarke Solarenergie für den gesamten Park

Auf dem Gelände des Veritas Parks werden künftig Solartechnik und Speichersysteme installiert. Hierzu wurde in der Veranstaltung die Gründung der Veritas Energie GmbH & Co. KG. verkündet. Jürgen Steinke, erfahren in der Entwicklung und dem Bau von Immobilien und geschäftsführender Gesellschafter der Capricornus GmbH, berichtete über das Konzept für die zukünftige Energieversorgung.

Regionaler Schulterschluss

Neben dem Landrat Christian Müller waren auch weitere wichtige Partner des Projektes anwesend, wie Dr. Oliver Hermann, Bürgermeister von Wittenberge. Er eröffnete die Veranstaltung gemeinsam mit Renaud Vercouter. Zum Abschluss führte Renaud Vercouter die Gäste über das Gelände und erläuterte die architektonischen und städtebaulichen Besonderheiten vor Ort. Die Beteiligung lokaler Vertreter, Partnern und Medien unterstreicht das große Interesse an diesem zukunftsweisenden Projekt.

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