Wachsender Revenue-Kanal Longstay
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Wachsender Revenue-Kanal Longstay

10.10.2022 | Johannes Kopka

Sie sprießen wie Pilze aus dem Boden und holen vor allem Business-Unternehmen dort ab, wo sie gerade stehen. Die Rede ist von so genannten 'Long-Stay-Condos', 'Serviced Apartments' respektive 'Aparthotels'. Hinter diesen schön klingenden Namen verbergen sich besondere Übernachtungsklassen, welche es in dieser Art in der traditionellen Hotellerielandschaft bisher kaum gab

Symbolbild Serviced Apartments / Bildquelle: Hotelier.de
Symbolbild Serviced Apartments / Bildquelle: Hotelier.de
Normaler Hotelbetrieb versus Revenue Kanal Longstay: Unterschiede erkennen und sich zu nutzen machen
Normaler Hotelbetrieb versus Revenue Kanal Longstay: Unterschiede erkennen und sich zu nutzen machen

Serviced Apartments Longstay meint: einfaches Einchecken im Aparthotel, inklusive persönlicher Zimmerschlüssel, angenehme Schlafwohnkombination, flexible Arbeitsgestaltung ohne Störung von außen, sowie unabhängiger Kochspaß dank eigener Küche. Kann es etwas Besseres und Schöneres geben, als sich bei der Arbeit fast wie im Urlaub zu fühlen? Die Definition eines „Zuhause-Appartements“ mit Komfort und Freiheit sowie ausgeprägter Relax-Möglichkeit bewegt sich genau am Puls der Zeit und zeigt, welch positive Effekte eine gesunde Selbstreflexion dieser neuzeitlichen Hotellerie mit sich bringen kann.

Arbeit der Zukunft trifft auf Hotels von morgen: günstig mieten ohne Reue und stets up-to-date sein

Plötzlich geht ein Ruck durch das Hotellerie-Gewerbe, welcher seinen Ursprung mitunter im zeitnahen Fortschritt, aber auch in aufkommenden Krisensituationen hat. Hinzu kommen Globalisierung sowie Digitalisierung. Auch diese erwirken schlussendlich einen sich sichtbar vollziehenden Wandel in der Arbeitswelt.

Dies bedeutet: Weg vom klassischen Lohnarbeitertum und hin zu flexibleren Arbeitsansätzen, welche dem Arbeitnehmer ein deutliches Mehr an persönlicher Entwicklungsmöglichkeit und Entscheidungsfreiheit lassen. Mit der damit wachsenden Vertrauenskultur entstehen agile Teams sowie Open-Desks-Büros. Da es dabei auch wichtig ist, das Unternehmen in anderen Städten würdig zu repräsentieren, braucht es günstige, sehr gut ausgestattete Apartment-Hotels, welche für so genannte Longstay-Aufenthalte genutzt werden können.

Serviced Apartements: Geschäftsreisen genießen und Gewinne einfahren

Die neue „Work-Life-Balance“ kam unlängst in voller Gänze bei den Unternehmern und somit auch bei den Mitarbeitern an. Wenn ein wichtiger Auftrag winkt, so sollte dieser möglichst mit einem „Longstay“ bzw. mit einem Langzeitaufenthalt in möblierten Apartments im urbanen Raum kombiniert werden – denn, wer arbeitet, braucht den Kopf frei für wichtige Projekte.

Und genau hier schließt der schnell wachsende Revenue-Kanal Longstay die Lücke und schenkt Geschäftsreisenden mit „Serviced Apartements“ ein Rund-Um-Sorglos-Paket während ihres Aufenthalts. So lassen sich in den Komfort-Mitarbeiter-Wohnungen flexible Projekt-Arbeiten ungestört und auf höchst angenehme Art und Weise durchführen. Fast so, als wäre das Unternehmen immer schon da gewesen.

Ein Beispiel für eine gute Longstay-Umsetzung: Airbnb, ein US-amerikanisches Unternehmen im kalifornischen Silicon Valley zeigt, wie erfrischend anders Unterkünfte für Langzeitaufenthalte sein dürfen. So ist es möglich, sich mit seinen Mitarbeitern für eine Longstay-Geschäftsreise beispielsweise in eine Windmühle, in Tiny Houses, in Kuppelhäuser oder in Blockhütten einzumieten und sich, falls gewollt, mit dazugebuchten Extras einzudecken. Und zwar nicht jeder als Einzelreisender für sich, sondern gleich fürs ganze Team.

Die europäischen Hospitality Branche genießt einen Aufschwung

Als einer der am schnellsten wachsenden Player in der europäischen Hospitality-Branche setzt auch die NOVUM-Gruppe mit ihren neuen Apartment-Hotels unter der Marke „acora“ voll auf den Longstay-Trend in deutschen Großstädten.
Diesem verheißungsvollen Trend versuchen viele Hotelbetreiber zu folgen.

Der Longstay-Trend, welcher 2020 mit Corona und der Homeoffice-Option so richtig salonfähig wurde, eröffnete nach den Schließungen die Möglichkeit, wieder etwas Boden unter den Füßen zu gewinnen. Das Umswitchen von normaler Hotellerie zu Longstay-Hotellerie, was eine Umgestaltung der Hotel-Zimmer in geräumige „Serviced Appartements“ unweigerlich mit sich bringt, stieß bei Geschäftsreisenden auf erhöhten Zuspruch.

Serviced Apartment“-Hotels punkten mit einem preiswerten Wohnangebot, welches eine kleine Küche und abgeschlossene Konferenz-, Wohn-, Schlaf- und Lounge-Einheiten enthält. Das Konzept fruchtete und ließ diejenigen blass aussehen, welche versuchten, mit letzter Kraft und Reserve ihr „einfaches“ Hotelunternehmen zu retten. Schließlich siegte die Erkenntnis, dass Individualität und Flexibilität über allem stehen muss, um sich auf dem Markt weiter behaupten zu können. Laut Zählung aussagekräftiger Apartmentservices existieren im Segment an die 666 Häuser mit etwa 35.000 Einheiten (Stand der Erhebung: 2020). Dies sind in etwa vier Prozent der gesamten Hotellerie.

Neuer Trend und herkömmliche Unterbringungsmethoden unter die Lupe genommen

Getreu dem Motto „Großes entsteht im Kleinen“ kapseln sich langsam aber sicher immer mehr Hoteliers von altbewährten Strukturen ab. Es ist die Morgenluft, welche sie schnuppern. Und tatsächlich ist es sehr weise, in der Situation der nachhaltig angespannten Lage unter anderem auf dem Mietwohnungsmarkt endlich mal einen gezielten Blick über den Tellerrand zu wagen. 

Das „Ja“ zu vollausgestatteten Wohnung zum guten Preis erhält im Business-Bereich den absolut verdienten Zuschlag. Warum nicht endlich anbieten, worauf die Kundschaft schon so lange wartet? Wer sich in einer Gegenüberstellung des neuen und des alten Konzepts die unterschiedlichen Gangarten vor Augen führt, versteht auch sofort, warum.

Key Accounts aus dem Corporate Segment sowie kleine oder mittelständische Firmenkunden profitieren am meisten von dem überdurchschnittlich flexiblen Angebot florierender Aparthotels. Der verständliche menschliche Drang nach Individualität, Freiraum und vor allem auch nach Nachhaltigkeit wird von diesem neuen Trend sicher befriedigt.

Apropos Nachhaltigkeit: Ein Longstay-Aufenthalt gilt als umweltschonend und klimafreundlich. Werden beispielsweise Geschäftsreisen mit Urlaubsreisen verknüpft, hat dies kurz- aber auch langfristig gesehen positive Auswirkungen auf die gesamte Umwelt! Den Mitarbeiter motiviert und freut es.

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