Familienhotel Weimar erhält Thüringer Tourismuspreis für einmaliges Konzept und originelle Umsetzung
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Familienhotel Weimar erhält Thüringer Tourismuspreis für einmaliges Konzept und originelle Umsetzung

05.07.2013 | Familienhotel Weimar
Ein großer Preis für ein kleines Hotel: In der Hochsaison der Reisebranche fand am 4. Juli 2013 die Verleihung des Thüringer Tourismuspreises in Weimar statt...
Zum zweiten Mal kürte das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH und dem ADAC Hessen-Thüringen originelle, zukunftsweisende und kundenorientierte Ideen im Tourismus-Bereich. Die Auszeichnung in der Kategorie "Herausragendes touristisches Angebot" ging in diesem Jahr an das "Familienhotel Weimar". Mit seinem einzigartigen Bau- und Nutzungskonzept und dessen konsequenter Umsetzung überzeugte es die Jury

Eine gute Idee, eine Portion Mut, reichlich Holz und Lehm Š, und schon steht da ein Haus, das es so in Deutschland kein zweites Mal gibt. Anselm Graubner, der Bauherr und Betreiber, nennt es "Familienhotel Weimar", und der Name ist Konzept. Eigentlich doch ganz einfach: In ökologischer Bauweise Räume schaffen, in denen sich Familien mit Kindern und Großeltern den ganzen Tag wohl fühlen. Und das direkt neben dem Goethehaus in Weimars guter Stube.

Kultur- und Städtetourismus auch für Familien erlebbar machen ­ das war das Ziel. Zweieinhalb Jahre Planung und Bauphase stecken im ersten innerstädtischen Familienhotel Deutschlands. Und es hat sich gelohnt: Zwischen dem Goethehaus und der historischen Anna-Amalia-Bibliothek gelegen, ermöglicht es seit Juni 2012 Kulturinteressierten jeden Alters einen entspannten Urlaub mitten im Zentrum der Klassikerstadt. Das Haus verbindet ökologische Holzbauweise mit zeitgemäßer Architektur ebenso wie Familienurlaub und Kulturtourismus.

"Die Chance, direkt neben dem Goethehaus neu bauen zu dürfen, war eine einmalige Gelegenheit, bei der wir all unsere Wünsche an ein natürliches und komfortables Wohnen einbringen konnten." Großer Wert wurde dabei auch auf die Umsetzung eines anspruchsvollen ökologischen Baukonzepts gelegt: Durch die fast ausschließliche Verwendung natürlicher Materialien wie Lehm und Holz genießen die Besucher ein gesundes Raumklima und selbst Allergikern ist ein erholsamer Urlaub sicher. Das Haus ist das wohl erste fast vollständig aus Massivholz gebaute Hotel Deutschlands.

"Und dabei ist es ein komplett Thüringer Produkt: Alle Gewerke wurden von regionalen Handwerkern ausgeführt", erzählt Anselm Graubner. Er ist zudem froh, dass er die Finanzierung mit guten Freunden, der regionalen VR-Bank Weimar und Fördermitteln der Thüringer Aufbaubank hinbekam ­ und sich nicht in das in der Regel enge Korsett eines großen Investors zwängen musste.

Es sind die Details, die das kleine Hotel mit nur 11 Wohnungen so sympathisch machen: Die Dachterrasse mit Sandspielplatz, Lavendel- und Kräutergarten, die Balkone in jeder Wohnung, die vom Tischler gebauten Massivholz-Möbel in einem dezenten Design, die außergewöhnlich gute Küche (Küchenchef Sven Wenig) und die Spielhöhle im Restaurant, die barrierefreie Ausstattung, der hinter einer Maltafel versteckte Fernseher, das kostenlose Telefon und Internet.

Die Wohnungen sind zwischen 22 und 75 Quadratmetern groß und lassen somit Urlaub in allen denkbaren Konstellationen zu: mit oder ohne Großeltern, mit oder ohne Freunden und Familie. "Familienfreundlichkeit heißt nicht, dass sich alles um die Kinder drehen muss", sagt Anselm Graubner. "Allen Generationen gerecht zu werden, das schafft man nicht mit Hüpfburgen und Fischstäbchen."

Die Jury des Thüringer Tourismuspreises zeigte sich beeindruckt vom originellen und zukunftsweisenden Konzept, das sowohl durch seine Funktionalität als auch seine Nachhaltigkeit überzeugt.

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