Hotel im Hafenkran startet mit Crowdinvesting
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Hotel im Hafenkran startet mit Crowdinvesting

18.06.2018 | BEiL²

Schwarmfinanzierung des kleinsten Hotels Hamburgs (Hafenkran in der HafenCity) beginnt am 19.06.18

v.l.n.r.: Carl v. Stechow (Geschäftsführer ZINSLAND), Tim Wittenbecher (Geschäftsführer Floatel), Henning Frank (Geschäftsführer ZINSLAND) / BIldquelle: Zinsland
v.l.n.r.: Carl v. Stechow (Geschäftsführer ZINSLAND), Tim Wittenbecher (Geschäftsführer Floatel), Henning Frank (Geschäftsführer ZINSLAND) / BIldquelle: Zinsland

Hamburg, 18. Juni 2018. Seit April liegt der zu einem luxuriösen Hideaway umgebaute Hafenkran „Greif“ in der HafenCity und ist bereits bis Ende des Jahres ausgebucht. Zur Bestandsfinanzierung des kleinsten Hotels der Stadt möchte der Hotelbetreiber nun über die Crowdinvesting-Plattform zinsland.de 75.000 Euro von Kleinanlegern einsammeln. Um möglichst vielen die Chance zu geben, sich an dem besonderen Projekt beteiligen zu können, hat der Online-Immobilienfinanzierer die maximale Summe pro Anleger auf 1.000 Euro begrenzt. Die Laufzeit beträgt 24 Monate bei einer jährlichen Verzinsung von 4 Prozent. Start des Fundings ist am 19. Juni um 14:00 Uhr.

Der frühere Hafenkran „Greif“ wurde ein Jahr lang umfassend von Betreiber Tim Wittenbecher und seinem Partner restauriert. Das Ergebnis ist ein 19 Quadratmeter großes Hotelzimmer für zwei Personen. Dem Hideaway, das Hamburgs maritimen Industriecharakter bis ins Detail prägt, schließt sich eine Terasse von 12 Quadratmetern an. Seit April dieses Jahres liegt der Kran am Sandtorkai in der HafenCity mit Blick auf die Elbphilharmonie und ist schon jetzt bis Ende des Jahres ausgebucht. Das Besondere: Etwa 50 Prozent der Übernachtungsgäste kommen selbst aus der Hansestadt.

„Das Hotel im Hafenkran ist ein einzigartiges Projekt in Hamburg. Deshalb ist es auch nach 47 erfolgreich finanzierten Bauvorhaben in Deutschland und Österreich das perfekte Projekt in unserer Heimatstadt. Und es ist gleichzeitig ein Startschuss, denn wir beabsichtigten mit Floatel intensiver zusammenzuarbeiten. Zukünftig sollen weitere Hideaways bei der Finanzierung unterstützt werden“, erklärt Carl-Friedrich v. Stechow, Geschäftsführer und Gründer von ZINSLAND.

Die Floatel GmbH aus Berlin betreibt seit zehn Jahren außergewöhnliche Unterkünfte, wie etwa im Lotsenturm von Usedom und dem Leuchtturm von Dagebüll. Kurz vor der Fertigstellung steht ein Leuchtturm auf der Kanarischen Insel La Palma; weitere Projekte sind zum Beispiel in Venedig geplant. Tim Wittenbecher, einer der Geschäftsführer der Floatel GmbH, ergänzt: „Ich bin sehr froh, dass wir für den Hafenkran, aber auch für neue Projekte mit dem Crowdinvesting eine sinnvolle Ergänzung zur klassischen Bankenfinanzierung gefunden haben. So können wir auch parallel mehrere Leuchtturm-Projekte stemmen.“

Andrea Kaden und Ralf Westphal aus Hamburg sind schon echte „Crowdinvesting-Profis“: Sie haben bereits in neun Projekte investiert. „Hier in der HafenCity konnten wir uns mit dem Hafenkran erstmals ein bereits fertig gestelltes Immobilienprojekt persönlich anschauen“, freuten sie sich auf einer Vorstellung des Hotels am 13. Juni. Sie sind überzeugt und wollen wieder investieren.