Traube Tonbach ist ein renommiertes Luxusresort im Schwarzwald mit über 140 Zimmern, ausgezeichneter Gourmetküche und einer weitläufigen Wellnesslandschaft. Seit den 1970er Jahren zählt es zur Spitze der europäischen Hotellerie und wird seit über 230 Jahren von der Familie Finkbeiner geführt. Das Familienunternehmen erweitert sein Portfolio mit zusätzlichen Standorten und beschäftigt über 600 Mitarbeiter
Falstaff ehrt Traube Tonbach
Mit dem Preis würdigt Falstaff die besondere Rolle der Traube Tonbach für die Gourmet- und Hotelkultur in Deutschland sowie ein kulinarisches Gesamtprofil, das über Jahrzehnte gewachsen ist. In der Begründung der Jury heißt es, die Traube Tonbach habe den Ruf Baiersbronns als „Sternedorf“ und als feste Adresse für anspruchsvolle Gastlichkeit maßgeblich mitgeprägt.
Die Auszeichnung als bestes Gourmethotel verweise dabei nicht allein auf die Sterneküche, sondern auf ein gewachsenes Genussverständnis, das weit zurückreicht. „Und alles ist Genuss“ lautet seit jeher ein Leitspruch der Familie Finkbeiner. Er steht dafür, Genuss im Haus nicht auf einzelne Momente zu begrenzen, sondern für Gäste vielfältig erlebbar zu machen – von der Küche über den Service bis zur Atmosphäre des Aufenthalts.
Dieser Anspruch zeigt sich auch in der gastronomischen Breite des Hotels: vier Michelin-Sterne unter einem Dach, die „legendäre“ Schwarzwaldstube als Herzstück und das Restaurant 1789 als zeitgemäße Fortführung dieser Genusskultur. Neben den Gourmetrestaurants tragen auch das Schatzhauser, die Blockhütte im Wald und das Hausgastrestaurant Silberberg zum eigenständigen kulinarischen Profil des Hauses bei. Saisonalität und kompromisslose Produktqualität hebt Falstaff als „roten Faden der Küchenphilosophie“ hervor.
Seniorchef Heiner Finkbeiner nahm die Auszeichnung stellvertretend für das Schwarzwälder Traditionshaus in Wien entgegen. „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung, weil sie für unser Haus als Ganzes und unsere gelebte Leidenschaft für die Kulinarik steht. Sie gilt den vielen großartigen Menschen, die hier mit uns jeden Tag mit großer Verlässlichkeit, Erfahrung und Sorgfalt arbeiten.“
Gerade in einer Zeit, in der die Branche wirtschaftlich und personell stark gefordert ist, sei dies keine Selbstverständlichkeit, ergänzt auch Hotelier Matthias Finkbeiner. „Umso dankbarer sind wir für die Treue unseres Teams und das Vertrauen unserer Gäste. Für uns als Familie ist das die schönste Bestätigung und zugleich Ansporn, unseren Weg mit Augenmaß weiterzugehen.“
Die Sonderauszeichnungen des Falstaff Hotelguide würdigen jährlich herausragende Häuser und Persönlichkeiten im deutschsprachigen Raum. Die Preisverleihung fand im Park Hyatt Vienna im Kreis von rund 120 geladenen Branchenvertretern statt.
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Traube Tonbach gestaltet Haupthaus neu
Die Traube Tonbach startet Ende Januar eine mehrjährige Modernisierung am Hauptgebäude des Hotels in Tonbach. In klar aufeinander abgestimmten Etappen werden neben rund 110 Zimmern und Suiten auch die Fassade und zentrale Gastbereiche wie das Restaurant Silberberg grundlegend energetisch saniert sowie konzeptionell und gestalterisch weiterentwickelt. „Wir stehen am Anfang eines anspruchsvollen, aber lang herbei ersehnten Vorhabens“, freut sich Matthias Finkbeiner, Geschäftsführer und Mitglied der Inhaberfamilie des Traditionshotels in Baiersbronn.
Ziel der Modernisierung ist es, das Gasterlebnis durch zeitgemäßen Komfort, ein verbessertes Raumgefühl und optimierte Abläufe weiter aufzuwerten und zugleich den Charakter des Hauses zu bewahren. „Wir haben uns sehr genau überlegt, wie unsere Gäste in Zukunft bei uns wohnen wollen und welche Ansprüche sie an die Traube Tonbach haben.
Die Neugestaltung im Haupthaus sei lange geplant, doch nach dem Brand habe der Wiederaufbau des Stammhauses zunächst Vorrang gehabt“, verrät Finkbeiner. „Nun aber investieren wir umfangreich in unsere Substanz und freuen uns auf das Ergebnis." Zudem seien der Einbau einer Klimatisierung, eine verbesserte Dämmung, ein modernisiertes Brandschutzkonzept sowie Wärmepumpen als Ergänzung zum hauseigenen Blockheizkraftwerk vorgesehen."
Mehr Wohnqualität durch neues Zimmerkonzept
Im Zentrum der mehrjährigen Modernisierung steht die Neugestaltung der rund 110 Zimmer und Suiten im Haupthaus. „Ein zeitgemäßes Interior mit neuen Bädern, Fenstern und Balkonen werden für ein völlig neues Raumgefühl sorgen – gerade auch für Familien und Mehrgenerationenreisen“, verdeutlicht Renate Finkbeiner, geschäftsführende Gesellschafterin, die wie schon bei vorangegangenen Projekten die konzeptionelle Bauleitung inne haben wird.
„Wir entwickeln das Gebäude aus den 1950er Jahren so weiter, dass Komfort und Raumgenuss spürbar wachsen. Es geht um entspanntes Wohlfühlen und hochwertige Materialien, die dauerhaft funktionieren. Aber auch um deutlich großzügigere und flexiblere Grundrisse.“ In der ersten Etappe entstehen aus bislang 28 Zimmern im Rinkenkopf-Trakt 18 neu konzipierte Zimmer, darunter auch Maisonette-Suiten mit Kitchenette, die bereits zur Ferienzeit im Sommer bezugsfertig sein sollen.
Neuer Silberberg: kulinarisches Herzstück im Haupthaus
Als weiterer Bestandteil der ersten Bauphase wird auch das Restaurant Silberberg mit rund 220 Sitzplätzen neugestaltet. „Das Silberberg ist für unser Haupthaus kulinarisch der wichtigste Ort“, weiß auch Geschäftsführer Sebastian Finkbeiner.
„Viele unserer Gäste erleben das Restaurant mehrmals am Tag – vom Frühstück über den Nachmittagskaffee bis zum Dinner.“ Umso wichtiger sei es, dass Abläufe, Angebot und Atmosphäre künftig noch besser zusammenpassten. „Als besonderes Highlight bekommt das Restaurant zudem endlich eine große Sonnenterrasse mit fantastischem Blick ins grüne Tonbachtal“, verspricht der Hotelier.
Regionales Netzwerk mit Unterstützung aus München und Stuttgart
Die konzeptionelle Grundlage und ersten Entwürfe für die Modernisierung des Haupthauses wurden vom Designbüro LSA Architekten München erarbeitet. Für die weiterführende Planung und Umsetzung des Bauvorhabens setzt die Traube Tonbach erneut auf bewährte Partner.
„Wir schätzen uns glücklich, mit großer Verlässlichkeit bauen zu können, weil wir bewusst mit Menschen arbeiten, die uns bestens kennen und mit denen wir seit vielen Jahrzehnten auf Augenhöhe zusammenarbeiten“, unterstreicht Renate Finkbeiner. Neben dem gefestigten Netzwerk aus regionalen Handwerks- und Baubetrieben ist wie beim Neubau des Stammhauses das Stuttgarter Architekturbüro ARP für den Bereich Hochbau, Innenarchitektur und Gesamtkoordination des Projekts in der Verantwortung.
„Dass wir mit ARP bereits ein so intensives Projekt erfolgreich umgesetzt haben, gibt uns ein sehr stabiles Fundament“, so Finkbeiner. „Ebenso wichtig aber sind die lokalen Gewerke und Dienstleister wie unsere örtliche Bauleitung durch die Baiersbronner Architekten Rainer Günter und Jochen Asal. Das stärkt unsere Zuversicht, alles wie geplant realisieren zu können.“
Klar strukturierte Bauabschnitte
Der erste Bauabschnitt beginnt während einer zehntägigen Betriebspause ab 26. Januar. „Wir haben uns detailliert vorbereitet – technisch wie organisatorisch“, ergänzt Sebastian Finkbeiner. „Zum Auftakt bündeln wir alle lärmintensiven Arbeiten, die sich im laufenden Betrieb nicht realisieren lassen. Anschließend wird die Modernisierung sehr kontrolliert und mit klarer Abschirmung der einzelne Bereiche bis Sommer 2026 fortgeführt.“ Nach einer Pause sind weitere Bauabschnitte für 2027, 2028 und 2029 vorgesehen.
„Wir haben die Etappen bewusst so gesetzt, dass die Ergebnisse für Gäste Schritt für Schritt erlebbar werden. Zudem gibt es klare Ruhephasen während der Wochenenden, Ferienzeiten und Feiertage“, betont Finkbeiner und macht deutlich: „Entscheidend ist, dass Baubereiche und Gästeerlebnis konsequent getrennt bleiben. So bleibt der Aufenthalt bei uns auch während der Modernisierungsphasen entspannt.“




