Valsana Hotel & Appartements goes green
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Valsana Hotel & Appartements goes green

12.07.2018 | Tschuggen Hotel Group

Valsana Hotel bleibt nach erster Wintersaison CO2 frei

Das Valsana ist nicht nur optisch eine Bereicherung an der Eingangstür von Arosa ? ökologisch hat es als CO2-freier Hotelbetrieb nicht nur innerhalb der Schweiz Vorbildcharakter / Bildquelle: @ tschuggenhotelgroup.ch
Das Valsana ist nicht nur optisch eine Bereicherung an der Eingangstür von Arosa ? ökologisch hat es als CO2-freier Hotelbetrieb nicht nur innerhalb der Schweiz Vorbildcharakter / Bildquelle: @ tschuggenhotelgroup.ch

Corinne Denzler, CEO Tschuggen Hotel Group:

"Wir sind selbst ein wenig überrascht, dass es vom Start weg so gut funktioniert hat. Der Mut und unsere Überzeugung für dieses innovative und etwas gewagte Energieprojekt hat sich ausbezahlt und wir sind mit einer beeindruckenden Energiebilanz belohnt worden. Dieses Ergebnis ist umso erstaunlicher, bedenkt man, das wir keinen milden Winter hatten."

Thomas Birrer, Energiefachplaner Broenner AG Energie Spar Systeme:

"Das Valsana ist für mich ein erstes und eindrucksvolles Beispiel für Nachhaltigkeit und einen auf Null reduzierten ökologischen Fussabdruck in der modernen Hotellerie. Das wird hoffentlich schon bald nicht nur innerhalb der Schweiz jede Menge Nachahmer finden!"

Arosa (11.07.2018) Nach der ersten Wintersaison erreicht das Valsana Hotel & Appartements nahezu Nullenergiestandard und ist vollständig CO2-neutral. Es ist den Planern gelungen, die im gesamten Gebäudekomplex benötigte Wärme und Energie dank Eisspeicher und Energierückgewinnung komplett autark abzudecken und den ökologischen Fussabdruck schon im ersten Winter trotz technischen Ausfällen mit vier Prozent auf nahezu Null zu reduzieren.

Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, den energieaufwendigen Hotelbetrieb mit dem im Gebäudekomplex integrierten Coop-Supermarkt als Energiebringer und Lieferant wertvoller Abwärme zu nützen. Weiter erstaunt die hohe Effizienz der Abwasserwärmerückgewinnung in Kombination mit dem grossen Eisspeicher. Das nachhaltige Energiekonzept soll nun als Referenzobjekt dienen und Schule machen. "Wir wollen mit dem Vorurteil aufräumen, dass Hotelbetriebe mit Ressourcen grundsätzlich verschwenderisch umgehen", erklärt Corinne Denzler, CEO der Tschuggen Hotel Group den Ansatz.

Die Eigentümerfamilie habe sich von Beginn an bei dem Neubau des Traditionshauses für ein nachhaltiges Energiekonzept entschieden. Gemeinsam mit den Energieplanern der Firma Broenner AG Energie Spar Systeme habe man mit dem Ziel eines klimaneutralen ökologischen Fussabdrucks den Hotelbetrieb energietechnisch direkt mit Energiebringern verbunden, so Hauptplaner Thomas Birrer. Der Coop-Supermarkt im Erdgeschoss des dreigeteilten Gebäudekomplexes habe sich dabei als perfektes Pendant herausgestellt.

"Ursprünglich hatten wir noch eine zusätzliche Solaranlage geplant, was zu einem Energieüberschuss geführt hätte", schildert Birrer zufrieden, der das Valsana als wichtiges Referenzbeispiel für die künftige Nachhaltigkeit in der Hotellerie ansieht. Beinahe die gesamte Heizleistung des Valsana-Komplexes wird mit der Unterstützung eines eigenen Eisspeichers durch Abwärme und Erdsonden gewonnen, gespeichert und rückgeführt, sodass komplett auf Erdöl- oder Gas verzichtet werden kann.

So charmant kann Nachhaltigkeit sein

Um Energie zu sparen, reagieren viele der Lampen in Gängen und Vorplätzen auf Bewegungsmelder und alle Beleuchtungskörper im Hotel sind stromsparende LED-Lampen. Auch bei der Unternehmensphilosophie des Hauses wird der bewusste Umgang mit den natürlichen Ressourcen gross geschrieben. In der Küche werden vorrangig Lebensmittel aus der direkten Umgebung verarbeitet sowie Produkte aus tierfreundlichen Betrieben eingekauft. Die Weinkarte ist rein europäisch und die Kühlanlagen sind komplett frei von Freon und so ausgerüstet, dass die erzeugte Wärme auch hier weiterverwendet wird.

Im gesamten Hotel wird nahezu komplett auf Einwegartikel aus Plastik verzichtet und Seifenspender ersetzen Tuben und PVC-Fläschchen; auch in den Restaurants oder Gästezimmern kommen nur Glasflaschen zum Einsatz. Statt Kugelschreiber gibt es Bleistifte und die Kommunikation erfolgt fast ausschliesslich elektronisch und somit paperless. Auch in den übrigen Hotels der Tschuggen Hotel Group soll nun nach und nach der ökologische Fussabdruck verringert werden. Die Verantwortlichen sind überzeugt davon, dass solche Faktoren heute zu den Soft Skills eines Hotels zählen und bei der Wahl der Gäste mitentscheidend sind.

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