21.000 Zimmer für den Ernstfall
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21.000 Zimmer für den Ernstfall

02.04.2020 | Lermann Public Relations

München - apaleo ermöglicht jetzt den Zugriff auf das Inventar von 188 Hotels, die ihre Zimmer vorübergehend zu Krankenhauseinrichtungen für leichtere Behandlungsverläufe umbauen

Symbolbild Hotelzimmer / Bildquelle: Hotelier.de
Symbolbild Hotelzimmer / Bildquelle: Hotelier.de

Nach Einschätzung von Lothar Wieler, dem Leiter des Robert-Koch-Instituts, droht in der Corona-Krise das deutsche Gesundheitssystem an seine Grenzen zu geraten. „Wir müssen damit rechnen, dass die Kapazitäten nicht ausreichen“, sagte Wieler der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Im optimalen Fall seien die Krankenhäuser bis Ostern auf die maximale Kapazität hochgefahren, und die Maßnahmen bewirken, dass die Kurve abflacht.

Bund und Länder haben im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus bereits Mitte März einen Notfallplan für die Krankenhäuser in Deutschland beschlossen, der vorsieht, dass durch das "Auf-, Aus- und Umrüsten von Rehabilitationseinrichtungen, Hotels oder größeren Hallen für die zahlreichen leichteren Behandlungsverläufe zusätzliche Kapazitäten aufgebaut werden".

Novum-Gruppe, Penta Hotels, Brera und b'mine bereits mit an Bord

Der PMS-Anbieter apaleo aus München, stellt für diesen Zweck seit kurzem seine cloudbasierte Hotelsoftware kostenlos zur Verfügung, damit die Häuser Verfügbarkeit und Belegung ihrer Betten von einem zentralen System aus besser im Blick haben. Aktuell konnte apaleo als Teil dieser Initiative bereits 188 Hotels in Deutschland und anderen Ländern mit 21.000 Zimmern live stellen (Stand: 31.03.2020), darunter fast alle Häuser der Novum-Gruppe, die auch in den Niederlanden, in Großbritannien und in Österreich vertreten ist, sowie Penta Hotels, Brera und b'mine Hotels.

“Ziel dieser Aktion ist es, dass wir zusammen mit den teilnehmende Hotels für den Ernstfall Krankenhauskapazitäten für die schweren Fälle freimachen, so daß Quarantäne-Fälle in einem nicht-kritischen Stadium sowie Helfer und Pflegekräfte ohne Wohnsitz im betroffenen Gebiet in den umfunktionierten Hotels unterkommen können”, so Uli Pillau, Mitgründer von apaleo. “In den grenznahen Gebieten werden bereits Patienten aus Frankreich in deutschen Krankenhäusern untergebracht. Ein erreichen der Kapazitäten kann bald durchaus der Fall sein.”

15.000 neue Zimmer innerhalb von 24 Stunden

“Wir sehen gerade viele regionale Initiativen von Hotels, die unabhängig ihre Zimmerbelegung auf den Notfallplan bringen. Mit unserer stark skalierbaren Cloud-Plattform zur Inventarverwaltung konnten wir in den ersten 24 Stunden mehr als 15.000 neue Zimmer in das System aufnehmen. Wir können der Hotelindustrie helfen, ihre Anstrengungen zu bündeln und stellen die Basistechnologie dafür kostenlos zur Verfügung”, ergänzt Martin Reichenbach, Mitgründer von apaleo.

Das Cloud-PMS von apaleo kann “remote” einfach über einen Browser - ohne einen apaleo-Mitarbeiter vor Ort - für das umgerüstete Hotel aufgesetzt und aktiviert werden und das innerhalb von Minuten. Auf Wunsch können auch später noch weitere Häuser innerhalb kurzer Zeit mit einem Klick hinzugefügt werden. Auch erste Kommunen und Gemeinden reagieren positiv auf die kostenlose Nutzung des Cloud-PMS zur Belegungsverwaltung von Hallen und Schulen und haben apaleo auf ihre Krisenstabsliste gesetzt.

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