Hightech von Häfele mit Wiener Charme
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Hightech von Häfele mit Wiener Charme

30.04.2016 | Pressebüro Köhler

Während anderswo noch eifrig an ihr gearbeitet oder sie zumindest sehnsüchtig erwartet wird - in Wien hat die Zukunft bereits begonnen

Modernes Ambiente im Hotel Schani Wien mit elektronischem Schließsystem Dialock von Häfele — Zimmerzugang erfolgt per Keycard oder direkt mit dem Smartphone. / Bildquelle: Häfele GmbH & Co KG
Modernes Ambiente im Hotel Schani Wien mit elektronischem Schließsystem Dialock von Häfele — Zimmerzugang erfolgt per Keycard oder direkt mit dem Smartphone. / Bildquelle: Häfele GmbH & Co KG
Hotel Schani Wien: „FutureHotel” mit Charme. / Bildquelle: Häfele GmbH & Co KG
Hotel Schani Wien: „FutureHotel” mit Charme. / Bildquelle: Häfele GmbH & Co KG

Im Hotel Schani Wien am neuen Wiener Hauptbahnhof wurden erstmals die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeit des Fraunhofer Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) zum "FutureHotel" in einem konkreten Projekt umgesetzt. Zu den elementaren Features, die den Gast dort erwarten, zählt unter anderem der mobile Check-in und Check-out Prozess, bei dem das bewährte Identifikations- und Schließsystem Dialock von Häfele eine wesentliche Rolle spielt.

Der Name dieses Hotels ist Programm. Jeder echte Wiener weiß um seine Bedeutung. "Schani", das ist der gute Geist im Haus, ein freundlicher Dienstleister, der den Gästen alle Wünsche von den Augen abliest. Er macht diese allseits spürbare, gelungene symbiotische Verknüpfung von sympathischem Wiener Charme und zeitgemäß komfortablem Hightech erst möglich. Seit 2008 forscht das Stuttgarter Fraunhofer IAO mit der Studie "FutureHotel" am Hotel der Zukunft.

In zahlreichen Workshops kristallisierte sich zusammen mit der Eigentümerfamilie Komarek, den Wiener Hotelexperten PKF und des Wiener Architekturbüros archisphere heraus, wie ein FutureHotel konkret aussehen könnte und was es seinen Gästen bieten sollte: größtmögliche Freiheit bei optimaler Betreuung. Dass diese beiden Pole zu vereinen sind, zeigt das Schani mit einer Wiener Melange des 21. Jahrhunderts, einer Mischung aus moderner Architektur, frischem Interiordesign und innovativen Konzepten, deren "Sahnehäubchen" modernste Technik ist.

Hotel Schani Wien: Die neue Wiener Spezialität

Das Schani Wien ist im neuen Wiener Hotspot angesiedelt, dem derzeit entstehenden Quartier Belvedere am Hauptbahnhof. Die Architekten und Planer des Wiener Büros archisphere schufen in der quirligen, urbanen Umgebung ein Haus, das viel zu bieten hat und dessen Angebot weit über das eines herkömmlichen Hotels hinausgeht. Das Schani Wien ist vielmehr ein Ort für Begegnungen, für Arbeit und Freizeit. Die Gäste aus aller Welt bleiben hier nicht unter sich, sondern bilden mit Einheimischen, die im hausintegrierten Coworking-Space ihren Tätigkeiten nachgehen, eine Community in kreativer Hotelatmosphäre.

Der Stil der historischen Wiener Kaffeehäuser - wo sich schon immer Menschen zum Kommunizieren und Arbeiten trafen - wird in eine neue Zeit transferiert. Bereits die Fassade des bis zu sechsgeschossigen Bauwerks erzählt von der Wiener Tradition. Es trägt stirnseitig eine metallene Interpretation des berühmten Wiener Geflechts, das von Michael Thonet bereits Mitte des 19. Jahrhunderts für seine Bugholzstühle in Wien entwickelt wurde. Mit Details wie diesen erfüllt das Gebäude den Wunsch moderner Reisender, an authentischen, originellen Orten mit Atmosphäre anzukommen und dort ein Zuhause auf Zeit zu finden.

Persönliche Freiheit beim Self Check-in mit Dialock

Die Bar in der Hotellobby dient als zentrale Anlaufstelle für Gäste und Besucher. Was bei Fluggesellschaften schon lange Alltag ist, überträgt das Schani Wien in die moderne Hotel-Welt und setzt dafür das bewährte Identifikations- und Schließsystem Dialock von Häfele ein. Für die persönliche Freiheit des Self Check-ins gibt es im Schani Wien zwei Optionen: Mit dem mobilen Check-in haben die Gäste die Möglichkeit nach der Online-Reservierung und -Bezahlung von überall her einzuchecken.

Wer zudem ein Smartphone besitzt, kann bereits vor der Anreise seinen Zimmerschlüssel per App auf das eigene Handy laden und sein ausgewähltes Lieblingszimmer direkt und ohne Umwege aufsuchen. Ebenso unkompliziert ist der Check-out Prozess, auch er kann mobil erfolgen. Wer vom System Smartphone Schlüssel keinen Gebrauch machen will, nutzt die zweite Möglichkeit des Self Check-ins. Integrierte Touchscreen-Terminals an der Schani Wien-Bar ersetzen die klassische Rezeption. Hier gibt der Gast seine Buchungsdaten ein. Nun muss nur noch auf dem elektronischen Pad eine Unterschrift geleistet werden und die Dialock-Identifikationskarte mit dem Hotelbranding landet im Ausgabeschlitten an der Tresenfront.

Das spart Zeit - dem Gast ebenso, wie den Mitarbeitern im Hotel. Zeit, die für eine intensive Beratung des Gastes genutzt werden kann, wenn es zum Beispiel darum geht, die schönsten Ecken der Stadt zu erkunden. Dialock ist ein Schließsystem auf Basis der passiven Transpondertechnologie. Sowohl Smartphone Schlüssel als auch Keycard korrespondieren mit den Dialock Türterminals DT 210 an den Gästezimmern und dem Dialock Wandterminal WT 100 am Hauptportal - wenn auch auf verschiedene Weise.

Während der Smartphone Schlüssel über die Smartphone-App gesteuert wird, kommuniziert bei der Keycard der Transponder - ein Mikrochip mit Antenne, der auf einem Dialock-Schlüssel sitzt - über Funk mit den Terminals. Er benötigt keine eigene Stromversorgung, sondern bezieht seine Energie zur Kommunikation aus dem elektrischen Feld des Tür- oder Wandterminals. Einer der Gründe, warum das Dialock-System sparsam und ausfallsicher ist.

Zukunftsfähig und flexibel

Auch das Hotelpersonal nutzt Smartphone Schlüssel oder Keycard für den Personaleingang und die Backoffice-Bereiche. Der Personaleingang ist mit dem Dialock Wandterminal WT 100 ausgestattet. Im Backoffice-Bereich sind die Türterminals DT 400 installiert. Zutrittsmanager können sich sehr schnell einen Überblick über alle Schließvorgänge verschaffen, Schließrechte einfach organisieren und diese im Fall der Fälle blitzschnell verändern. Für eine zuverlässige Funktion sorgt die hohe Qualität der Komponenten. Bei Verlust lassen sich die Dialock Transponder-Karten schnell sperren und kostengünstig ersetzen.

Außerdem kann Dialock für verschiedenste zusätzliche Anforderungen konfiguriert werden: Ob für die Parkhausschranke, den Wellnesszugang, die Aufzugsteuerung bis hin zur Bedienung des Kaffeeautomaten oder die Anbindung bargeldloser Zahlungssysteme - das System lässt sich flexibel neuen und sich ändernden Erfordernissen anpassen. Ein wichtiger Aspekt, denn ein FutureHotel wie das Schani Wien bleibt nicht auf seinem Standard stehen, sondern entwickelt sich ständig weiter.

Lebendiges Zukunfts-Labor in jungem Design

Die Zimmer und öffentlichen Bereiche spielen gestalterisch mit Tradition und Moderne. Wiener Gemütlichkeit findet hier mit einem Augenzwinkern statt und wird durch lässige Interiorentwürfe in knalligen Farben aufgefrischt in die Gegenwart gebracht. Über der Bar "schwebt" eine Wiener Stuckdecke, noch wie unausgepackt in ihrer Transportkiste. Sperrholz, Tischgestelle und Sitzpodeste aus lackierten Installationsrohren, aufgestellt auf robusten Holzböden bilden zusammen mit ausgesuchten Stoffen und dem Material Messing einen ungewöhnlichen Mix mit eigenständigem Charakter.

Fast alle Möbel der Lobby und Zimmer wurden von archisphere entworfen und mit passenden Einzel- und Fundstücken ergänzt. Trotz kompakter Maße bieten die 125 Hotelzimmer ein sehr großzügiges Raumgefühl, was durch die offene Badgestaltung noch unterstützt wird. In der obersten Etage wurde mit zehn doppelgeschossigen Maisonettes ein ungewöhnlicher Zimmertyp entwickelt: Auf der gleichen Grundfläche wie die Standardzimmer wurde eine Schlafempore eingezogen. Unter ihr entsteht damit zusätzlicher Wohnraum, der bis zu drei Personen und einem Kleinkind gemütlich Platz bietet. Zusätzlich gibt es fünf sogenannte "Leading Edge" Zimmer, die dem Fraunhofer IAO als lebendiges Zukunftslabor dienen.

Mit speziellen messtechnischen Einrichtungen und Sensoren ausgestattet, loten sie - natürlich nur mit Zustimmung der Gäste - deren Nutzungsverhalten aus, stellen Strom- und Wasserverbräuche fest, analysieren diese und experimentieren mit neuen Technikkomponenten. Ein Beispiel: Betritt ein Gast mit Dialock Smartphone Schlüssel oder Keycard eines dieser Zimmer, wird ein BUS-gesteuertes stimmungsvolles Lichtszenario in Gang gesetzt. Kommt hingegen das Reinigungspersonal, schaltet das System automatisch auf Vollbeleuchtung.

Das Hotel der Zukunft ist nachhaltig

Erfreulich ist auch der Trend, dass laut Fraunhofer-Studie rund 58 Prozent der Gäste künftig mehr auf die Umweltfreundlichkeit eines Hotels achten möchten. Auch hierauf haben Bauherrn und Planer des Schani Wien reagiert und ein nachhaltiges Haustechnikkonzept entwickelt, das mit Komponenten wie der Hotel-Klimatisierung auf Basis der Induktionstechnologie oder einem Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung den Energieverbrauch um 41 Prozent gegenüber einem konventionellen Hotel senken konnte.

Nicht umsonst darf es seit der Bauphase das Green-Building-Label der Europäischen Kommission tragen. Das Schani Wien zeigt nachhaltig, ökonomisch und designorientiert umgesetzte Individualität und Zukunftssicherheit, zu der Häfele mit seiner spezifischen Kompetenz in Sachen Hotelplanung, vor allem aber mit innovativen Produkten erfolgreich beitragen konnte.

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