So lässt sich mit SAAS in der Hotellerie Geld sparen
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So lässt sich mit SAAS in der Hotellerie Geld sparen

12.03.2021 | André Görlitz

In früheren Zeiten mussten Softwareprogramme noch auf dem Server im hauseigenen Rechenzentrum oder von einer CD installiert werden. Dies ist heutzutage nicht mehr der Fall. Anwendungen, die lediglich über eine Internetverbindung bereitgestellt werden, gehören heutzutage in vielen Hotels bereits zum Standard

Symbolbild Hotellerie / Bildquelle: Hotelier.de
Symbolbild Hotellerie / Bildquelle: Hotelier.de

Software as a Service, also SAAS, zählt zu den beliebtesten Erscheinungsformen des sogenannten Cloud Computing. Über das Internet erhalten die Nutzer so die Möglichkeit, auf die Angebote, die durch einen Service-Provider bereitgestellt werden, zuzugreifen. Hotels nutzen dies beispielsweise häufig in Form von Microsoft Office 365. Darüber hinaus haben sich die SaaS-Anwendungen jedoch auch in vielen anderen Geschäftsbereichen der Hotellerie fest etabliert, beispielsweise in Form von Collaboration Tools, E-Mail-Programmen, CRM, Gehaltsabrechnungs-Software oder dem Finanz-, Personal- oder Verkaufsmanagement.

Die Bereitstellung von Saas

In der Regel zahlen die Kunden der Saas-Anwendungen pro Jahr oder Monat eine festgelegte Gebühr. Es gibt jedoch auch Provider, welche die Preise anhand individueller Nutzungsparameter bestimmen. Die Anwendungen sind für die Nutzer über den herkömmlichen Browser erreichbar. Viele Angebote basieren dabei auf einer sogenannten Multitenant-Architektur. Bei dieser nutzen alle Kunden des Providers lediglich eine einzelne Version der Anwendung. Unternehmen, welche die Saas-Applikationen für sich nutzen, können die jeweiligen Einstellung für ihre Zwecke ändern, um sie ideal an ihre eigenen Anforderungen anzupassen. Jedoch sind die Anpassungsmöglichkeiten nicht so groß, wie es in der Regel bei lokal installierten Programmen der Fall ist.

Hohes Einsparpotential durch Saas

Hotels können von der Nutzung von Saas in hohem Maße profitieren, da sie für die Installation und Ausführungen nicht ihre eigenen Systeme nutzen müssen. So können Kosten für den Einkauf von Hardware und die nötigen Wartungen eingespart werden. Auch ist der Erwerb von Softwarelizenzen nicht mehr nötig. Im Allgemeinen gestalten sich die Kosten für die Einrichtung der Saas ebenfalls äußerst gering. 

Natürlich ist es vor allem von den individuellen Nutzungsmustern und dem damit verbundenen Preismodell des Saas abhängig, ob Hotels mit diesem langfristig Kosten im Softwarebereich einsparen können. Es gibt durchaus auch Fälle, in denen die Kosten für die Saas im Vergleich zu herkömmlichen Softwarelizenzen höher ausfallen. Dies sollten die Hotels im Vorfeld selbstverständlich sorgfältig prüfen. 

Darüber hinaus können Hotels durch die Nutzung der Cloud-Dienste wesentlich flexibler handeln. Die Angebote können stets abhängig von dem aktuellen Bedarf abonniert werden, anstatt die Software auf internen Rechnern zu installieren oder zusätzliche Lizenzen zu kaufen. Handelt es sich um Anwendungen, die normalerweise mit dem Kauf neuer Hardware verbunden wären, ist das Einsparpotential somit sehr hoch.

Höhere Flexibilität für die interne IT

Die Saas-Anwendungen sind über das Internet zugänglich, sodass die Nutzer die Software von beliebigen Standorten und Geräten aufrufen können. In der Regel werden die Angebote nicht nur von Windows, sondern ebenfalls von Android, iOS oder MacOS unterstützt. Auch hinsichtlich der genutzten Browser besteht die freie Auswahl. Die einfache Skalierbarkeit stellt für Hotels einen weiteren wesentlichen Vorteil dar. Abhängig von dem jeweiligen Bedarf können einzelne Funktionen oder Dienste stärker oder weniger stark in Anspruch genommen werden. Für Hotels, die stets saisonal bedingt mal mehr und mal weniger Kapazitäten benötigen, ist dies besonders wichtig.

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