Investmentimmobilien: Zwei Drittel aller Unternehmen vermarkten Objekte online
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Investmentimmobilien: Zwei Drittel aller Unternehmen vermarkten Objekte online

12.12.2011 | Immobilien Scout GmbH
Berlin, Dezember 2011 – Bereits zwei von drei deutschen Unternehmen, die Investmentimmobilien vermarkten, nutzen hierfür das Internet. Insgesamt wird derzeit bereits rund jede fünfte Investmentimmobilie online vermarktet
Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens mindline energy. Im Auftrag von CommercialNetwork, dem geschlossenen Marktplatz von ImmobilienScout24, wurden hierfür 150 Unternehmen befragt, die Immobilien ab einem Volumen von fünf Millionen Euro vermarkten oder kaufen.

Die viel zitierte Online-Skepsis der Investment-Branche schwindet. Vor allem beim Verkauf von Investmentimmobilien setzen die Vermarkter schon heute auf das Internet. Beinahe jedes zweite (48 Prozent) Unternehmen veröffentlicht Objekte über die firmeneigene Webpräsenz und rund jedes dritte Unternehmen (30 Prozent) stellt Objekte in Online-Portale ein. Obgleich vor allem die kleineren Objekte bis fünf Millionen online vermarktet werden (35 Prozent), existiert für immerhin 27 Prozent der Befragten, die das Medium nutzen, keine Volumengrenze für die Internet-Vermarktung. Insgesamt wird in Deutschland bereits jede fünfte Investmentimmobilie über das Internet vermarktet.

Deutschland konservativer als UK
Im direkten Vergleich mit Unternehmen in UK erscheint die Branche hierzulande noch etwas konservativer. Mehr als jedes zweite angelsächsische Unternehmen (54 Prozent) vermarktet Investmentimmobilien mithilfe von Online-Portalen, rund zwei Drittel (64 Prozent derer, die den Kanal nutzen) vermarkten sämtliche Objekte ohne eine Volumengrenze über das Internet. Dementsprechend liegt in UK der Anteil der über das Internet vermarkteten Investmentimmobilien mit 46 Prozent fast doppelt so hoch wie in Deutschland.

„Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass in der Investment-Branche die angeblich starken Vorbehalte gegenüber dem Internet langsam schwinden. Insbesondere der Vergleich mit dem angelsächsischen Ausland lässt vermuten, dass die Bedeutung der Online-Vermarktung im Investment-Bereich hierzulande mittelfristig noch deutlich zunehmen wird. Hier war bislang lediglich noch nicht das aus Vermarkter-Sicht passende Angebot vorhanden“, sagt Michael Briem, Geschäftsführer von mindline energy.

Die Studie zeigt auch: Mehr als jedes zweite deutsche Unternehmen (54 Prozent) kann sich vorstellen, einen geschlossenen Marktplatz wie CommercialNetwork für die Vermarktung seiner Investment-Objekte zu nutzen. Wichtigste Kriterien hierbei sind: Qualität des Angebots, Aktualität, Diskretion sowie Exklusivität der möglichen Online-Angebote.

Für die Studie wurden im Auftrag von CommercialNetwork 150 Unternehmen befragt, die Immobilien ab einem Volumen von fünf Millionen Euro vermarkten oder kaufen, mehrheitlich klassische Immobilienunternehmen, Investoren und Fondsgesellschaften.

Die Stichprobe umfasste 100 Unternehmen aus Deutschland sowie 50 Unternehmen aus UK. Befragt wurde die Person im Unternehmen, die für den An- und Verkauf von Investmentobjekten verantwortlich ist.

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