Zwangsversteigerungs-Tipps Immobilien
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Tipps für Zwangsversteigerung von Immobilien

26.08.2013 | Wolfgang Ahrens Hotelier.de

Zwangsversteigerungen - für den einen ein Jammer, für den anderen ein Schnäppchen. Doch Vorsicht, man kann auch bei Immobilienkäufen über Versteigerungen viele Fehler machen. Wir haben die wichtigsten Tipps zusammen getragen

Zwangsversteigerungen über das Amtsgericht können die perfekte Alternative zum normalen Kauf sein. Es können Einsparpotentiale bis 50% realisiert werden. Grundsätzlich: Kommt eine Immobilie in die Zwangsversteigerung, läuft das Verfahren immer über das Amtsgericht. Das ist natürlich auch bei Immobilien aus der Gastronomie der Fall.

Man unterscheidet nach

  • Vollstreckungsversteigerung und
  • Teilvollstreckung

Bei der Vollstreckungsversteigerung kann der Eigentümer nicht mehr seine Raten bezahlen oder anderweitigen Verpflichtungen finanzieller Natur nachkommen. Bei einer Teilvollstreckung können sich die Besitzer (Eheleute, Erbengemeinschaft) nicht über die Aufteilung der anteiligen Werte einigen.

In beiden Fällen lauern Gefahren, denn ist das Objekt erst einmal ersteigert, ist eine Rückgabe nicht möglich. Deshalb muss vor der Versteigerung die Versteigerungsakte eingesehen werden. Hier werden

  • Baujahr
  • Grundstückfläche
  • Lage
  • Wohnungsfläche
  • aber auch Immobilienmängel

erfasst. Gleichzeitig muss man auch einen Blick in das Grundbuch werfen, denn hier werden die Baulasten (Wegerechte etc.) erfasst, die den Wert der Immobilie beeinflussen können - mit einer Zwangsversteigerung sind nämlich nicht die Baulasten (Wegerechte etc.) gelöscht. Und wer will schon eine Immobilie erwerben, deren Nachteile man nicht kennt.
   
Versteigerung Sicherheitsleistung

Eine Sicherheit in Höhe von 10 % des vom Gericht festgesetzten Verkehrswertes ist bei Ersteigerung zu hinterlegen. Barmittel sind nicht erlaubt. Kann man die Sicherheit nicht beibringen, bleibt das Gebot unberücksichtigt.

Erlaubte Sicherheiten

  • Bankverrechnungsschecks, die im Inland zahlbar und von einer Bank ausgestellt sein müssen, die sich auf der Liste der von der Europäischen Kommission zugelassenen Kreditinstitute befindet
  • bestätigte Bundes- oder Landeszentralbankschecks
  • Bankbürgschaften

Schecks werden nur akzeptiert, wenn zwischen dem Versteigerungstermin und der Vorlegungsfrist mindestens 3 Tage liegen.

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