Hotelinvestmentmarkt Deutschland setzt 5,1 Milliarden Euro in 2016 um
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Hotelinvestmentmarkt Deutschland setzt 5,1 Milliarden Euro in 2016 um

01.03.2017 | CBRE GmbH

20,4 Milliarden Euro wurden für europäische Hotelimmobilien insgesamt ausgegeben - Britische Hotelverkäufe mit deutlichem Rückgang

Bildquelle: CBRE GmbH
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Frankfurt, 28. Februar 2017 — Investitionen in europäische Hotelimmobilien haben im vierten Quartal 2016 7,4 Milliarden Euro erreicht — ein Anstieg von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr 2016 summierte sich das Investitionsvolumen damit auf 20,4 Milliarden Euro. Damit lag das Ergebnis über dem langjährigen Durchschnitt und verzeichnete das zweitgrößte jährliche Transaktionsvolumen für den europäischen Hotelsektor. Im Vergleich zum Vorjahr fiel es rund sieben Prozent geringer aus. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Immobilienberatungsunternehmens CBRE.

Deutscher Markt dominiert weiterhin Investitionsvolumen

„Deutschland hat sich als attraktivster Hotelinvestmentmarkt in Europas etabliert”, sagt Olivia Kaussen, Head of Hotels Germany & CEE bei CBRE. Im vierten Quartal war mit Investitionen in Höhe von 2,2 Milliarden Euro einen Anstieg von 45 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu verzeichnen. Damit konnten Deals in Höhe von 5,1 Milliarden Euro im Gesamtjahr abgeschlossen werden. „Die Bedeutung des deutschen Hotelinvestmentmarktes ist auf die starken Fundamentaldaten sowie die Fülle an Assets in Form von qualitativ hochwertigen Hotels zurückzuführen”, erklärt Jan Linsin, Head of Research bei CBRE in Deutschland.

Die Hotelverkäufe im Vereinigten Königreich brachen im Vorjahresvergleich um 53 Prozent ein. Während das Transaktionsvolumen rückläufig war, konnten die Renditen trotz des EU Referendums in London stabil bleiben. Trotz des Rückganges weist das Vereinigte Königreich noch immer ein Hotelinvestitionsvolumen von 4,37 Milliarden Euro aus, Spanien — in Europa auf Platz drei der größten Hotelinvestmentmärkte — lag bei 2,13 Milliarden Euro.

Das vierte Quartal 2016 konnte nach einem trägen dritten Quartal wieder einen Anstieg an abgeschlossenen Deals verzeichnen. „Dies ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass viele Investoren hinsichtlich der ersten Auswirkungen des EU Referendums im Vereinigten Königreich ihre Entscheidungen zuerst hinausgezögert haben”, erklärt Armin Bruckmeier, Head of Corporate Hotels Brokerage Germany & CEE. „Ein positiver Jahresabschluss und eine gut gefüllte Deal-Pipeline in Ländern wie Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Spanien und Italien deuten darauf hin, dass wir in der ersten Jahreshälfte 2017 einen schwungvollen Investmentmarkt beobachten können.”

Deutliche Verschiebung der Investorenherkunft

Innerhalb des Jahres 2016 konnte eine deutliche Verschiebung bei der Herkunft der Investoren festgestellt werden. Inländische Investitionen nahmen zu und machten im Gesamtjahr zwölf Prozent der Hoteldeals aus. Zudem stiegen die Aktivitäten innerhalb der Region EMEA, in erster Linie von Investoren aus Norwegen und Frankreich, die in EMEA investierten. Investoren aus Ostasien und Süd-Ostasien, die 2015 noch die Käufe von Hotelportfolios dominierten, zeigten sich 2016 weniger aktiv, ebenso wie die überwiegend opportunistischem Fonds der USA.

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